Neues Theme – die Fehlersuche ist eröffnet

Neues DesignDer ein oder andere dürfte es bereits gemerkt haben. Code-bude.net läuft seit kurzem mit einem neuen Design. Der Theme-Wechsel stand bestimmt schon zwei Jahre auf meiner ToDo-Liste, jedoch habe ich den Sprung bisher nie gewagt, aus Angst mir das Design zu zerschießen, weil ich im alten Theme wieder am Standard vorbei programmiert habe und mir nicht aufgeschrieben habe, was genau ich angepasst hatte.

Nun habe ich es jedoch getan. Nach 5 Jahren hat das alte Theme nun einmal ausgesorgt und mangels Responsive-Support war es einfach nicht mehr zeitgemäß. Von nun lässt sich code-bude.net auch bequem auf mobilen Endgeräten lesen.

Helft mit!

Da dem neuen Theme sicherlich noch der ein oder andere Schliff fehlt, bin ich auf eure Hilfe angewiesen. Wenn ihr einen Fehler findet (Text- oder Darstellung) oder einen Vorschlag habt, an welcher Stelle noch etwas verändert werden sollte, um die Usability zu erhöhen, dann immer her damit. Ich freue mich auf euer Feedback.

Lösung: Windows 10 friert nach Sleep (Energie sparen) ein

Seit einiger Zeit plagte mich ein kleines, aber ziemlich nerviges Problem auf meinem Windows 10 PC. Sobald der Rechner aus dem Sleep-Modus (Energie sparen) wieder aufgeweckt wird, friert er mehrmals pro Minute für wenige Sekunden ein. Fenster öffnen sich langsam, Internetseiten werden nicht weiter geladen und der Ton fällt aus.

Mit diesem Problem bin ich nicht alleine, denn im Netz habe ich einige Forenthreads gefunden, in denen über diese Problematik geklagt wird. Eine Lösung habe ich jedoch erst nach sehr langer Suche gefunden.

Den Fehler eingrenzen

In fast allen Foren wurde vorgeschlagen die Treiber sämtlicher Hardware zu aktualisieren, das BIOS zu updaten oder Windows gleich komplett neu zu installieren. Meine Treiber sind jedoch alle aktuell gewesen und auch für das BIOS gab es kein Update. Eine Neuinstallation kam für mich nicht in Frage.

Ereignisanzeige Problem nach SleepEin Blick in die Ereignisanzeige (Start-Button -> Rechtsklick -> Ereignisanzeige) brachte dann den entscheidenden Hinweis. (Siehe auch nebenstehenden Screenshot.)

Immer nach dem der Rechner aus dem Energie sparen aufgewacht ist, stellten sich Probleme mit der Festplatte ein. Die Fehlermeldung lautete:

“Ein Zurücksetzen auf Gerät “\Device\RaidPort0″ wurde ausgegeben.”

Der Fehler selbst kann irreführend sein, denn ich selbst nutze keinen Raid-Verbund. Dennoch war die Warnmeldung der Hinweis zu Lösung.

Was die Freezes nach dem Sleep-Modus behoben hat

So wie es scheint, liegen also Probleme mit dem SATA-Treiber vor. Um dieses zu beheben hat es mir geholfen weitere Energieoptionen einblenden zu lassen und zu konfigurieren. Hierzu müssen zwei neue Schlüssel  in der Registry angelegt werden.

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Power\PowerSettings\0012ee47-9041-4b5d-9b77-535fba8b1442\0b2d69d7-a2a1-449c-9680-f91c70521c60]
"Attributes"=dword:00000002

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Power\PowerSettings\0012ee47-9041-4b5d-9b77-535fba8b1442\dab60367-53fe-4fbc-825e-521d069d2456]
"Attributes"=dword:00000002

Wer sich nicht traut selber mittels “regedit” in der Registry diese Einträge anzulegen, kann die Schlüssel auch hier von meinem Blog laden (Rechtsklick->Ziel speichern unter) und per Doppelklick in die Registry importieren.

Erweiterte AHCI EnergiesparoptionenNachdem die Schlüssel importiert sind, tauchen in den Energieoptionen zwei neue Punkte im  Abschnitt “Festplatten” auf. (In die Energieoptionen gelangt man per Start-Button -> Rechtsklick -> Energieoptionen -> Energiesparplaneinstellungen bearbeiten -> Erweiterte Energieeinstellungen ändern.)

