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Anleitung: DNS-Cache leeren auf allen Systemen

Alle paar Wochen stolpere ich wieder über das gleiche Thema: “Wie ließ sich noch mal der DNS-Cache löschen?” Ich gebe zu, den DNS-Cache zu leeren, ist keine tägliche Aufgabe, aber wenn es dann mal so weit ist, hat man die Befehle meist vergessen. Deswegen gibt es nachfolgend kurze Anleitung, wie man den DNS-Cache in diversen Betriebssystemen und Browsern entleert.

Bevor wir zu den einzelnen Lösungen kommen, möchte ich schnell noch einmal erklären, wofür der DNS-Cache überhaupt dient und wann man ihn flushen (das ist der englische Begriff) sollte.

Was ist der DNS-Cache und wann sollte man ihn leeren?

Das Domain Name System (DNS) ist ein wesentlicher Dienst innerhalb von IP-basierten Netzwerken, wie auch dem Internet. Stellt ein Nutzer über ein Programm eine Anfrage an einen Server und nutzt dazu eine Domain wie z.B. “code-bude.net”, dann stellt das Programm zuerst eine Anfrage an einen Nameserver, der dann die entsprechende IP-Adresse zur Domain ermittelt und diesem dem Programm mitteilt. Mittels der Kenntnis über die IP-Adresse stellt das Programm dann die eigentliche Anfrage. Das “Programm” kann hierbei z.B. ein Webbrowser, ein Spiel, das Betriebssystem selbst oder jede andere Anwendung die über das Netz kommuniziert sein.

Windows DNS-Cache leerenDa die Anfragen an den Nameserver jedoch Zeit kosten und sich die IP-Adresse, die der Domain hinterlegt ist, im Normalfall nicht häufig ändert, betreiben Betriebssysteme und teils auch Anwendungen einen sogenannten DNS-Cache. In diesem lokalen Zwischenspeicher werden die IP-Adressen zu Domains für eine gewisse Zeit vorgehalten. Bei einer erneuten Anfrage mit einem Domainnamen wird erst im Cache geschaut, ob bereits ein Eintrag existiert. Dies bringt in der Praxis eine Zeitersparnis. Der Zeitraum, wie lange ein Eintrag im Cache erhalten bleibt, wird vom Nameserver selbst festgelegt.

Wann sollte man nun proaktiv den Cache leeren? Sinn macht das nur, wenn sich die IP-Adresse, die einer Domain hinterlegt ist, geändert wurde, im Cache aber noch ein alter vorhanden Eintrag ist. Dies ist zumeist dann der Fall, wenn man den Eintrag einer eigenen Domain geändert hat. Aber auch, wenn Dritte die Einträge ihrer Domain geändert haben und eine Webseite scheinbar nicht mehr erreichbar ist, kann es sinnvoll sein den DNS-Cache zu leeren, bevor man auf weitere Fehlersuche geht.

DNS-Cache in Windows löschen

Die einfachste und schnellste Möglichkeit den DNS-Cache in Windows zu leeren, ist die Eingabe eines kurzen Befehls in der CMD. Öffnet hierzu die Kommandozeile (Windows-Taste + R, “CMD” eingeben, Enter drücken.)

Innerhalb der CMD reicht das Absetzen folgenden Befehls, um den DNS-Cache zu flushen:

ipconfig /flushdns

DNS-Cache in OSX leeren

Unter Mac OSX ist es nicht ganz so simpel wie unter Windows, da es für nahezu jede OSX-Version einen anderen Befehl gibt. Eines haben aber alle Methoden gleich – sie werden alle in den Terminal eingegeben.

Um den DNS-Cache in OSX zu löschen, muss also zuerst der Terminal geöffnet werden. (Entweder über: cmd+Leertaste, “Terminal” eingeben, Enter drücken oder über das Applikationsmenü.) Der einzugebende Befehl hängt von der OSX-Version ab.

