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Update: Cloud Downloader 2.5

Cloud Downloader 2.5 - DownloadSeit wenigen Minuten steht der neue Cloud Downloader zum Download bereit. Neben ein paar Bugfixes sind in der aktuellen Version 2.5 auch ein paar neue Features hinzugekommen.

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank für das Feedback aus der Community und eure Mails mit Vorschlägen und Ideen.

Neuerungen und Fixes in Version 2.5:

  • Fix: Likes/Like-Pages werden in der Suche nun wieder gefunden.
  • Upgrade: Suchalgorithmus verbessert.
  • Feature: Während der Suche wird ein genauerer Status angezeigt, sodass Wartezeiten besser überbrückt werden
  • Feature: Ein Tab mit Einstellungen ist hinzugekommen. Der “Download fertig”-Sound als auch das Pop-up nach Fertigstellung aller Downloads können wahlweise deaktiviert werden. Es kann ein Standard-Downloadordner festgelegt werden.
  • Feature: Ein Selbstdiagnose-Test beim Starten der Anwendung wurde implementiert. Somit kommen wir den Startabbrüchen, die einige wenige User haben, hoffentlich auch noch auf die Schliche.

 

Zum Download: Cloud Downloader 2.5

 

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Entscheidungshilfe: Was ist der richtige vServer für mich?

vServer RackHeute soll es darum gehen, welches der geeignete vServer für das eigene Projekt ist. Welche Merkmale machen einen vServer aus und auf welche Specs sollte man achten?

Weiter soll es darum gehen, wann es überhaupt Sinn macht einen vServer zu mieten. Denn in manchen Fällen ist ein vServer vielleicht gar nicht nötig oder andersherum “zu schwach” auf der Brust.

Webspace, vServer, Root-Server, Managed Server, Cloud Server – welcher ist der richtige?

Bevor wir auf die Eigenschaften und wichtigen Faktoren eines vServer eingehen, sollten wir zuerst klären, für wen und für welche Zwecke sich ein vServer eignet.

Nehmen wir als die beiden Grundwerte einmal Flexibilität und Leistung, so kann man sagen, dass sich ein vServer in der Mitte zwischen Webspace (wenig Flexibilität / Leistung) und einem Root-Server (viel Flexibilität / Leistung) befindet. Das Gleiche gilt für die preisliche Einordnung. (Zu beachten ist hierbei, dass dies den Normalfall betrifft. Sicherlich gibt es auch vereinzelt Angebote, in denen ein Webspace mehr Leistung hat als ein vServer oder ein Root-Server weniger Leistung hat als ein vServer. Dies sind aber eher die Ausnahmen.)

Was macht nun einen vServer aus und wo sind die Unterschiede zum Webspace und zum Root-Server? Bei einem Webspace bekommt, vereinfacht gesagt, ein Verzeichnis auf einem (Web-)Server zu Verfügung gestellt, in dem man seine Webseite(n) ablegen kann. Zusätzlich gibt es meist noch Zugriff auf eine Datenbank und einen FTP-Zugang, mit dem man das Verzeichnis leichter bespielen kann. Versteht man den Server als “ein Stück Hardware” und führt sich vor Augen, dass je nach Anbieter bis zu 200 Webspace auf einem Server angelegt und vermietet werden, wird schnell klar, warum ein Webspace nicht die performanteste Lösung ist. Hinzu kommt, dass der Webspace-Betreiber Fakten wie den verwendeten Webserver (Apache, Nginx, etc.) und das/die Datenbanksysteme vorgibt. Somit ist man in der Flexibilität auch etwas eingeschränkt.

Bei einem vServer bekommt man eine virtuelle Maschine auf einem Server (Server analog zu “ein Stück Hardware”). Je nach Leistung des ausgewählten vServer und der Leistung der Server-Hardware werden 2-10 virtuelle Maschinen (=vServer) auf einem System verwaltet. Es wird also schon klar, dass man sich im Vergleich zum Webspace mit weniger Leuten die Leistung teilen muss und man zudem zugesicherte Ressourcen hat.
Was die Flexibilität angeht, kann man hier nahezu “walten und schalten” wie man will. Da es sich um eine virtuelle Maschine handelt, kann man von der Wahl des Betriebssystems bis hin zur Installation beliebiger Software alles vornehmen.

