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Die populärsten Programmiersprachen in 2014

In folgendem Artikel soll es darum gehen, welche die populärsten Programmiersprachen dieses Jahres sind. Somit gibt es heute wieder einmal ein wenig Statistik. Auslöser für den Artikel war eine Diskussion unter Kollegen, ob C# oder ob Java in 2014 mehr genutzt wurde. (Wie unschwer an meinem Blog zu erkennen ist, präferiere ich bis dato C#.)

Um die Frage zu klären, habe ich mich auf die Suche nach passenden Quellen gemacht, die Auskunft darüber geben können, wie weit welche Programmiersprache verbreitet ist.

Insgesamt will ich den Blick heute auf zwei Statistiken werfen. Die erste stammt vom IEEE, dem Institute of Electrical and Electronics Engineers, das einigen vielleicht ein Begriff sein sollte. (Kleiner Tipp: Standards wie z.B. jener für WLAN – IEEE 802.11 – entsprangen/entspringen der Feder des IEEE)

Die Top 20 Programmiersprachen 2014

Nachfolgende Grafik zeigt die 20 am meisten verbreitetsten Programmiersprachen basierend auf den Ergebnissen einer IEEE-Umfrage.

In der Spalte “Types” wird ersichtlich, auf welcher Plattform die jeweilige Programmiersprache Verwendung findet. Die Icons stehen dabei (von links nach rechts) für Web, Mobile, Desktop und Embedded.

Die Top 20 Programmiersprachen in 2014

Da statistische Grafiken zwar immer schön aussehen, ohne Quellen jedoch wertlos sind, noch ein paar Worte dazu, wie das IEEE auf die Ergebnisse gekommen ist.

Als Quellen für die Erhebung dienten folgende zehn Webseiten:

  • Anzahl der Suchergebnisse in Google
  • Daten aus Google Trends
  • Anzahl der Github-Repositorys
  • Anzahl versendeter Tweets auf Twitter
  • Anzahl der Fragen auf Stackoverflow
  • Anzahl der Reddit-Posts
  • Anzahl der Hacker News-Posts
  • IEEE Xplore Journal Artikel
  • Nachfrage auf “Career Builder” (Jobbörse)
  • Nachfrage auf Dice (Jobbörse)

Alle zehn Quellen wurden ausgewertet und seitens des IEEE mit einer Gewichtung versehen.

Filtert man nun die oben gezeigten Ergebnisse in Web- und Mobile-Kategorie, erhält man jeweils folgende Top 10-Listen.

Top 10 Web-Programmiersprachen

  1. Java
  2. Python
  3. C#
  4. PHP
  5. JavaScript
  6. Ruby
  7. Perl
  8. HTML
  9. Scala
  10. Go

Top 10 Mobile-Programmiersprachen

  1. Java
  2. C
  3. C++
  4. C#
  5. JavaScript
  6. Objective-C
  7. Scala
  8. Delphi
  9. Scheme
  10. ActionScript

Etwas erstaunt war ich über die folgenden Ergebnisse. Einerseits hatte ich zwar vermutet, dass Java insgesamt ein sehr gutes Rennen machen würde, was auch die Job-Situation auf deutschen Stellenbörsen widerspiegelt, andererseits hätte ich nicht gedacht, dass Java im Webbereich eine so große Rolle spielt. Hier hätte ich eher PHP oder Javascript gesehen.

Weiter wundert es mich, dass C# eine größere Rolle als PHP in der Webprogrammierung spielen soll. Meinem Empfinden nach, ist PHP wesentlich weiter verbreitet als ASP.NET.

Die Top 7 Programmiersprachen an Universitäten

Die zweite Statistik, die ich euch zeigen möchte, stammt von Philip Guo, der als Quelle 39 U.S. Universitäten befragt hat, welche Programmiersprache in den jeweiligen Einsteigerkursen (CS0 bzw. CS1) verwendet wird.

Top 7 Programmiersprachen in 2014 an U.S. Universitäten

Die Ergebnisse weichen stark von den oben vorgestellten Ergebnissen der IEEE ab. So dominiert Python die Liste, dicht gefolgt von Java. C# zum Beispiel findet in den Top 7 gar keinen Platz und hat somit folglich einen Anteil von unter 4%.

Fazit

Die Diskussion mit den Kollegen habe ich verloren. In beiden heute vorgestellten Statistiken ist Java bezüglich der Verbreitung jener von C# überlegen.