OSX >= 10.10.4

sudo dscacheutil -flushcache;
sudo killall -HUP mDNSResponder;

OSX >= 10.10

sudo discoveryutil mdnsflushcaches;
sudo discoveryutil udnsflushcaches

OSX 10.9

dscacheutil -flushcache;
sudo killall -HUP mDNSResponder

OSX >= 10.7

sudo killall -HUP mDNSResponder

OSX >= 10.5

sudo dscacheutil -flushcache

OSX <= 10.4

lookupd -flushcache

DNS-Cache unter Linux leeren

Unter Linux verhält es sich in gewisser Hinsicht ähnlich wie unter Mac OSX. Auch hier gibt es verschiedene Befehle, die zum Ziel führen können. Dabei ist die Wahl des Befehls von den verwendeten DNS-Softwarekomponenten abhängig. Wenn einer der unten stehenden Befehle nicht funktioniert, sollte noch einmal überprüft werden, ob gegebenenfalls ein alternativer DNS-Server/Cache wie BIND zum Einsatz kommt.

dns-clean und networking DNS flushen

sudo /etc/init.d/dns-clean restart
sudo /etc/init.d/networking force-reload

dnsmasq DNS-Cache leeren

sudo /etc/init.d/dnsmasq restart

nscd DNS-Cache löschen

sudo /etc/init.d/nscd restart

BIND DNS leeren

sudo /etc/init.d/named restart

pdnsd DNS-Cache löschen

sudo pdnsd-ctl empty-cache

Chrome DNS-Cache löschen

Um den DNS-Cache in Googles Chrome Browser zu leeren, muss eine spezielle Url aufgerufen, die eine Seite mit browserinternen Informationen öffnet. Die Seite ist unter folgender Adresse erreichbar:

chrome://net-internals/#dns

Gibt man die Url in der Adresszeile ein, gelangt man zur Übersichtsseite des Chrome-internen DNS-Cache. Hier kann man sich zum einen alle vorgehaltenen Einträge ansehen und zum anderen mit einem Klick auf den “Clear host cache”-Button den internen DNS-Cache flushen.

DNS-Cache in Firefox leeren

In Firefox muss man, ähnlich dem Vorgehen in Chrome, ebenfalls eine spezielle Adresse in die Adresszeile des Browsers eingeben. Mit folgender Url öffnet man die erweiterten Einstellungen des Firefox-Browsers. Der Warnhinweis beim Aufrufen der Seite kann ignoriert werden, da wir ja aus gutem Grund und bei vollem Bewusstsein die Einstellungen öffnen.

about:config

Innerhalb der Einstellungen muss der Eintrag namens “network.dnsCacheExpiration” gesucht und auf den Wert 0 gesetzt werden. Sollte der Eintrag nicht existieren, so muss er erstellt werden. Durch das Setzen auf 0 wird der Cache geleert. Danach sollte der Wert wieder erhöht werden. (z.B. auf 3600, um die Cache-Einträge für eine Stunde zu erhalten.)

DNS-Cache in Opera löschen

In Opera gibt es keine Möglichkeit den Cache auf eigenen Wunsch zu löschen. Nach Aussagen des Senior-Entwicklers Yngve Nysæter Pettersen werden die Cache-Einträge automatisch alle 10 Minuten ungültig und somit neu angefordert. Wer nicht so lange warten will, kann den Opera-Browser auch einmal komplett schließen. Beim nächsten öffnen, ist der DNS-Cache ebenfalls geleert.

Internet Explorer DNS-Cache leeren

Der Internet Explorer hat keinen eigenen DNS-Cache. Er nutzt den Windows eignen DNS-Cache mit. Um den DNS-Cache des Microsoft Internet Explorers zu löschen, genügt es also die Schritte durchzuführen, die nötig sind, um den Windows-weiten DNS-Cache zu flushen. (Die einzelnen Befehle finden sich am Anfang des Artikels.)

DNS-Cache unter iOS auf iPhone und iPad leeren

Unter iOS gibt es drei Möglichkeiten den DNS-Cache zu löschen. Variante 1 ist das Aktivieren und anschließenden Deaktivieren des Flugmodus. Teilweise kann es jedoch sein, das permanente Einträge im DNS-Cache nicht korrekt entfernt werden. In diesem Fall bleiben die Varianten 2 und 3. Variante 2 sieht das Löschen der Netzwerkeinstellungen vor. Dies geht über “Einstellungen–>Allgemein–>Zurücksetzen–>Netzwerkeinstellungen”. Variante 3 ist ein kompletter Neustart des iOS-Geräts.

Android DNS-Cache löschen

Unter Android gibt es ebenfalls 3 Möglichkeiten den DNS-Cache zu flushen. Soll nur der DNS-Cache des Chrome-Browser geleert werden, so kann derselbe Befehl wie im obigen Abschnitt zum Chrome-Browser genutzt werden. Soll der systemweite DNS-Cache gelöscht werden, kann entweder das Gerät neugestartet werden oder, falls Shell-Zugriff und Root vorhanden ist, folgender Befehl im Terminal abgesetzt werden.

ndc resolver flushdefaultif
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Gastartikel: Geld verdienen mit LINKILIKE

LINKILIKE ArtikelbildMit dem eigenen Social Media Account ganz einfach von zu Hause aus Geld dazu verdienen – Das geht
nicht? Falsch!