Die beiden gelb markierten Zeilen im nebenstehenden Screenshot sind die neuen Einträge. Hierbei interessiert uns nur die erste Zeile. Die Einstellung von “AHCI Link Power Management – HIPM/DIPM” muss auf “Active” gestellt werden.

Nach Speichern der Einstellungen sind bei mir sowohl die Fehlereinträge in der Ereignisanzeige als auch die Freezes verschwunden. Kleine Maßnahme, groß Auswirkung. Schade, dass solche Lösungen immer so schwer zu finden sind…

Update: Cloud Downloader 3.1

Cloud Downloader 3.1Das Wochenende ist fast wieder um und ich war fleißig. So gibt es ein neues Update für den CloudDownloader.

Neben einigen Bugfixes gibt es dieses mal auch ein, zwei kleine neue Features. Es ist also kein reines Bugfix-Release.

In Version 3.1 erwarten euch unter anderem folgende Verbesserungen:

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Neue Features

  • Songs aus den Soundcloud-Charts werden nun auch unterstützt
  • Die Katzen-GIFs aus der letzten Version lassen sich bei Bedarf wieder ausschalten
  • Statt Katzen GIFs lassen sich auch Hunde, Esel, Faultiere, Wins oder Fails zur Überbrückung der Wartezeit anzeigen
  • Der Suchtyp “Albums” wird nun unterstützt

Bugfixes

  • Fehler in der Song-Suche behoben
  • Lags/Freezes bei der Anzeige der GIFs behoben
  • Verbesserte Stabilität der Suche (weniger “kein Song gefunden”, mehr Treffer)

Und nun viel Spaß mit der neuen Version. Den Downloadlink der neuen Version findet ihr wie gewohnt in folgendem Artikel.

Zum Download: Cloud Downloader 3.1

Magenta Hybrid – das Produkt das die Telekom nicht versteht

Telekom MagentaZuhause Hybrid failZum August bin ich wieder einmal umgezogen. Da es im neuen Domizil keinen Kabelanschluss gibt, musste ich von meinem Unitymedia-Anschluss schweren Herzens Abschied nehmen und mich nach einer Alternative umschauen. Da an der neuen Adresse jedoch auch klassisches DSL nicht mehr als 16Mbit hergibt, habe ich mich für das Experiment “Hybrid-Anschluss” entschieden.

Bei einem Hybrid-Anschluss kommt ein spezieller Router zum Einsatz, der neben dem DSL-Modem noch ein LTE-Modem verbaut hat und die Kapazitäten von DSL und LTE(-Funk) bündelt, um einen schnelleren Anschluss zur Verfügung zu stellen. Einen solchen Anschluss kann man hier in Meerbusch (neben Düsseldorf) derzeit nur bei der Telekom beziehen. Das Produkt nennt sich “MagentaZuhause Hybrid”.

Probleme beim Anschluss

Da ein Teil des Produkts aus einem klassischen DSL-Anschluss besteht, kommt man um den Techniker-Termin zur Schaltung des Anschlusses nicht herum. Dass meine Partnerin sich einen Tag freigenommen hat und der Techniker trotz Nachfrage und festem Termin nicht erschienen ist, scheint bei der Telekom ja mittlerweile Methode zu haben. Denn auch bei meiner letzten Schaltung eines DSL-Anschlusses (Erfahrungsbericht hier), tauchte der Techniker nicht am vereinbarten Termin auf.

Dass der Techniker auch dieses mal wieder den Termin mit der Begründung “konnte die Wohnung nicht finden” versäumt hat, grenzt dabei schon an Ironie. Liebe Telekom, wie kann es sein, dass die Techniker die Wohnung immer erst beim zweiten Mal finden? Fahren eure Mitarbeiter ohne Navi? Wenn ja, empfehle ich eine Schulung im Straßenatlas lesen. (Ja, es gibt noch Straßenatlanten!) Anderenfalls hilft es vielleicht auch einfach, wenn ihr euren Technikern weniger Termine pro Tag auferlegt. Ich warte lieber 3 Tage länger auf die Anschlussschaltung, wenn der Techniker dann auch zum vereinbarten Termin kommt und ich keinen Urlaubstag mit Warten verschenken muss.