Der Root-Server ist quasi “die Krone der Schöpfung”. Hier bekommt man Vollzugriff auf die Server-Hardware und ist der einzige Kunde auf dem System. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Uneingeschränkter Zugriff auf die Server-Ressourcen. In der Flexibilität nehmen sich ein Root-Server und ein vServer in der Praxis meistens nichts. Der Unterschied liegt wirklich nur in der höheren Performance.

Und was ist mit Cloud-Servern und Managed-Servern? Bei Cloud-Servern lassen sich Hardware-Parameter wie CPU und RAM dynamisch ändern. Kommt ein Besucheransturm, dann skaliere ich meine Maschine eben für zwei Tage hoch. Ist er vorbei, nehme ich wieder Ressourcen weg. Dies ist zwar einerseits eine schöne Sache, andererseits lassen sich die Anbieter dies aber bisher auch fürstlich bezahlen. Ein Cloud-Server mit vergleichbaren Specs wie ein vServer kostet im Normalfall mehr. Weiß man, dass man eine einigermaßen konstante Auslastung hat, so sollte man sich also eher für den vServer entscheiden.

Ein Managed-Server kann sowohl ein vServer als auch ein Root-Server sein. Das Wort “Managed” beschreibt lediglich die Dienstleistung eines Anbieters, den Server zu warten. Denn: Ein Server bringt grundsätzlich Verantwortung mit sich! Im Gegenteil zum Webspace liegt die Verantwortung für das Einspielen von Updates und sicherheitsrelevanten Patches auf seinen des Mieters. Wer nur Performance und Flexibilität haben will, sich aber nicht um die Wartung kümmern möchte, der entscheidet sich für einen Managed-(v)Server.

Worauf muss ich bei der Wahl eines vServers achten?

Ist die Entscheidung für die Nutzung eines vServer einmal getroffen, gilt es den passenden Anbieter zu finden. Um sich einen Überblick über die aktuellen Angebote am Markt zu verschaffen, eignen sich Portale zum vServer Vergleich. Hat man sich dort für seine Favoriten entschieden, sollten folgende Kriterien bei der endgültigen Auswahl beachtet werden.

CPU; Wie viel Rechenleistung brauche ich? Habe ich eher rechenintensive Aufgaben (z.B. komplexe Scripte und Berechnungen) vor oder muss mein vServer eher mehr für die Datenhaltung (z.B. Backupserver) geeignet sein. Welche CPU hat der Anbieter verbaut? Ist es eine Server CPU (z.B. XEON) oder eine Desktop CPU (z.B. Intel i7). Desktop CPUs sind nicht per se schlecht, jedoch verbauen manche Anbieter auch CPUs wie Intel Atom, die im Normalfall völlig ungeeignet sind. Weiter gilt es zu beachten, ob eine bestimmte Anzahl an Kernen und MHz fest zugesichert wird oder die Leistung dynamisch verteilt wird. (Eine explizite Zusicherung ist immer zu bevorzugen.)

RAM; Hier gilt das Gleiche wie im letzten Abschnitt zu den CPUs. Wird der Arbeitsspeicher fest zugesichert oder erfolgt eine dynamische Verteilung? Oftmals werden auch Kombinationen wie 2 GB fest zugesichert und 4 GB optional/dynamisch angeboten. Von angeboten ohne Zusicherung ist in jedem Fall abzusehen.

SSD oder HDD; Hier stellt sich wieder die Frage nach dem Einsatzzweck. So gibt es zum Beispiel Angebote bei denen es zum gleichen Preis entweder 80 GB SSD oder 400 GB HDD gibt. Möchte ich den vServer als Backup-Speicher oder als Datenspeicher zum Anbieten von Downloads nutzen, sollte ich lieber die HDD wählen. Möchte ich zum Beispiel eine Datenbank-lastige Anwendung laufen lassen, so wähle ich die SSD um einen Performancegewinn bei den Datenbankzugriffen durch die SSD zu erreichen.

Betriebssystem und Images; Mit welchem Betriebssystem möchte ich arbeiten? Linux, Unix, BSD oder Windows? Vor der Miete eines vServers sollte abgeklärt werden, welche Betriebssysteme der Anbieter zur Verfügung stellt. Meist sind Windows vServer etwas teurer als ihre Linux-Pendante, da für den Anbieter noch Lizenzgebühren fällig werden. Wer noch eine Windows-Lizenz über hat, sollte sich am besten einen Anbieter suchen, der das Hochladen von Images erlaubt. So kann man ein Windows-Image hochladen und mit seiner eigenen Lizenz betreiben.