LINKILIKE bietet einen coolen und einfachen Weg an, der dir genau das ermöglicht.

In den meisten Fällen brauchst du für das Geld verdienen im Internet einen Blog oder eine Website. Für die Anmeldung bei LINKILIKE reicht schon
ein Account auf Facebook, Twitter, Google+ und/oder Tumblr.

Doch was ist LINKILIKE eigentlich?

LINKILIKE ist ein Verbreitungstool, das Inhalte von Unternehmen, wie etwa Videos, Bilder oder
redaktionelle Texte über private Social Media Accounts verbreitet.

Die Registrierung bei LINKILIKE ist völlig kostenlos und funktioniert ganz schnell und einfach. Du kannst
dich entweder mit deiner E-Mail Adresse oder auch gleich mit deinem Facebook Account anmelden.
Anschließend ist ein kurzer Fragebogen auszufüllen, der sicherstellt, dass dir später nur solche Inhalte
zum Teilen zur Verfügung gestellt werden, die auch wirklich deinen Interessen und deinem Charakter
entsprechen und die du auch sonst mit deinen Freunden teilen würdest. Mit einem einfachen Klick
teilst du diese Bilder, Videos oder Texte ganz einfach auf deinem Social Media Account und besserst
so nach und nach dein Budget ganz einfach auf.

LINKILIKE MottoAb einem gesammelten Guthaben von 10€ kannst du dir den Betrag auf dein Paypal- oder Bankkonto
überweisen lassen und ideal für die nächste Handyrechnung oder einen Besuch in deinem
Lieblingsrestaurant nutzen. Weiters besteht außerdem die Möglichkeit den Betrag mit LINKILIKE Sharity an eine wohltätige Organisation zu spenden.

Lebenslange Provision für die Einladung von Freunden

Mit Hilfe eines personalisierten Ref-Links, den du bei der Anmeldung erhältst, kannst du außerdem
Freunde und Bekannte zu LINKILIKE einladen und so noch ein bisschen mehr Geld dazuverdienen. Jeder neue Nutzer, der sich über diesen Link bei
uns registriert, wird dir zugeordnet und du erhältst für jede geworbene Person eine lebenslange
Provision. Wie hoch der Betrag dieser Provision genau ist, ist von der Anzahl der geworbenen User,
sowie deren Aktivität auf LINKILIKE abhängig.

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Das W-Fragen-Tool – Konkurrenz für BulkSuggest?

W-FragenTool vs. BulkSuggestDer eine oder andere Leser kennt sicherlich schon mein BulkSuggest-Tool. Allen anderen sei kurz erläutert, worum es sich dabei handelt. BulkSuggest ist ein kleines Desktop-Programm, welches auf die Google Suggest API zurückgreift und Vorschläge für Keywords macht. Soweit so gut. Da das Tool jedoch in C# geschrieben ist, gucken Linux- und OSX-Nuzer jedoch in die Röhre, sodass ich diese bisher immer vertrösten musste.

Die Tage bin ich jedoch in einer meiner Lieblingsgruppen auf ein alternatives Werkzeug, das W-Fragen-Tool, aufmerksam gemacht worden. Das W-Fragen-Tool ist quasi das Gegenstück zu meinem BulkSuggest-Tool – lediglich browserbasiert und somit plattformunabhängig.

Warum ich darüber berichte? Es ist zwar nicht das erste Tool seiner Art, jedoch uneingeschränkt kostenlos, was es von vielen anderen Tools abhebt. (Dies war derzeit auch der Grund, warum ich BulkSuggest entwickelte.)

Der Fokus liegt auf den W-Fragen

Im Gegenteil zu meinem BulkSuggest-Werkzeug, welches etwas freier gestaltet ist, legt das W-Fragen-Tool, wie der Name schon verrät, den Fokus auf die Generierung sogenannter W-Fragen. Das heißt konkret, dass das eingegebene Keyword mit W-Fragewörtern (wie “Wie”, “Was”, “Wer”, etc.) kombiniert und gegen die Google Suggest API geschickt wird.

