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Gastartikel: Geld verdienen mit LINKILIKE

LINKILIKE ArtikelbildMit dem eigenen Social Media Account ganz einfach von zu Hause aus Geld dazu verdienen – Das geht
nicht? Falsch!

LINKILIKE bietet einen coolen und einfachen Weg an, der dir genau das ermöglicht.

In den meisten Fällen brauchst du für das Geld verdienen im Internet einen Blog oder eine Website. Für die Anmeldung bei LINKILIKE reicht schon
ein Account auf Facebook, Twitter, Google+ und/oder Tumblr.

Doch was ist LINKILIKE eigentlich?

LINKILIKE ist ein Verbreitungstool, das Inhalte von Unternehmen, wie etwa Videos, Bilder oder
redaktionelle Texte über private Social Media Accounts verbreitet.

Die Registrierung bei LINKILIKE ist völlig kostenlos und funktioniert ganz schnell und einfach. Du kannst
dich entweder mit deiner E-Mail Adresse oder auch gleich mit deinem Facebook Account anmelden.
Anschließend ist ein kurzer Fragebogen auszufüllen, der sicherstellt, dass dir später nur solche Inhalte
zum Teilen zur Verfügung gestellt werden, die auch wirklich deinen Interessen und deinem Charakter
entsprechen und die du auch sonst mit deinen Freunden teilen würdest. Mit einem einfachen Klick
teilst du diese Bilder, Videos oder Texte ganz einfach auf deinem Social Media Account und besserst
so nach und nach dein Budget ganz einfach auf.

LINKILIKE MottoAb einem gesammelten Guthaben von 10€ kannst du dir den Betrag auf dein Paypal- oder Bankkonto
überweisen lassen und ideal für die nächste Handyrechnung oder einen Besuch in deinem
Lieblingsrestaurant nutzen. Weiters besteht außerdem die Möglichkeit den Betrag mit LINKILIKE Sharity an eine wohltätige Organisation zu spenden.

Lebenslange Provision für die Einladung von Freunden

Mit Hilfe eines personalisierten Ref-Links, den du bei der Anmeldung erhältst, kannst du außerdem
Freunde und Bekannte zu LINKILIKE einladen und so noch ein bisschen mehr Geld dazuverdienen. Jeder neue Nutzer, der sich über diesen Link bei
uns registriert, wird dir zugeordnet und du erhältst für jede geworbene Person eine lebenslange
Provision. Wie hoch der Betrag dieser Provision genau ist, ist von der Anzahl der geworbenen User,
sowie deren Aktivität auf LINKILIKE abhängig.

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Das W-Fragen-Tool – Konkurrenz für BulkSuggest?

W-FragenTool vs. BulkSuggestDer eine oder andere Leser kennt sicherlich schon mein BulkSuggest-Tool. Allen anderen sei kurz erläutert, worum es sich dabei handelt. BulkSuggest ist ein kleines Desktop-Programm, welches auf die Google Suggest API zurückgreift und Vorschläge für Keywords macht. Soweit so gut. Da das Tool jedoch in C# geschrieben ist, gucken Linux- und OSX-Nuzer jedoch in die Röhre, sodass ich diese bisher immer vertrösten musste.

Die Tage bin ich jedoch in einer meiner Lieblingsgruppen auf ein alternatives Werkzeug, das W-Fragen-Tool, aufmerksam gemacht worden. Das W-Fragen-Tool ist quasi das Gegenstück zu meinem BulkSuggest-Tool – lediglich browserbasiert und somit plattformunabhängig.

Warum ich darüber berichte? Es ist zwar nicht das erste Tool seiner Art, jedoch uneingeschränkt kostenlos, was es von vielen anderen Tools abhebt. (Dies war derzeit auch der Grund, warum ich BulkSuggest entwickelte.)