Backups; Bietet der Anbieter an Backups vom vServer zu machen? Wenn ja, ist der Speicherplatz kostenlos oder muss dafür extra gezahlt werden? Werden Backups im laufenden Betrieb angeboten?

Control-Panel; Welche Möglichkeiten zur Steuerung und Wartung bietet der Anbieter an? Kann ich meinen vServer selbst neu starten oder ein Hardreset durchführen oder bedarf es dazu eines Servicetechnikers? Gibt es eine Remotekonsole über die ich direkt auf den Server zugreifen kann?

Fazit

Die obige Liste ist nun doch etwas länger geworden, als ich zu Eingang des Artikels gedacht hatte. Dennoch sollte man sich davon nicht abschrecken lassen. Schließlich lassen sich die richtig guten Preise erst bei Vertragslaufzeiten ab 6-12 Monaten erzielen. Und bevor man sich solch lange Zeit bindet, sollte man vorher genau überlegen, ob der Anbieter bzw. dessen Angebot wirklich auf die eigenen Bedürfnisse passt.

Wenn man die obige Checkliste gewissenhaft abarbeitet, kann im Endeffekt nicht mehr viel schief gehen.

Wie sind eure Erfahrungen? Habt ihr auch einen vServer und wenn ja, welche Kriterien habt ihr in die Wahl eures Servers mit einbezogen?

 

Das Artikelbild steht unter CC-Lizenz und stamm von Bob Mical.

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Geld verdienen im Internet – Was realistisch machbar ist

Seriös online Geld verdienenDas Thema des dieswöchigen Webmaster Fridays (WMF) heißt “Geld verdienen im Internet”. Dabei geht es keines Wegs um dubiose Maschen, sondern um die sachliche Behandlung des Themas. Die Fragestellungen der Blogparade lauten unter anderem “Wie kann man Geld verdienen im Internet?”, “Wie realistisch ist es damit Erfolg zu haben?” oder “Welche Erfahrungen haben die Teilnehmer der Blogparade?”

Da ich mich selbst seit Jahren mit dem Thema beschäftige und mittlerweile schon ein ganz “nettes”, legales Nebeneinkommen im Internet verdiene, möchte ich mich gerne an der Blogparade beteiligen.

Wie man kein Geld im Internet verdient

Bevor ich dazu komme, wie man Geld im Internet verdienen kann und insbesondere wie ich mein Geld verdiene, möchte ich erstmal ein wenig mit den ganzen Modellen aufräumen, mit denen man kein bzw. kein gutes Geld im Internet verdient.

Wie gesagt, ich gehe der Frage “Geld im Netz verdienen” schon seit einigen Jahren nach und habe dabei einiges gesehen und auch getestet. Deshalb nachfolgend eine Liste mit Geschäftsmodellen, Angeboten und Diensten, von denen man lieber die Finger lassen sollte.