Wichtig bei der ganzen Sache ist jedoch immer folgende “Faustregel” im Hinterkopf zu behalten: “Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.”
So beruft sich die IEEE zwar auf 10 verschiedene Quellen zur Bildung ihrer Statistik und dennoch behaupte ich, dass die Zahlen mit Vorsicht zu genießen sind. Im Endeffekt beschreibt die Auswertung der IEEE wie viel Diskussionen/Fragen/Buzz es um die jeweilige Programmiersprache gibt.

Anders ist nicht zu erklären, dass HTML als Websprache im Rang unter Java und anderen steht. Schließlich wird am Ende jedes Webseite als HTML im Browser gerendert, jedoch lange nicht jede Webseite in Java geschrieben. Genießt die Zahlen also mit Vorsicht und bildet euch eine eigene Meinung.

Abschließend würde mich noch interessieren, welche der Top 20 Sprachen ihr schreiben könnt bzw. schon einmal verwendet habt. Für mich sind das folgende Sprachen: Java, C++, C#, PHP, Javascript, SQL, PERL, HTML, Arduino und Shell.

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Mehr Besucher dank WDF*IDF Analyse

WDF*IDF - TermgewichtungOk, der Titel klingt etwas reißerisch, aber eigentlich ist “wie bekomme ich mehr Besucher” doch immer ein Thema, und wie man genau in diese Richtung hinarbeiten kann und was WDF*IDF damit zutun hat, soll das Thema des nachfolgenden Artikels sein.

Wer in SEO-Kreisen unterwegs ist, dem dürfte “WDF*IDF” ein Begriff sein. Doch längst nicht jeder Webmaster oder Blogger ist firm in Sachen SEO. Ich wage sogar zu behaupten, dass die meisten das Thema WDF*IDF, wenn überhaupt nur vom “Hörensagen” kennen. Deshalb möchte ich erst einmal das grundlegende Verständnis für die Thematik schaffen und euch dann ein hilfreiches Tool vorstellen.

Wer in Sachen WDF*IDF bereits fit ist, überspringt die nächsten beiden Absätze einfach und skippt vor bis zur Toolvorstellung.

WDF*IDF ist kein Song von den Fantastischen Vier

Zwar könnte WDF*IDF auch gut aus dem Song MFG von den Fantatischen Vier stammen, jedoch handelt es sich hierbei, vereinfacht gesagt, um eine Formel zur Beschreibung der Güte eines Textes (durch die Berechnung des WDF*IDF für alle Terme des Textes).

Neben vielen anderen Faktoren wie z.B. der Domain, dem Inhalt (Qualität) der Seite und den sozialen Signalen, spielt auch die Termgewichtung eines Dokuments eine entscheidende Rolle, um eine gute Platzierung in den Suchergebnissen zu erzielen. Die Termgewichtung beschreibt, wie oft ein Term (Wort/Wortkombination) in einem Dokument vorkommt.

Früher wurde im Rahmen der Termgewichtung auf die Keyword-Dichte (Keyword-Density) gesetzt. Aufgrund mehrerer Überlegungen ist man davon aber ab und setzt mittlerweile auf die WDF*IDF-Formel, die aus dem Gebiet des Information Retrieval stammt und sich dort über Jahre etabliert hat. (Wer es genau wissen will, liest hier nach, warum die Keyword-Density Schwachsinn ist.)

Wie berechnet man WDF*IDF

Die komplette Herleitung und Implementierung der WDF*IDF-Formel möchte und kann ich an dieser Stelle nicht bieten. Dennoch möchte ich versuchen euch die grundlegende Idee hinter WDF*IDF näher zu bringen. Denn wenn man die Formel einigermaßen verstanden hat, erschließt sich einem auch besser wir man damit arbeiten kann.

WDFIDF - Erklärung und Erläuterung

Der grüne Teil der oben stehenden Grafik ist WDF, die Within Document Frequency. Rechts davon, neben dem Multiplikationszeichnen, befindet sich IDF, die Inverse Document Frequency. Links vom Gleichzeichen befindet sich das Ergebnis von WDF*IDF, die Termgewichtung.

Betrachten wir zuerst den WDF-Teil und lassen den Logarithmus einmal außer acht, dann steht dort “Häufigkeit des Terms i um Dokument j” geteilt durch die Anzahl aller Terme im Dokument, von der noch einmal das vorkommen des Terms abgezogen wird.