Der Fokus liegt auf den W-Fragen

Im Gegenteil zu meinem BulkSuggest-Werkzeug, welches etwas freier gestaltet ist, legt das W-Fragen-Tool, wie der Name schon verrät, den Fokus auf die Generierung sogenannter W-Fragen. Das heißt konkret, dass das eingegebene Keyword mit W-Fragewörtern (wie “Wie”, “Was”, “Wer”, etc.) kombiniert und gegen die Google Suggest API geschickt wird.

W-Fragen-Tool - Matcha TeeAls Ergebnis erhält man dann eine ganze Reihe an Suchphrasen basierend auf dem eingegebenen Keyword. Das Ganze natürlich basierend auf den häufigsten Suchanfragen. Für das Keyword “Matcha Tee” gibt das Tool unter anderen folgende Phrasen aus:

  • wie matcha tee zubereiten
  • wie schmeckt matcha tee
  • was bewirkt matcha tee
  • wo gibts matcha tee

Eine bessere Übersicht könnt ihr dem nebenstehenden Screenshot entnehmen. Die Anzahl der Ergebnis-Phrasen schwankt dabei genauso wie es die normale Google Suggest Funktionalität tut.

Was bringen mir W-Fragen-Phrasen?

Kommen wir dazu, wie man die Ergebnisse in der Praxis nutzen kann. Jede Phrase entspricht einer häufig an Google gerichteten Suchanfrage. Hieraus kann man auf die Bedürfnisse als auch in gewissem Maße auf das Suchvolumen schließen.

Verwendet man die Phrasen sinnvoll in seinen eigenen Webprojekten, lässt sich dadurch systematisch das Ranking der eigenen Webseite verbessern.

Idealerweise nutzt man die Export-Funktion des W-Fragen-Tools (der grüne CSV-Button neben dem Analyse-Button). Die exportierten Phrasen lassen sich nun in Excel öffnen als auch in den Google AdWords Keyword Planner importieren. Dort können wir das Suchvolumen der einzelnen Phrasen ermitteln.

Für die Phrasen mit dem höchsten Suchvolumen können wir nun nach und nach F.A.Q.s oder relevante Hintergrundartikel für unser Webprojekt verfassen, um damit Long-Tail-Traffic abzugreifen.

Fazit

Bezug nehmend auf den Titel des Artikels, ist das W-Fragen-Tool mehr sinnvolle Alternative als Konkurrenz für BulkSuggest. Die Funktionalitäten sind ähnlich, jedoch haben beide Tools ihre Vor- und Nachteile. Das W-Fragen-Tool funktioniert überall, wo es Internet gibt sowie auf nahezu jeder Plattform – BulkSuggest hingegen kann z.B. mehrere Keywords auf einmal verarbeiten.

Welches Tool ich in Zukunft nutze, werde ich von Fall zu Fall abhängig machen. Nun würde mich noch interessieren, welche Suggest-Tools ihr nutzt? Eines der hier Vorgestellten oder vielleicht eine ganz andere Lösung? Ich freue mich auf euer Feedback.

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WordPress selbst hosten – worauf ist zu achten?

Server WebspaceMittlerweile arbeite ich seit über 6 Jahren mit WordPress und habe in dieser Zeit schon den einen oder anderen Blog aufgesetzt. Meine eigenen Blogs laufen mittlerweile alle auf einem eigenen vServer. Wenn es jedoch im Freundes- oder Familienkreis mal wieder heißt: “Ich möchte einen Blog starten, kannst du mir bei der Installation helfen?”, dann landet der Blog meist auf einem Webspace.

Doch welches Webspace-Paket ist geeignet? Was sind eigentlich die Installationsvoraussetzungen für WordPress und kann man nicht einfach einen kostenlosen Anbieter nehmen? Diese und weitere Fragen möchte ich nachfolgend klären.

WordPress selbst hosten oder Fertiglösung nehmen?