W-Fragen-Tool - Matcha TeeAls Ergebnis erhält man dann eine ganze Reihe an Suchphrasen basierend auf dem eingegebenen Keyword. Das Ganze natürlich basierend auf den häufigsten Suchanfragen. Für das Keyword “Matcha Tee” gibt das Tool unter anderen folgende Phrasen aus:

  • wie matcha tee zubereiten
  • wie schmeckt matcha tee
  • was bewirkt matcha tee
  • wo gibts matcha tee

Eine bessere Übersicht könnt ihr dem nebenstehenden Screenshot entnehmen. Die Anzahl der Ergebnis-Phrasen schwankt dabei genauso wie es die normale Google Suggest Funktionalität tut.

Was bringen mir W-Fragen-Phrasen?

Kommen wir dazu, wie man die Ergebnisse in der Praxis nutzen kann. Jede Phrase entspricht einer häufig an Google gerichteten Suchanfrage. Hieraus kann man auf die Bedürfnisse als auch in gewissem Maße auf das Suchvolumen schließen.

Verwendet man die Phrasen sinnvoll in seinen eigenen Webprojekten, lässt sich dadurch systematisch das Ranking der eigenen Webseite verbessern.

Idealerweise nutzt man die Export-Funktion des W-Fragen-Tools (der grüne CSV-Button neben dem Analyse-Button). Die exportierten Phrasen lassen sich nun in Excel öffnen als auch in den Google AdWords Keyword Planner importieren. Dort können wir das Suchvolumen der einzelnen Phrasen ermitteln.

Für die Phrasen mit dem höchsten Suchvolumen können wir nun nach und nach F.A.Q.s oder relevante Hintergrundartikel für unser Webprojekt verfassen, um damit Long-Tail-Traffic abzugreifen.

Fazit

Bezug nehmend auf den Titel des Artikels, ist das W-Fragen-Tool mehr sinnvolle Alternative als Konkurrenz für BulkSuggest. Die Funktionalitäten sind ähnlich, jedoch haben beide Tools ihre Vor- und Nachteile. Das W-Fragen-Tool funktioniert überall, wo es Internet gibt sowie auf nahezu jeder Plattform – BulkSuggest hingegen kann z.B. mehrere Keywords auf einmal verarbeiten.

Welches Tool ich in Zukunft nutze, werde ich von Fall zu Fall abhängig machen. Nun würde mich noch interessieren, welche Suggest-Tools ihr nutzt? Eines der hier Vorgestellten oder vielleicht eine ganz andere Lösung? Ich freue mich auf euer Feedback.

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WordPress selbst hosten – worauf ist zu achten?

Server WebspaceMittlerweile arbeite ich seit über 6 Jahren mit WordPress und habe in dieser Zeit schon den einen oder anderen Blog aufgesetzt. Meine eigenen Blogs laufen mittlerweile alle auf einem eigenen vServer. Wenn es jedoch im Freundes- oder Familienkreis mal wieder heißt: “Ich möchte einen Blog starten, kannst du mir bei der Installation helfen?”, dann landet der Blog meist auf einem Webspace.

Doch welches Webspace-Paket ist geeignet? Was sind eigentlich die Installationsvoraussetzungen für WordPress und kann man nicht einfach einen kostenlosen Anbieter nehmen? Diese und weitere Fragen möchte ich nachfolgend klären.

WordPress selbst hosten oder Fertiglösung nehmen?

Wenn ich gefragt werden, was ich einem Anfänger empfehlen würde – selbst hosten oder eine Fertiglösung wie wordpress.com – dann lautet meine Antwort eigentlich immer selbst hosten. Die Fertiglösung empfehle ich höchsten zum schnellen Testen, spielen und warm werden mit WordPress. Sobald es darum geht, dass das, was man baut, auch Bestand haben soll, empfehle ich selbst zu hosten. Das hat verschiedene Gründe, wobei die nachfolgenden Argumente, die meiner Meinung nach ausschlaggebenden sind.

  • Wer selber hostet, kann Themes und Plugins im Editor bearbeiten
  • Wer selber hostet, kann Themes und Plugins von Drittanbieter nachinstallieren
  • Wer selber hostet, hat die Hoheit über seine Daten und ist vor Escapaden wie erzwungener Werbung gefeit

Kurz und knapp: Wer selbst hostet, ist wesentlich flexibler.

Spätestens wenn das erste Plugin nicht im WordPress-Verzeichnis auffindbar ist, entsteht Frust und der Wunsch von der Fertiglösung zum Eigenbau zu wechseln kommt auf. Warum also nicht gleich “richtig” starten?