WDF berechnet also die Anzahl des Terms in einem Dokument im Verhältnis zu allen anderen Termen (die nicht der gesuchte Term sind). Hinzukommt noch der Logarithmus zur Basis 2, der der Natur unserer Sprache geschuldet ist. (In diesem Punkt vertraue ich einfach mal der Aussage von Herrn Kratz.)

Die IDF lässt sich berechnen, indem man die Vereinigungsmenge aller Resultate in einem Information Retrieval System (z.B. Datenbank) in denen der Term i vorkommt, durch die Anzahl aller Resultate in denen der Term i vorkommt, teilt, 1 hinzuaddiert und davon den Logarithmus zur Basis 10 nimmt.

Zum Verständnis ein praktisches Beispiel. Unser Dokument enthält den Text: “Ich brauche einen Job.” Der Term i, den wir auswerten wollen, sei “Job”. Das Information Retrieval System sei Google. Nun suchen wir in Google nach dem Begriff “Job” und erhalten 8 Treffer. Somit ist N(i) = 8. Um nun den Zähler im Bruch des IDF-Teils zu berechnen, fragen wir Google für alle Terme im Dokument. Für “Ich” erhalten wir 5 Treffer, für “brauche” erhalten wir 4 Treffer und für “einen” erhalten wir 6 Treffer. Nun addieren wir alle Suchergebnisse und entfernen doppelte Einträge. Dies wäre die Vereinigungsmenge.

Doch nun genug zur Theorie. In der Praxis berechnet man WDF*IDF natürlich nicht von Hand, sondern mit Hilfe von Tools bzw. Werkzeugen. Eines davon, welches zudem kostenlos ist, möchte ich euch nachfolgend vorstellen.

Kostenloser WDF*IDF-Helfer

Um in der Praxis mit WDF*IDF zu arbeiten, muss es nicht gleich das komplette Toolset für mehrere Hundert Euro pro Jahr sein. Eine gute Möglichkeit zur Arbeit mit WDF*IDF bieten zum Beispiel die Tools von wdfidf-tool.com. Derzeit gibt es dort zwei kostenlose Tools. Zum einen ein reines WDF*IDF-Analysetool und zum anderen ein WDF*IDF-Texteditor.

Das Analysetool erwartet ein Keyword und auf Wunsch noch eine Vergleichs-Url. Für den Artikel hier habe ich als Keyword einmal “Cloud Downloader” (mein eigenes Tool) und meinen Artikel zum Cloud Downloader ausgewählt.

WDFIDF Analyse  WDFIDF Analyse Übersicht  WDFIDF Analyse Wettbewerb

Als Ergebnis erhält man zum einen den Übersichts-Tab und zum anderen den Wettbewerbs-Tab. Der Übersichts-Tab zeigt die relevanten Keywords mit der stärksten Gewichtung sowohl als Grafik als auch in tabellarischer Form an. Zudem bietet die Tabelle den exakten WDF*IDF-Wert und ggf. den berechnetet Wert für den Vergleichslink.

Im Wettbewerbs-Tab lässt sich schnell erblicken, auf welche Terme die unmittelbare Konkurrenz setzt und welche Keywords diese als Proof-Keywords nutzen.

Der WDF*IDF-Texteditor geht einen umgekehrten Ansatz. Hierbei gibt man ein Keyword vor, auf das hin optimiert werden soll und danach verfasst man seinen Text. Zwischendurch kann man den Text aus dem Editor heraus immer wieder analysieren lassen. Nach der jeweiligen Analyse zeigt der Editor direkt an, welche Keywords wie häufig im Text genutzt werden sollten.

WDFIDF Texteditor  WDFIDF Texteditor - Start  WDFIDF Texteditor - Analyse

Der Editor hilft also proaktiv beim Verfassen von WDF*IDF-optimierten Texten.

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WordPress Plugins zu Paketen schnüren mit WPCore

WPCore - TitelbildWer öfters WordPress-Blogs installiert und Herr (oder Frau) mehrerer Blogs ist, kennt sicherlich folgende Problematik. Jeder von uns hat über die Jahre seine persönlichen Lieblings-WordPress-Plugins gefunden, die einfach immer dabei sind und zur Grundausstattung eines jeden Blogs gehören, den man aufsetzt.

Leider kann das Ganze recht schnell müßig werden, da man jedes einzelne Plugin erst über das WordPress-Backend suchen, installieren und aktivieren muss. Je mehr Plugins zum persönlichen Standard-Set gehören, umso langwieriger wird das Drama. Abhilfe schafft hier ein Dienst namens “WPCore”, den ich euch im Folgenden vorstellen möchte.