Wenn ich gefragt werden, was ich einem Anfänger empfehlen würde – selbst hosten oder eine Fertiglösung wie wordpress.com – dann lautet meine Antwort eigentlich immer selbst hosten. Die Fertiglösung empfehle ich höchsten zum schnellen Testen, spielen und warm werden mit WordPress. Sobald es darum geht, dass das, was man baut, auch Bestand haben soll, empfehle ich selbst zu hosten. Das hat verschiedene Gründe, wobei die nachfolgenden Argumente, die meiner Meinung nach ausschlaggebenden sind.

  • Wer selber hostet, kann Themes und Plugins im Editor bearbeiten
  • Wer selber hostet, kann Themes und Plugins von Drittanbieter nachinstallieren
  • Wer selber hostet, hat die Hoheit über seine Daten und ist vor Escapaden wie erzwungener Werbung gefeit

Kurz und knapp: Wer selbst hostet, ist wesentlich flexibler.

Spätestens wenn das erste Plugin nicht im WordPress-Verzeichnis auffindbar ist, entsteht Frust und der Wunsch von der Fertiglösung zum Eigenbau zu wechseln kommt auf. Warum also nicht gleich “richtig” starten?

Aber selber hosten kostet doch Geld?

Das ist richtig. Aber die Frage sollte besser lauten, wie viel Geld ist mir die oben angesprochene Flexibilität wert? Denn ein passendes Hostingpaket für einen WordPress-Blog muss nicht teuer sein. Für den Anfang reicht zum Beispiel preiswertes Webhosting bei checkdomain.de oder ähnlichen Anbietern. Über einen vServer oder gar einen Managed-Server braucht man sich am Anfang keineswegs den Kopf zerbrechen.

Somit kommt man für einen durchschnittlichen Blog mit 5€ im Monat aus. Das ist nicht einmal eine Schachtel Zigaretten. Alternativ 2 Tiefkühlpizzen oder ein Eisbecher im Monat weniger. Gemessen an den Vorteilen, sollte das eine zu verschmerzende Ausgabe sein und verglichen mit anderen Hobbys (wie Fitnessstudio, Filme sammeln, etc.) ist ein selbst gehosteter Blog meiner Meinung nach noch recht preiswert.

Was sind die Mindestanforderungen für einen WordPress-Blog?

Die offiziellen Mindestanforderungen an den Webspace sind überschaubar. WordPress selbst gibt lediglich folgende drei Kriterien an:

  • PHP-Version 5.2.4 oder höher
  • MySQL-Version 5.0 oder höher
  • Aktiviertes Apache mod_rewrite-Modul

Die PHP sowie die MySQL-Version stehen üblicherweise auf der Übersichtsseite des Webspace-Anbieters. Solltet ihr die Werte dort nicht finden, reicht eine kurze Mail an den Support mit der Bitte um Auskunft.
Selbiges gilt für das Apache mod_rewrite-Modul.

Neben den offiziellen Anforderungen gibt es jedoch noch ein, zwei Dinge, auf die ihr ebenfalls bei der Auswahl eines geeigneten Anbieters achten solltet.

Worauf sollte man bei der Wahl des Webspace noch achten?

Zum einen solltet ihr auf die Größe des Webspace achten. Normalweise wird dieser Wert als “Speicherplatz” beschrieben und in MB oder GB angegeben.

Nun kommt es darauf an, was ihr mit eurem Blog vorhabt. Wenn es nur wenige Posts/Seiten geben wird oder ihr rein textbasiert bloggen wollt, dann kommt ihr mit 100-200 MB locker aus. Solltet ihr jedoch vorhaben öfters Fotos oder vielleicht sogar Musik oder Videos hochzuladen, dann sollte die Wahl auf einen größeren Space mit 1 GB aufwärts fallen.

Tipp: Wenn es doch mal knapp wird, nicht verzweifeln. Normalerweise reicht eine Mail an den Support des Hosters mit der bitte auf ein größeres/teureres Paket umzusteigen. Hierbei verliert ihr üblicherweise weder Daten, noch müsst ihr WordPress neu installieren. Habt ihr euch am Anfang verschätzt, ist das also noch lange kein Genickbruch.