Aber selber hosten kostet doch Geld?

Das ist richtig. Aber die Frage sollte besser lauten, wie viel Geld ist mir die oben angesprochene Flexibilität wert? Denn ein passendes Hostingpaket für einen WordPress-Blog muss nicht teuer sein. Für den Anfang reicht zum Beispiel preiswertes Webhosting bei checkdomain.de oder ähnlichen Anbietern. Über einen vServer oder gar einen Managed-Server braucht man sich am Anfang keineswegs den Kopf zerbrechen.

Somit kommt man für einen durchschnittlichen Blog mit 5€ im Monat aus. Das ist nicht einmal eine Schachtel Zigaretten. Alternativ 2 Tiefkühlpizzen oder ein Eisbecher im Monat weniger. Gemessen an den Vorteilen, sollte das eine zu verschmerzende Ausgabe sein und verglichen mit anderen Hobbys (wie Fitnessstudio, Filme sammeln, etc.) ist ein selbst gehosteter Blog meiner Meinung nach noch recht preiswert.

Was sind die Mindestanforderungen für einen WordPress-Blog?

Die offiziellen Mindestanforderungen an den Webspace sind überschaubar. WordPress selbst gibt lediglich folgende drei Kriterien an:

  • PHP-Version 5.2.4 oder höher
  • MySQL-Version 5.0 oder höher
  • Aktiviertes Apache mod_rewrite-Modul

Die PHP sowie die MySQL-Version stehen üblicherweise auf der Übersichtsseite des Webspace-Anbieters. Solltet ihr die Werte dort nicht finden, reicht eine kurze Mail an den Support mit der Bitte um Auskunft.
Selbiges gilt für das Apache mod_rewrite-Modul.

Neben den offiziellen Anforderungen gibt es jedoch noch ein, zwei Dinge, auf die ihr ebenfalls bei der Auswahl eines geeigneten Anbieters achten solltet.

Worauf sollte man bei der Wahl des Webspace noch achten?

Zum einen solltet ihr auf die Größe des Webspace achten. Normalweise wird dieser Wert als “Speicherplatz” beschrieben und in MB oder GB angegeben.

Nun kommt es darauf an, was ihr mit eurem Blog vorhabt. Wenn es nur wenige Posts/Seiten geben wird oder ihr rein textbasiert bloggen wollt, dann kommt ihr mit 100-200 MB locker aus. Solltet ihr jedoch vorhaben öfters Fotos oder vielleicht sogar Musik oder Videos hochzuladen, dann sollte die Wahl auf einen größeren Space mit 1 GB aufwärts fallen.

Tipp: Wenn es doch mal knapp wird, nicht verzweifeln. Normalerweise reicht eine Mail an den Support des Hosters mit der bitte auf ein größeres/teureres Paket umzusteigen. Hierbei verliert ihr üblicherweise weder Daten, noch müsst ihr WordPress neu installieren. Habt ihr euch am Anfang verschätzt, ist das also noch lange kein Genickbruch.

Der zweite Punkt, auf den man achten sollte, ist das sogenannte PHP-Memory-Limit. Es gibt an, wie viel Arbeitsspeicher die PHP-Prozesse nutzen dürfen. PHP ist die Skriptsprache in der WordPress programmiert ist. Zum Ausführen/Anzeigen von WordPress muss der PHP-Interpreter den WordPress-Code ausführen. Das kostet wiederum Arbeitsspeicher. Den maximal verwendbaren Arbeitsspeicher gibt das sogenannte PHP-Memory-Limit an.

Für einen WordPress-Blog mit einigen Plugins reichen in den meisten Fällen 64 MB aus. Hat man jedoch viele Plugins aktiviert oder besonders speicherhungrige (oder einfach schlecht programmierte Plugins), dann darf es gerne auch mal mehr sein. Das PHP-Memory-Limit geben viele Hoster direkt auf deren Angebotsseite an. Ist die Angabe dort nicht auffindbar, reicht wiederum eine kurze Mail an den Support. Von Webspace-Paketen mit einem Memory-Limit von unter 64 MB sollte für WordPress abgesehen werden.

Bei einigen Hostern lässt sich das PHP-Memory-Limit für WordPress auch nachträglich noch hochsetzen. Wie das geht, habe ich hier in meinem WordPress-Blog beschrieben.