  • Paidmailer; Paidmailer sind Angebote bei denen man nach der Registrierung in regelmäßigen Abständen Werbemails bekommt. Innerhalb der Werbemail befindet sich ein Bestätigungspink oder Trackingpixel, der registriert, dass man die Mail gelesen hat. Pro gelesener Mail kommen zwischen 0,1 – und 10 Cent(!) zusammen. Damit wird man weder reich, noch kann man davon im Ansatz leben. Wer gerne 30 Werbmails liest, um sich davon ein helles, normales Brötchen zu kaufen, ist hier richtig.
  • Bezahlte Startseiten; Bei bezahlten Startseiten erhält man pro Startseitenaufruf (aber auch nur eine festgelegte Anzahl pro Aufrufe/pro Tag) einen geringen Cent-Betrag. Hier gilt das gleiche wie für Paidmails. Die Einnahmen stehen in keinem Verhältnis zum Aufwand.
  • PTC (Pay-to-Click); PTC-Seiten ähneln den Startseiten und Paidmails. Man registriert sich auf der Seite und bekommt jeden Tag 1-30 Werbelinks angezeigt. Diese muss man anklicken und eine bestimmte Zeit lang (meist 30 Sekunden) geöffnet lassen. Hierfür gibt es wiederum pro Klick 0,1 – 10 Cent.
  • Forex Trading, BIT-Optionen; Forex Trading ist der Devisenhandel. BIT-Optionen oder Binäre Optionen ist das Wetten auf das Eintreffen eines zuvor definierten Ereignisses. (z.B. der Kurs von Währung X fällt im Laufe des Donnerstags um mindestens 9 und höchstens 10 Einheiten.) Prinzipiell kann man mit beidem Geld verdienen. Auch rechtlich spricht nichts dagegen. Was jedoch kritisch ist, dass viele der Trabding-Programme als “das einfachste der Welt” verkauft werden. Das beträchtliche Risiko was mit dem Handel einhergeht, wird fast immer unterschlagen. So dass Leute, die auf der Suche nach einem “Interneteinkommen” sind, schon kurz nach der Anmeldung um mehrere 100€ leichter und ein paar Erfahrungen reicher sind.
  • E-Books und “Programme” die Reichtum garantieren; Es gibt sie in Massen. Die Aufreißer lauten fast immer gleich: “Wie ich in 4 Wochen 1000$ verdient habe”, “Finanziell unabhängig in 2 Wochen” oder “Der Roulette-Trick – damit gewinnen Sie in jedem Casino!” sind nur einige Beispiele für solche Produkte. Bei all diesen Produkten handelt es sich um sogenannte Info-Produkte, also Produkte die lediglich aus Informationen bestehen und meist in digitaler Form vorliegen. Nicht jedes Indoprodukt ist schlecht – es gibt sogar ziemlich gute Infoprodukte, doch gibt es halt auch viele schwarze Schafe. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn “DAS Produkt” oder “DIE Idee” im Zusammenhang mit einem unnatürlich hohen Gewinn versprochen werden. Dann kann man davon ausgehen, dass es sich nicht um viel mehr als “heiße Luft” handelt.
  • Bezahlte Umfragen; Eine weitere Einnahmequelle sind bezahlte Umfragen. Sie sind (wie Paidmailer) quasi ein Klassiker im Internet. Je nach Anbieter und Plattform verdient man pro Umfrage zwischen 0,20€ und 2€, ist dafür aber auch zwischen 15 und 60 Minuten mit der Umfrage beschäftigt. Für einen Stundenlohn von 1-2€ setze ich mich lieber in die Fußgängerzone und singe bis mir jemand Geld gibt (damit ich aufhöre) oder sammle Pfandflaschen. Das ist kein nennenswertes Einkommen.
  • MLM und Schnellballsysteme; Multi-Level-Marketing, muss nicht zwingend kriminell sein, ist im Internet aber oftmals eine nette Umschreibung für Schnellballsysteme, das Pyramidenprinzip oder das Ponzi-Schema. Wenn hohe Renditen versprochen werden und der Verkauf des erworbenen Produkts zwingend nötig ist, um die Renditen zu erhalten, dann kann man davon ausgehen, dass irgendwann ein Punkt erreicht ist, an dem sich das Produkt nicht mehr verkaufen lässt. Diese Verkäuferebene sitzt dann auf einem, meist wertlosen, Produkt, ohne Rendite, dafür aber mit saftigem Verlust und einem nicht eigehaltenem Rendite versprechen. Das Betreiben von solchen Systemen ist in Deutschland illegal. So findet sich in §16 Abs. 2 des UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) folgender Abschnitt: “Wer es im geschäftlichen Verkehr unternimmt, Verbraucher zur Abnahme von Waren, Dienstleistungen oder Rechten durch das Versprechen zu veranlassen, sie würden entweder vom Veranstalter selbst oder von einem Dritten besondere Vorteile erlangen, wenn sie andere zum Abschluss gleichartiger Geschäfte veranlassen, die ihrerseits nach der Art dieser Werbung derartige Vorteile für eine entsprechende Werbung weiterer Abnehmer erlangen sollen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Wie aus dieser kurzen Auflistung klar geworden sein sollte, gibt es nicht nur das ein oder andere “schwarze Schaf” im Internet. So gibt es noch einige weitere Systeme und Anbieter, die in obige Liste fallen würden, aber dieser Artikel heißt ja nicht “Schwarze Schafe zum Thema Geld im Internet”. Solltet ihr dennoch ein Thema haben, welches eurer Meinung nach unbedingt in obige Liste gehört, gebt mir Bescheid, dann erweitere ich die Liste.