Der zweite Punkt, auf den man achten sollte, ist das sogenannte PHP-Memory-Limit. Es gibt an, wie viel Arbeitsspeicher die PHP-Prozesse nutzen dürfen. PHP ist die Skriptsprache in der WordPress programmiert ist. Zum Ausführen/Anzeigen von WordPress muss der PHP-Interpreter den WordPress-Code ausführen. Das kostet wiederum Arbeitsspeicher. Den maximal verwendbaren Arbeitsspeicher gibt das sogenannte PHP-Memory-Limit an.

Für einen WordPress-Blog mit einigen Plugins reichen in den meisten Fällen 64 MB aus. Hat man jedoch viele Plugins aktiviert oder besonders speicherhungrige (oder einfach schlecht programmierte Plugins), dann darf es gerne auch mal mehr sein. Das PHP-Memory-Limit geben viele Hoster direkt auf deren Angebotsseite an. Ist die Angabe dort nicht auffindbar, reicht wiederum eine kurze Mail an den Support. Von Webspace-Paketen mit einem Memory-Limit von unter 64 MB sollte für WordPress abgesehen werden.

Bei einigen Hostern lässt sich das PHP-Memory-Limit für WordPress auch nachträglich noch hochsetzen. Wie das geht, habe ich hier in meinem WordPress-Blog beschrieben.

Fazit

Wenn man auf die wenigen Punkte, die ich in diesem Artikel genannt habe, achtet, dann ist es nicht schwer einen passenden und zugleich preisgünstigen Hoster für seinen WordPress-Blog zu finden.

Gemessen an den Vorteilen gegenüber einer (vermeintlichen) Gratislösung würde ich jederzeit die Variante des selber hostens empfehlen. Wie seht ihr das? Wie und vor allem wo betreibt ihr eure Blogs?

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20%-Regel in Facebook-Ads umgehen

Facebook Grid Tool - TitelbildEines gleich vorneweg – es geht hier weder um einen Hack, ein Exploit oder das Ausnutzen einer Sicherheitslücke – viel mehr geht es um die “intelligente Gestaltung” eurer Facebookanzeigen. Doch schalten wir noch mal ein paar symbolische Gänge zurück! Worum geht es überhaupt?

Wer schon einmal Werbung bei Facebook, die sogenannten Facebook-Ads, geschaltet hat, wird folgendes Szenario sicherlich kennen. Und alle anderen, die erst noch Ihre erste Anzeige schalten wollen, wird das Szenario sehr wahrscheinlich auch begegnen. Nach dem Konfigurieren der Anzeige folgt das Einreichen. Bevor die Anzeige “Live” geht, steht sie erst einmal im Status “Pending” und wird vom Facebook-Ads-Team auf Ihre Richtigkeit überprüft. Hat man in seinem Anzeigenbild jedoch Text gesetzt, kann es ganz schnell gehen, dass die Anzeige abgelehnt wird, da sie die sogenannte 20%-Regel verletzt. Ist dies des Fall wird man mit folgender Meldung ermahnt, ein neues Anzeigenbild zu wählen:

“Ads and sponsored stories in News Feed may not include images comprised of more than 20% text.”

Doch bevor man nun die Reißleine zieht und die Schrift verkleinert oder gar ein ganz anderes Anzeigenbild wäht, sollte man erst einmal folgende Schritte durchführen. Denn in vielen Fällen ist es gar nicht nötig, die Größe des Schriftzuges zu verkleinern, um die Anzeige durch die Prüfung zu bekommen. Und das liegt daran, wie Facebook die 20% Textanteil im Anzeigenbild berechnet.

Wie Facebook die 20% Textanteil berechnet

Facebook 20-Prozent-Regel umgehen - Schritt 1Für die Berechnung des Textanteils legt Facebook nämlich ein Raster von 25 Kacheln über das Anzeigenbild und schaut, in wie vielen Kacheln sich Text befindet. Aus der Anzahl der Kacheln mit Text wiederum ergibt sich der prozentuale Textanteil. Wird schon klar worauf ich hinaus will?