Was kann WPCore?

WPCore ist Online-Dienst und WordPress-Plugin zugleich. Mittels WPCore lassen sich Plugin-Pakete (bei WPCore “Collections” genannt) schnüren. Eine Collection kann mehrere WordPress Plugins umfassen und hat eine eindeutige ID. Mittels des WPCore Plugins lässt sich die eigene Collection dann anhand der ID finden und installieren.

Der Vorteil liegt klar auf der Hand. Alle Lieblings-Plugins müssen nur noch einmal gesucht und in einer Collection zusammengefasst werden. Von da an muss beim Aufsetzen eines neuen Blogs nur noch das WPCore Plugin installiert werden, über welches dann die jeweiligen Collections nachgeladen werden. WPCore ist hierbei so intelligent, dass es sich nur die “Namen” der Plugins in einer Collection merkt und nicht das komplette Plugin in einer Collection speichert. So lädt WPCore bei der Installation einer Collection immer die neueste Version des Plugins.

WPCore ist in einer kostenlosen als auch in einer Bezahlvariante verfügbar. In der kostenlosen Variante dürfen maximal 5 Collections mit maximal 18 Plugins pro Collection angelegt werden. Zudem lassen sich nur Plugins hinzufügen, die sich im offiziellen WordPress-Plugin-Verzeichnis befinden. Für 7$/Monat oder 50$/Jahr darf man bis zu 100 Collections mit bis zu 100 Plugins pro Collection anlegen. Außerdem lassen sich dann auch Plugins per Upload hinzufügen, die sich nicht im offiziellen Verzeichnis befinden. Für die meisten Fälle dürfte die kostenlose Variante jedoch ausreichen.

Eine Collection mit WPCore erstellen

Um die Funktionsweise zu verdeutlichen, habe ich eine Collection mit meinen Standard-Plugins erstellt und die einzelnen Schritte dokumentiert.

Nach der kostenlosen Registrierung und dem ersten Login auf WPCore kann es auch schon losgehen. Über den Menüeintrag “+ NEW” am oberen Rand des Backend lässt sich eine neue Collection erstellen. Hierbei müssen drei Entscheidungen getroffen werden:

  • Wie soll die Collection heißen? (Collection Title)
  • Was beinhaltet die Collection (Collection Description)
  • Soll die Collection für alle WPCore-Nutzer sichtbar sein? (Public / Private)

Mit einem Klick auf den “Continue…”-Button wird die Collection angelegt.

WPCore - Collection erstellen  WPCore - Plugins zu Collection hinzufügen  WPCore - Collection Details

Im nächsten Schritt können der Collection WordPress-Plugins zugewiesen werden. Hierzu kann man direkt auf WPCore nach den Plugins suchen. Mögliche Treffer werden bereits während des Tippens angezeigt. Hat man das passende Plugin gefunden, wählt man es aus und fügt es per Klick auf den “Add”-Button zu seiner Collection hinzu.

WPCore - Plugin-Url TrickManchmal kann das Hinzufügen etwas schwierig sein. So zeigt die Suchmaske in manchen Fällen einfach nicht das richtige Plugin an, obwohl jenes definitiv im WordPress-Repository existiert. Hier hilft folgender kleiner Trick. Der Name des Plugins, den WPCore benötigt ist ein Teil der Url aus dem WordPress-Plugin-Verzeichnis. Wenn ihr also ein Plugin nicht über die WPCore-Eingabemaske findet, dann schreibt einfach den passenden Teil der Url in das Eingabefeld und klickt auf “Add”. Nebenstehender Screenshot verdeutlicht noch einmal welcher Teil der Url gemeint ist.

WPCore Collections installieren

Wenn ihr eure Collection vollendet habt, geht es an die Installation der Collection in eurem Blog. Hierzu benötigt ihr das WPCore-Plugin, welches ihr direkt aus dem WordPress-Backend eures Blogs oder über das Plugin-Verzeichnis installieren könnt.

WPCore - WordPress Plugin im Verzeichnis  WPCore - WordPress Plugin im Backend

Wenn die Installation abgeschlossen ist, könnt ihr über den WPCore-Menüpunkt beliebig viele Collection-IDs hinzufügen. Hierzu reicht ein Klick auf den “Add a collection key”-Button. Wenn ihr eure Collection-Keys hinzugefügt habt, lädt WPCore mit einem Klick auf den “Save Collections”-Button die Paketinformationen in euren Blog.