Seriös und legal Geld im Internet verdienen

Geld verdienen mit dem LaptopKommen wir nun zu den “Guten”. Nachfolgend möchte ich eine Selektion an Möglichkeiten aufzeigen, mit denen man legal Geld im Internet verdienen kann.

Vorneweg sei noch gesagt, dass bei allen Möglichkeiten nie die rechtliche Komponente vergessen werden sollte. Nur weil es möglich ist, Geld im Internet zu verdienen, ohne auch nur einmal das Wort “Finanzamt” ausgesprochen zu haben, heißt das nicht, dass man deshalb auch weiterhin nicht an das Finanzamt denken sollte. Wer regelmäßig und mit Gewinnabsicht Geschäften bzw. Tätigkeiten nachgeht, der muss seine Einkünfte im Normalfall auch melden und versteuern. Hier sollte man sich rechtzeitig Gedanken machen. Ein Gewerbeschein kostet nicht die Welt und auch die Einnahmen-Überschuss-Rechnung, die meist am Anfang ausreicht, ist kein Hexenwerk.

Doch nun genug der Moralapostelei – dies sind meine Tipps zum legalen Interneteinkommen.

  • Affiliate-Marketing; Beim Affiliate-Markterting verdient man an einer Vermittlungsprovision. Viele große Online-Shops, Banken, Fitness-Studios, Lieferdienste und andere Firmen bieten sogenannte Affiliate- bzw. Partnerprogramme an. Nach der Registrierung sucht man sich das gewünschte Produkt und erstellt einen Affiliate- bzw. Ref(erer)-Link. Klickt nun jemand auf den Link und kauft das Produkt oder eine Mitgliedschaft, erhält der Affiliate eine Provision. Die Provision schwankt dabei je nach Produkt und Anbieter. Bei Amazon gibt es zum Beispiel zwischen 3% und 10%. Kauft also jemand über meinen Link bei Amazon für 100€ ein, erhalte ich ca. 7€ Provision. Bei Bankkonten sind auch mal bis zu 70€ pro geworbenem Kunden drin. Das eigentlich schwierige am Affiliate-Marketing ist es, unaufdringlich im Rahmen der geltenden Gesetze die Vermittlungen zu erzielen. Hierzu eignet sich der eigene Blog, Foren aber auch Newsletter. Das Affiliate-Marketing ist also nur die Einnahmequelle. Ohne eine bestehende Community oder Webseite im Hintergrund, kann das System nicht funktionieren. Hat man aber erst einmal eine Webseite, egal, ob für die breite Masse oder in einer fachlichen Nische, aufgebaut, so steht den Einnahmen nichts mehr im Wege.
  • Blogging; Bloggen als Einnahmequelle zu sehen, ist die umgekehrte Betrachtungsweise des obigen Affiliate-Beispiels. Wichtig ist es, sich in seinem Thema a) gut auszukennen und b) fachlich hochwertigen Inhalt zu erstellen. Wenn der Blog authentisch ist und die Zielgruppe anspricht, lässt sich nach einiger Zeit auch Wachstum verzeichnen. Hat man einen stabilen Besucherstrom aufgebaut, steht die Basis zum Geld verdienen. Nun muss das passende Monetarisierungskonzept erarbeitet werden. Zur Auswahl stehen zum Beispiel CPC (Cost-per-Click), Affiliate Marketing, Abomodelle oder Sponsored Posts. Bei CPC bindet man Werbemittel (z.B. Banner) ein. Pro Klick erhält der Webmaster zwischen 0,05 – 2,00€. Hat man eine Nische, in der er viele Produkte gibt, so ist Affiliate Marketing auch ein guter Ansatz. Eine alternative wäre das Abo-Modell. Man bietet im Blog z.B. sein Fachwissen zum Thema WordPress an. Schreibt Einsteiger-Tutorials und Tipps und Tricks, die Hunger auf mehr machen. Im kostenpflichtigen Mitgliederbereich gibt es dann Videos mit ausführlichem, fortführenden Material. Eine weitere Alternative sind Sponsored Posts. Hierbei wendet man sich an Firmen oder Marketingagenturen bzw. diese wenden sich an den Blogger. Der Blogger schreibt daraufhin einen, als Werbung gekennzeichneten Blogartikel, nach Kundenwunsch und erhält dafür eine Vergütung. Je nach Größe und Bekanntheit des Blogs sind für einen Sponsored Post zwischen 50€ und 500€ fällig. (Bei sehr großen Blogs, lässt sich die obere Grenze natürlich noch weiter erhöhen.)
  • Filmen/Videos machen; YouTube ist längst nicht mehr “die Videoplattform mit den lustigen Clips”, sondern an vielen Ecken und Enden knallhart kalkuliertes Geschäft. Wer Videos produziert und den Nerv der User trifft, kann gute Umsätze machen. Über die Kopplung des YouTube-Accounts mit der Werbeplattform Google Adsense, lassen sich pro 1000 Videoaufrufe im Schnitt zwischen 1-2€ verdienen. Hinzu kommen Einnahmen aus Sponsorenverträgen und dem Affiliate-Marketing für Produkte und Dienste, die viele YouTuber innerhalb ihrer Videos anpreisen.