Wer seinen Text ungünstig platziert, erwischt mehrere Kacheln und bekommt nach Facebooks-Bewertungsschema einen Anteil über 20%. Durch intelligente Platzierung des Textparts lassen sich jedoch weniger Kacheln erreichen, sodass ein Anzeigenbild, auch ohne Verkleinerung des Textes, durch die Kontrolle kommt. Und das ganze lediglich weil wir den Text ein wenig anders platziert haben.

Facebook 20-Prozent-Regel umgehen - Schritt 2Beispiel gefällig? Um zu überprüfen, wie viel Platz der Text belegt, stellt Facebook ein eigenes Tool, das sogenannte “Grid Tool”, zur Verfügung. Hier kann man seine Anzeigenbilder hochladen und überprüfen lassen. Nach dem Upload legt das Grid Tool das eben beschriebene Raster über das Bild. Nun ist es am Nutzer, jene Kacheln anzuklicken, in denen sich Text befindet. Am rechten Rand des Tools ist dann ersichtlich wie viel Prozent des Anzeige nach Facebooks Auffasung mit Text belegt ist. Um meine Aussage zu untermauen, habe ich euch einmal nebenstehendes Beispiel gebaut.

Wie schön zu sehen ist, hat die reine Verschiebung des Textes laut Grid Tool den gewünschten Effekt gebracht. Und was soll ich sagen – es klappt sogar in der Praxis. Genau mit diesen Schritten habe ich die Tage eine Anzeige bei Facebook durchgebracht, die zuvor noch abgelehnt wurde. Manchmal kann es so leicht sein…

Was haltet Ihr von dem Ansatz? Ist er brauchbar oder seid ihr eher der Meinung, dass dadurch der Gesamteindruck der jeweiligen Anzeige leidet? Ich freue mich über euer Feedback!

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WordPress verbannt Link-Titel in Version 4.2

Linktext vs. Link-TitleDie neue WordPress-Version 4.2 ist nun gut einen Monat veröffentlicht und insgeheim ärgere ich mich immer noch über die Änderung bezüglich des Title-Attributs im Link-Dialog. Damit wir alle auf einen Stand kommen, noch mal kurz und knapp, worum es geht. Mit der Veröffentlichung von WordPress Version 4.2 wurde relativ still und heimlich das Feld für das Title-Attribut im Link-Fenster des Editors durch ein Feld für den Linktext ersetzt. Der Unterschied sollte klar sein, wenn nicht, auch hier noch einmal die Kurzfassung. Linktext = die Wörter im Text die als Link fungieren/anklickbar sind. Title-Attribut = der Text, den man sieht, wenn man mit der Maus über den Link hovert und zugleich von mehrere Suchmaschinen ausgelesenes SEO-Attribut.

Dass beides nicht dasselbe ist, sollte ja nun klar sein. Wie man das Title-Attribut in den WordPress-Editor zurückbekommt, habe ich bereits in dem Artikel “Title-Attribut-Feld für Links wieder anzeigen” auf meinem Blog wp-guru.net beschrieben. Worum es heute gehen soll, ist zu hinterfragen, wie es überhaupt zu der Entfernung kommen konnte. Am Anfang dachte ich wirklich an einen Bug – also eine Entfernung ausversehen.

WordPress Title-Attribut mit voller Absicht entfernt

Nach kurzer Recherche wurde ich jedoch eines Besseren belehrt und musste feststellen, dass das WordPress-Team bei vollem Bewusstsein und mit Absicht die Entfernung des Attributs und dem dazugehörigen Feld vorgenommen hat. Dies lässt sich anhand folgender Aussagen ziemlich gut erkennen:

“[..] we definitely removed the title attribute and are not putting it back.”