WPCore - Collection-Key hinzufügen  WPCore - Collection-Key eingelesen  WPCore - Plugin Installationsliste

Nun können mittels Klick auf den “Install Plugins”-Button alle Plugins des Pakets installiert werden. Achtung: WPCore zeigt nicht immer alle Plugins eines Pakets an, sondern nur jene, die entweder inaktiv oder noch gar nicht installiert sind. Bereits installierte und aktivierte Plugins werden (leider) nicht angezeigt.

Fazit

WPCore ist ein Service, der es definitiv in mein tägliches Toolset geschafft hat. Auch in der kostenlosen Variante lässt sich schon nahezu perfekt Arbeiten und die Zeitersparnis ist, je nach Größe der Collections, enorm.

WPCore ist der erste Service dieser Art, den ich kenne, was jedoch nicht heißen soll, dass es nicht noch mehr oder vielleicht sogar noch bessere Services gibt.

Deshalb frage ich an dieser Stelle gleich einmal in die Runde, ob ihr vielleicht noch Alternativen zu WPCore kennt. Wenn ja, dann ab in die Kommentare damit! Ansonsten würde ich mich interessieren, was ihr von solch einem Dienst wie WPCore haltet und ob ihr euch dessen Verwendung bei eurer Arbeit vorstellen könnt.

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Mehrsprachig bloggen – Gründe und Umsetzungen

Mehrsprachig bloggen in WordPressAls ich das Thema – “Internationalität – die Grenzen der Blogosphäre”- des dieswöchigen Webmaster-Fridays gesehen habe, war ich schon etwas traurig, da ich mir sicher war ,aus Zeitgründen nicht teilnehmen zu können.

Jetzt, da die ersten Artikel erschienen sind und ich feststellen konnte, dass tatsächlich niemand dabei ist, der fremdsprachig oder mehrsprachig bloggt, habe ich mir doch noch ein paar Minuten genommen, um meine Erfahrungen und Meinung mit euch teilen zu können.

Martin hat dem Thema gleich eine ganze Palette an Fragen mitgegeben, von denen ich erst einige beantworten möchte, bevor wir zum Thema mehrsprachiges Bloggen in WordPress kommen.

“[...] Bildet nicht die Sprache im Internet eine Art natürlicher Grenze, die es in bestimmte Gebiete einteilt? Wie geht ihr damit um? Lest ihr in anders-sprachigen Blogs oder Portalen? [...]“

Sicherlich bildet Sprache Grenzen bzw. schafft Barrieren. Im Endeffekt sind die Grenzen jedoch nur so hoch, wie das Unvermögen in der Zielsprache zu kommunizieren. Wer nur auf Deutsch publiziert wird in den meisten Fällen auch nur deutschsprachige Leser bekommen. Wer in Englisch publiziert, bekommt hingegen nicht nur Engländer und Amerikaner, sondern Leser aus der ganzen Welt, begründet dadurch, dass Englisch in etlichen Ländern gelehrt wird.

Ich selbst lese viel und gerne in Englisch. Auch “google” ich oft mit englischen Suchphrasen, um aus einem größeren Angebot aus Treffern schöpfen zu können.

“[...] Beteiligt ihr Euch an Diskussionen in anders-sprachigen Blogs? Lasst ihr Euch von Themen und Diskussionen in anderen Sprachen inspirieren? [...]“

Wenn ein Artikel/Blogbeitrag/Forenbeitrag Grund zur Diskussion gibt und ich die jeweilige Sprache beherrsche, dann nehme ich auch gerne an Diskussionen teil. Aber auch so gebe ich bei Softwareprojekten gerne Feedback – auch in Englisch.

Mehrsprachig bloggen in WordPress

Nun kommen wir zu den (meiner Meinung nach) spannendsten Fragen von Martin, und zwar folgenden.

“[...] Bietet ihr Eure Inhalte auch in anderen Sprachen an? Im Grunde wäre das doch optimal, denn die eigentliche Arbeit beim Bloggen ist ja nicht das tippen, sondern die Kopfarbeit, die hinter einem Artkel steckt. Nutzt ihr ein Translation-Tool, um Eure Inhalte auch in anderen Sprachen verfügbar zu machen? Welche Erfahrungen habt ihr damit gesammelt – lohnt sich so etwas? [...]“

Ja, ich blogge mehrsprachig. Und zwar in Deutsch und Englisch. Als ich diesen Blog hier im Mai 2011 gestartet habe, hatte ich das Thema Mehrsprachigkeit zwar schon auf dem Schirm. Bis es dann aber in die Umsetzung ging, dauerte es noch “einige Tage”, denn anfangs war ich sowohl mit der Konfiguration des Blogs an sich als auch mit der Suche nach einem geeigneten Plugin beschäftigt, sodass sich der Start der englischen Version bis Dezember 2012 hinauszögerte.