  • E-Books schreiben; Wer schreiben kann, hatte es noch nie so leicht wie heute, seine Werke zu verlegen. Jeder kann mit Hilfe eines PCs inkl. Internetanschluss seine Bücher bei Amazon als E-Book verkaufen. Kundschaft und Markt sind vorhanden. Leider muss man auch dazu sagen, dass der Markt, insbesondere auf Amazon, mittlerweile schon übersättigt ist. Wer mit E-Books auf Amazon gute Umsätze fahren will, braucht erstens eine Top-Konzept/Buch/Geschichte, zweitens ein Händchen dafür, was gerade gefragt ist und drittens, immer auch ein Quäntchen Glück.
  • Infoprodukte kreiren; Die Kategorie der Infoprodukte hatten wir eben schon in der Negativliste. Dort ging es um Bücher und DVDs, die schnellen Reichtum, ohne Fleiß versprechen. Darum geht es hier nicht. Wer jedoch ein Experte in einem bestimmten Gebiet ist, sollte abwägen, ob ein Markt für dieses Fachwissen vorhanden ist. Nehmen wir an, d ist Informatiker und Aquarium-Liebhaber. Innerhalb der letzten Jahre hat er sein Aquarium um diverse IT-Messsyteme und eine Smartphonesteuerung erweitert. Zwar gibt es Aquaristik-Bücher und auch IT-Bücher, aber keines, welches das Thema behandelt. Bernd stellt fest, dass alle seine Online-Kontakte im Aquaristik-Forum von seinem Aquarium begeistert sind. Bernd schreibt nun Baupläne, ein E-Book und Kauflisten zusammen und erstellt eine Videoanleitung zum Nachbau seines Aquariums. Hiermit hat Bernd a) ein Indoprodukt geschaffen und b) eine Nische gefunden, in der Bedarf besteht. Da es keine Alternativen gibt, kann Bernd sein Produkt für 99€ verkaufen und findet trotzdem Käufer. Einmal erstellt, entstehen Bernd nur geringe Folgekosten.
  • Online-Handel; Mit Online-Handel, egal ob auf eBay, Amazon oder dem eigenen Online-Shop, lässt sich ebenfalls gutes Geld verdienen. Dabei sind die Regeln ähnlich wie im Offline-Verkauf/-Handel. Wer den 100.000ten Schuh-Shop aufmacht, wird nur mit geringer Wahrscheinlichkeit erfolgreich sein. Wichtig ist es, entweder ein einzigartiges Produkt oder den absolut besten Preis für ein bestehendes Produkt zu haben.
  • Stockfotografie; Bei Stockfotografie handelt es sich um “Vorrats-Fotografie”, also dem Gegenteil von Auftragsfotografie. Man fotografiert also nicht spezielle Objekte/Motive/Szenen nach Auftrag, sondern per se erst einmal auf “Masse”. Diese Fotos kann man dann bei einem oder mehreren Stock-Foto-Portalen wie istockphoto, Fotolia, Shutterstock oder 123rf hochladen und zum Verkauf anbieten. Je nach Bezahl- und Lizenzmodell verdient man pro Verkauf einen geringen Betrag oder bei Exklusiv-Lizenzen auch einmal höhere Summen, dafür dann nur einmalig pro Foto. Prinzipiell lässt sich mit Stockfotografie gutes Geld verdienen. Der deutsche Stockfotograf Robert Knechte schaffte es 2013 zum Beispiel auf über 10.000€ Umsatz pro Monat, wie er in seinem Jahresbericht schreibt. Nichtsdestotrotz sollte man sich von solchen Zahlen nicht blenden lassen, denn zum einen ist die Konkurrenz groß und zum anderen sind viele Motive auch einfach schon “ausgereizt”. Niemand wird das 100.000 Rosen-Foto herunterladen. Hier ist also Kreativität, Qualität in der Umsetzung und das Gespür für die aktuellen Trends nötig.
  • Themes & Plugins verkaufen; Wer schon einmal ein WordPress-Plugin oder -Theme entwickelt hat, der sollte sich die Frage stellen: “Könnte dies auch anderen Webmastern nützen oder ist es so speziell, dass nur ich etwas damit anfangen kann?”. Sollte es einen Nutzen für andere gegeben sein, so könnte man das Plugin auf Theme- & Code-Plattformen wie z.B. Themeforest oder Envato zur Verfügung stellen. Diese Plattformen bieten sich als “Show-Fläche” und Marktplatz für Themes, Plugins und Code an. Zwar bekommen die Marktplatz-Betreiber für jeden erfolgreichen Verkauf eine Provision ab, jedoch ist es in den meisten Fällen dennoch effektiver über einen Marktplatz, als z.B. über den eigenen Blog zu verkaufen, da über den Marktplatz wesentlich einfacher eine große Menge an potenziellen Käufern erreicht werden kann. Gute Plugins auf Themeforest erreichen teils Verkaufszahlen im 5-stelligen Bereich. Verdient der Verkäufer auch nur 2€ pro Verkauf, so lässt sich schnell erahnen wie viel Geld ein gutes WordPress-Plugin generieren kann. (Die gleichen Überlegungen gelten natürlich analog auch für Themes/Designs.)