Zitat – @netweb

Weiter schreibt DrewAPicture, der unter anderem als “WordPress core comitter” unterwegs ist:

“The ‘Title’ field was intentionally removed from the wpLink modal in #28206 largely because it was often confused with the actual link text itself.

In recent years, we’ve begun to actively discourage the use of title attributes in links as they are largely useless outside of providing the “hover tooltip” many visual users enjoy, and more importantly, they don’t promote good accessibility.

If you’d like to continue using title attributes in links, you can add them manually using the Text mode in the editor.”

Fassen wir also zusammen. Das Title-Attribut wurde aus folgenden Gründen entfernt:

  • Es sei irreführend und wurde von Nutzern mit dem Linktext verwechselt
  • Das Title-Attribut sei eh nur noch für die Hover-Texte zuständig
  • Es sei schlecht für die Barrierefreiheit
  • Wenn man es dennoch nutzen will, könne man es ja in der Text-(HTML)-Ansicht einpflegen

Ganz ehrlich? Das sind für mich alles keine guten Argumente. Wir diskutieren hier nicht um die Einführung des Title-Attribut-Felds. Das Feld war da – es hätte also keine Arbeit gemacht, das Feld dort zu lassen, wo es war. Weiter kann ich die Argumente nicht nachvollziehen.

Das Title-Feld wäre mit dem Linktext verwechselt worden? Ich glaube meinen ersten Kontakt mit HTML hatte ich vor gefühlt einer Ewigkeit beim Durchblättern des SelfHTML-Kompendiums und eines der ersten Dinge, die man dort lernt, sind der Aufbau und die Attribute von Links. Das sind meines Erachtens absolute Basics. Und – Entschuldigung, falls ich damit jetzt jemandem symbolisch auf die Füße trete – wenn ich diese Basics nicht drauf haben, dann muss ich sie lernen. Den Nutzer durch Entfernung eines Feldes vor seiner eigenen “Unwissenheit” zu schützen ist definitiv nicht der richtige Weg!

Weiter heißt es, dass Title-Attribut hätte sowieso nur noch Relevanz für die Hover-Texte und es sei hinderlich für die Barrierefreiheit. Das ist schon ein Widerspruch in sich, denn das Title-Attribut hat eben auch Relevanz für sogenannte Screenreader, wie sie von Menschen mit Sehschwäche oder Sehbehinderung genutzt werden. In oben verlinkten Thread wird behauptet, dadurch, dass das Title-Attribut denselben Text wie der Linktext hat, würde Leuten mit Screenreader der Text doppelt vorgelesen werden, was die Barrierefreiheit einschränke. Auch das kann ich so nicht unterschreiben.

Nehmen wir an, ich setze in folgendem Satz den Link auf den Linktext “hier”: “Den Thread findest du hier“. Dann hilft das Wort “hier” jemandem mit einem Screenreader herzlich wenig. Mit dem gesetzten Title mit dem Inhalt “WordPress Ticket zur Entfernung des Title-Attributs” kann jemand schon wesentlich mehr anfangen. Deshalb bin ich der Überzeugung, dass das Title-Attribut – vorallem mit Blick auf die Barrierefreiheit – ein Gewinn und kein Hindernis ist.

Zu guter Letzt wird dann noch salopp gesagt, wer das Feld nutzen möchte, könne dies ja direkt im Text-Editor machen. Bitte? Für jedes noch so kleine bisschen gibt es in WordPress ein Feld, einen Haken oder sonstige GUI-Option. Aber die Links sollen wir uns nun im Text-Editor zusammenbasteln? Ehrlich – das einzige Argument, warum das Feld weg musste, war doch, dass es bei Nutzern zu Verwechslungen gekommen sein soll und genau dieses Argument ist für mich das schwächste in der Kette der Argumente.

Wie sehr ihr das? Fehlt euch das Feld auch? Könnt ihr die Argumente des WordPress-Teams nachvollziehen oder geht es euch genauso wie mir?

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