Besonders die Suche nach einem geeigneten Plugin hat mich viel Nerven gekostet, da die meisten Plugins zum Betreiben eines mehrsprachigen WordPress-Blogs damals auf Javascript setzten, was zwar schön aussieht, aber SEO (Suchmaschinenoptimierung) technisch eher Bescheiden war. Letztendlich landete ich dann bei Multilingual Press. Die Gründe dafür könnt ihr bei Belieben hier nachlesen.

Mein Ziel bei der Aktion “mehrsprachig bloggen” war es, mehr Menschen mit meinen Artikeln zu erreichen. Ich wollte sehen, ob mein Englisch gut genug ist, um von Leuten über Google gefunden zu werden und ob meine Artikel auch von internationalen Lesern angenommen werden würden. Fazit der Aktion – der Plan ist aufgegangen. Die Besucherzahlen haben sich relativ schnell der deutschen Abteilung meines Blogs angeglichen, ohne dass ich dabei größere Einbußen auf der deutschsprachigen Seite hatte. Das zeigt unten stehender Screenshot der ersten 12 Monate nach dem Start der englischen Seite auch ganz gut.

Vergleich Besucherzahlen code-bude.net mit en.code-bude.net

In einem Punkt muss ich Martin jedoch widersprechen. Das sinnvolle und sinngemäße Übersetzen macht (zumindest mir) mindestens genauso viel Arbeit wie das ursprüngliche Verfassen des jeweiligen Blogartikels.

Zwar lasse ich mir teils grobe Vorschläge durch Google Translate unterbreiten, jedoch schraube ich dann an jedem Satz noch ein paar Mal herum, stelle ihn um, schaue Vokabeln auf dict.cc nach und lasse teils noch einmal von jemanden Dritten gegenlesen. Wenn ich schon nicht perfekt Englisch kann, dann kann ich schließlich wenigstens mein Bestes geben, ein (für meine Mittel) optimales Ergebnis zu erzielen.

Da das Ganze jedoch eine Menge Arbeit ist, habe ich bis heute leider immer noch nicht alle Artikel übersetzt. Von den 258 Artikeln auf der deutschen Seite sind bisher 140 auf Englisch übersetzt. Bei bis zu 4000 Wörtern pro Artikel brauche ich da aber wie gesagt auch immer ein bisschen für. Dennoch will ich am Ball bleiben – die Besucherzahlen sind da mein größter Zuspruch.

Was andere Teilnehmer sagen

Und ihr? Bloggt jemand von euch noch in einer anderen Sprache oder sogar mehrsprachig?

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Update: Cloud Downloader 2.2

Cloud Downloader Update 2.2 - Soundcloud DownloaderDas letzte Cloud Downloader Update ist mittlerweile schon gute anderthalb Jahre her. Bisher gab es aber auch wenig Anlass eine neue Version zu veröffentlichen. Der Downloader funktionierte tadellos und großartige Feature-Requests gab es nicht.

Seit 2 Tagen häufen sich jedoch die Fehlermeldungen, dass der Download nicht mehr klappen würde und tatsächlich hat Soundcloud die eigene Webseite ein wenig überarbeitet. Nichtsdestotrotz gibt es heute schon ein Update und somit auch wieder einen funktionierenden Cloud Downloader. Ein paar kleinere Bugfixes sowie ein neues Feature sind auch enthalten.

Changelog (Version 2.2):

  • Bugfix: Such- und Downloadfunktion gefixt
  • Bugfix: Downloader stürzt nicht mehr ab, wenn man die Spaltensortierung nutzt während es keine Suchergebnisse gibt
  • Feature: Der “Download beendet”-Sound kann nun abgeschaltet werden
  • Refactored: Die Methoden zum Speichern der Einstellungen wurden überarbeitet und unanfälliger für Fehler gemacht
  • Refactored: Die Updatesuche wurde verbessert

Zum Download: Cloud Downloader 2.2

Ich hoffe euch gefällt das neue Release. Hinterlasst doch einfach ein kurzes Feedback oder gebt ein “Like”.

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