Uneinigkeit über die Funktionsweise von Magenta Hybrid

Doch kommen wir zum eigentlichen Knackpunkt des Artikels – der Funktionsweise des Hybridanschlusses bzw. der Auslegung der Verträge. Mein Standpunkt ist folgender:

Ein MagentaZuhause M Hybrid Anschluss mit LTE-Option M bringt im Downstream bis zu 50Mbit per DSL und bis zu 50Mbit per LTE. Im Idealfall also 100Mbit.

Was ich sagen will – die Technologien verhalten sich additiv, ergo die Kapazitäten ergänzen sich, wobei jede Technologie erst bei 50Mbit gedrosselt wird.

Im Rahmen einiger Uneinigkeiten sprach ich sowohl mit Supportmitarbeitern aus dem Bereich Vertragswesen als auch Supportmitarbeitern aus dem Technikbereich. Dort wollte man mir immer wieder erklären, dass ein Hybrid Anschluss wie folgt funktioniert:

Ein MagentaZuhause M Hybrid Anschluss mit LTE-Option M bringt bis zu 50Mbit. Hierbei wird die Kapazität, die das DSL nicht liefern kann durch LTE aufgefüllt. Praktisch heißt das: Ihr DSL-Anschluss bringt z.B. 18Mbit. Dann füllt das LTE-Modem mit bis zu 32Mbit auf, sodass Sie am Ende 50MBit erreichen.

Egal, wie oft ich versucht habe die Mitarbeiter von meinem Verständnis zu überzeugen, es gelang mir nicht. Stattdessen wurde ich zwischenzeitlich als “dumm” dargestellt. Zitat: “Dann haben Sie, Herr Herrmann, das Produkt nicht verstanden. Dafür können wir auch nichts. Beim nächsten mal lesen Sie das Angebot besser durch.”

Es mag sein, dass der Hybrid-Anschluss vielleicht einmal so gedacht war, praktisch aber funktioniert und wird er beworben wie von mir beschrieben. Hierfür spricht folgendes…

Grund 1) Man kann zu einem MagentaZuhause M (50Mbit) auch die LTE-Option L (100Mbit) dazu buchen. So habe ich es auch getan. Würde nur “aufgefüllt” werden, würde dies keinen Sinn machen, da auch die LTE-Option M (50Mbit) ausreichend wäre, um auf bis zu 50Mbit Gesamtkapazität zu füllen.

Grund 2) Ich habe MagentaZuhause M (50Mbit down/10Mbit up) und LTE-Option L (100Mbit down/40Mbit up). Nach meiner Berechnung also maximal 150Mbit Down- und 50Mbit Upstream. Nach Supportmitarbeiter Aussage aber 50Mbit down und 10Mbit up. Ein Speedtest ergibt folgendes:
Speedtest MagentaZuhause Hybrid
Wenn doch also die Leitungen nicht additiv sind, wie kann ich dann bei einem MagentaZuhause M auf einen Downstream von mehr als 50Mbit und auf einen Upstream von mehr als 10Mbit kommen?

Grund 3) Auf telekom.de wird damit geworben, dass sowohl die DSL-Komponente als auch die LTE-Komponente mit (bis zu) 50Mbit geschaltet werden.

Magenta Hybrid Angebot

Weiter heißt es in den AGB in Abschnitt 2.2:

Internet-Zugang über Mobilfunk (nur für MagentaZuhause Hybrid-Produkte)

Der Zugang zum Internet erfolgt primär wie in Ziffer 2.1 beschrieben über den Festnetz-Anschluss. Bei erhöhter Datenlast (Übertragung großer Datenmengen im Down- und / oder Upload) wird am verein- barten Standort des Festnetz-Anschlusses zusätzlich zu Ziffer 2.1 der Zugang zum Internet über das Mobilfunknetz der Telekom in LTE-Technik1) automatisch zugeschaltet, um eine höhere Daten- übertragungsrate zu erreichen.