Fazit

Wenn man auf die wenigen Punkte, die ich in diesem Artikel genannt habe, achtet, dann ist es nicht schwer einen passenden und zugleich preisgünstigen Hoster für seinen WordPress-Blog zu finden.

Gemessen an den Vorteilen gegenüber einer (vermeintlichen) Gratislösung würde ich jederzeit die Variante des selber hostens empfehlen. Wie seht ihr das? Wie und vor allem wo betreibt ihr eure Blogs?

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20%-Regel in Facebook-Ads umgehen

Facebook Grid Tool - TitelbildEines gleich vorneweg – es geht hier weder um einen Hack, ein Exploit oder das Ausnutzen einer Sicherheitslücke – viel mehr geht es um die “intelligente Gestaltung” eurer Facebookanzeigen. Doch schalten wir noch mal ein paar symbolische Gänge zurück! Worum geht es überhaupt?

Wer schon einmal Werbung bei Facebook, die sogenannten Facebook-Ads, geschaltet hat, wird folgendes Szenario sicherlich kennen. Und alle anderen, die erst noch Ihre erste Anzeige schalten wollen, wird das Szenario sehr wahrscheinlich auch begegnen. Nach dem Konfigurieren der Anzeige folgt das Einreichen. Bevor die Anzeige “Live” geht, steht sie erst einmal im Status “Pending” und wird vom Facebook-Ads-Team auf Ihre Richtigkeit überprüft. Hat man in seinem Anzeigenbild jedoch Text gesetzt, kann es ganz schnell gehen, dass die Anzeige abgelehnt wird, da sie die sogenannte 20%-Regel verletzt. Ist dies des Fall wird man mit folgender Meldung ermahnt, ein neues Anzeigenbild zu wählen:

“Ads and sponsored stories in News Feed may not include images comprised of more than 20% text.”

Doch bevor man nun die Reißleine zieht und die Schrift verkleinert oder gar ein ganz anderes Anzeigenbild wäht, sollte man erst einmal folgende Schritte durchführen. Denn in vielen Fällen ist es gar nicht nötig, die Größe des Schriftzuges zu verkleinern, um die Anzeige durch die Prüfung zu bekommen. Und das liegt daran, wie Facebook die 20% Textanteil im Anzeigenbild berechnet.

Wie Facebook die 20% Textanteil berechnet

Facebook 20-Prozent-Regel umgehen - Schritt 1Für die Berechnung des Textanteils legt Facebook nämlich ein Raster von 25 Kacheln über das Anzeigenbild und schaut, in wie vielen Kacheln sich Text befindet. Aus der Anzahl der Kacheln mit Text wiederum ergibt sich der prozentuale Textanteil. Wird schon klar worauf ich hinaus will?

Wer seinen Text ungünstig platziert, erwischt mehrere Kacheln und bekommt nach Facebooks-Bewertungsschema einen Anteil über 20%. Durch intelligente Platzierung des Textparts lassen sich jedoch weniger Kacheln erreichen, sodass ein Anzeigenbild, auch ohne Verkleinerung des Textes, durch die Kontrolle kommt. Und das ganze lediglich weil wir den Text ein wenig anders platziert haben.

Facebook 20-Prozent-Regel umgehen - Schritt 2Beispiel gefällig? Um zu überprüfen, wie viel Platz der Text belegt, stellt Facebook ein eigenes Tool, das sogenannte “Grid Tool”, zur Verfügung. Hier kann man seine Anzeigenbilder hochladen und überprüfen lassen. Nach dem Upload legt das Grid Tool das eben beschriebene Raster über das Bild. Nun ist es am Nutzer, jene Kacheln anzuklicken, in denen sich Text befindet. Am rechten Rand des Tools ist dann ersichtlich wie viel Prozent des Anzeige nach Facebooks Auffasung mit Text belegt ist. Um meine Aussage zu untermauen, habe ich euch einmal nebenstehendes Beispiel gebaut.

Wie schön zu sehen ist, hat die reine Verschiebung des Textes laut Grid Tool den gewünschten Effekt gebracht. Und was soll ich sagen – es klappt sogar in der Praxis. Genau mit diesen Schritten habe ich die Tage eine Anzeige bei Facebook durchgebracht, die zuvor noch abgelehnt wurde. Manchmal kann es so leicht sein…

Was haltet Ihr von dem Ansatz? Ist er brauchbar oder seid ihr eher der Meinung, dass dadurch der Gesamteindruck der jeweiligen Anzeige leidet? Ich freue mich über euer Feedback!

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