Die maximal über das Mobilfunknetz erreichbare Geschwindigkeit entspricht der maximalen, unter Ziffer 2.1.2 vereinbarten Standard- Geschwindigkeit des Festnetz-Anschlusses. Dies gilt nicht für die Produkte MagentaZuhause M Hybrid (2), MagentaZuhause M Hybrid (2) mit EntertainTV und MagentaZuhause M Hybrid (2) mit EntertainTV Plus. Die maximal über das Mobilfunknetz erreichbare Geschwindigkeit beträgt für diese Produkte 50200 kbit/s im Download und 10 200 kbit/s im Upload.

Auch das spricht dafür, dass die LTE-Komponente selbst auf 50Mbit fixiert ist und nicht wie behauptet die fehlende Leistung des DSL-Anschluss auffüllt.

Das geht besser!

Macht es besser!Wie das Hybrid-Modell in den Köpfen der Produktplaner gedacht war, kann ich nicht sagen. Aber wie es beworben wird und wie es praktisch geschaltet wird und wie es nutzbar ist. Und in all diesen drei Punkten spricht es für meine Auslegung. Dementsprechend wünsche ich mir von der Telekom, dass zwei Dinge geschehen:

  1. Bitte bietet intern eine Produktschulung an und vermittelt euren Supportmitarbeitern ein besseres Verständnis der Produkte die sie betreuen sollen. Nicht nur im Sinne der Kunden, sondern auch im Sinne der Supporter, die somit sicherlich dem ein oder anderen Konflikt mit Kunden aus dem Weg gehen können.
  2. Bitte legt mehr Wert auf Sachlichkeit und Freundlichkeit. Wir können gerne sachlich über alles diskutieren. Aber mich als doof bezeichnen zu lassen, wobei (wie soeben belegt) ich vermutlich sogar im Recht war, halte ich nicht für kundenorientiert.

Abschließend noch eine letzte Bitte. Wäre es möglich eure Kunden- und Vertragsdaten zu zentralisieren? Ein Supportmitarbeiter aus dem Vertragswesen sagte mir, dass es meinen Vertrag zwar einsehen, aber nicht ändern könnte, da ich den Vertrag im T-Punkt abgeschlossen habe. Um ihn zu ändern, hätte ich ihn online abschließen müssen. Mal “Butter bei die Fische” – ist das euer Ernst? Was ist, wenn ich jetzt umziehe? Muss ich dann jedes mal 100km zu meinem T-Punkt pendeln, wenn ich was Vertragliches ändern möchte? Das Verkaufsargument der Telekom des besonders guten Kundenservice sehe ich schon lange nicht mehr…

Update: Cloud Downloader 3.0

Wenn’s einmal läuft, dann läuft’s! Somit gibt es heute wieder ein Update für den Cloud Downloader. Diesmal lautet die neue Versionsnummer 3.0 – und was fällt dabei auf? Wir haben eine runde Versionsnummer.

Heute gibt es also nicht nur Bugfixes, sondern auch neue Features. Welche Neuerungen das sind, möchte ich nachfolgend kurz zusammenfassen.

Cloud Downloader 3.0 - better search Cloud Downloader 3.0 - file size prediction Cloud Downloader 3.0 - new features

Neue Features

  • In der Suchmaske wird nun angezeigt, wie groß (in MB) alle Titel zusammen sind und wie groß die zum Download ausgewählten Titel sind. Somit kann man vor dem Download schon sehen, ob z.B. alles auf den Lieblings-USB-Stick passt.
  • Die aktuelle Übertragungsgeschwindigkeit wird während des Downloads angezeigt
  • Die verbleibende Zeit sowie die noch herunterzuladene Dateimenge wird während des Downloads angezeigt
  • Um die Wartezeit während des Download zu verkürzen, werde zufällig ausgewählte Katzen-GIFs abgespielt. Jeder mag Katzen, oder?

Bugfixes

  • Die Suchfunktion findet nun beliebig große Playlists und Profile. Zuvor war die Suche auf ~200 Songs pro Link begrenzt. Nun existiert kein Limit mehr.

Ich wünsche euch viel Spaß mit der neuen Version und freue mich wie immer über euer Feedback sowie Verbesserungsvorschläge. Den Download der neuen Version findet ihr wie gewohnt in folgendem Artikel.

Zum Download: Cloud Downloader 3.0