Ich denke, die Liste dürfte fürs erste reichen. Sollte ich etwas vergessen haben, was ihr hier gerne noch sehen würdet oder für eine gute Geschäftsidee haltet, dann schreibt mir einen Kommentar, damit ich die Liste erweitern kann.

So verdiene ich mein Geld im Internet

Kommen wir nun kurz dazu, womit ich meine Einnahmen im Internet generiere. Ich kombiniere mehrere der oben genannten Möglichkeiten, da sich diese zum Teil sehr gut ergänzen.

Auf meinem Blogs kombiniere ich meist Google Adsense (CPC) und Affiliate Marketing (hauptsächlich das Partnerprogramm von Amazon). Hinzukommen ab und an Sponsored Posts. Weiter biete ich meine Hilfe bei der Programmierung (Web- und Windowsanwendungen) und bei Konfiguration von Webprojekten an.

In den letzten 3 Monaten haben sich meine Einnahmen wie folgt zusammengesetzt:

  • 36% Cost-per-Click
  • 20% Dienstleistungen (Programmierung, etc.)
  • 19% Direktvermarktung
  • 17% Affiliate Marketing
  • 8% Sponsored Posts und Sponsorings

Monatlich bewegten sich kumulierten die Einnahmen zwischen 700€ – 1100€. Das ist zwar nicht die Welt, als Nebeneinkommen aus dem Internet jedoch schon eine ganz andere Hausnummer als die eingangs vorgestellten Möglichkeiten wie Paidmailer oder bezahlte Startseiten.

Gute Quellen zum Thema: Interneteinkommen

Kommen wir nun noch zu ein paar lesenswerten Quellen bzw. meinen Favoriten zu den verschiedenen Themenbereichen rund um das Geld verdienen im Internet. Wer nicht interessiert ist, scrollt bitte wohlwollend an der Liste vorbei und nimmt sich bitte das Fazit dieses Artikels noch einmal zu Herzen.

  • Der Affiliate-Guide von Peer Wandiger. Peer ist längst kein Unbekannter mehr und was er sagt, hat im Normalfall “Hand und Fuß”. Der Affiliate-Guide ist ein kostenlose, 7-teiliges Tutorial zum Thema Affiliate-Marketing. Zum Guide
  • Selbstständig im Netz (SIN) ist das Hauptprojekt von Peer Wandiger. Hier gibt es alles zum Thema Affiliate Marketing, Firmengründung und Selbständigkeit. Zu SIN
  • Der Backlink-Aufbau-Plan von Sebatian Czypionka (besser bekannt als Bonek) ist eine gute Hilfe, um mal über den Tellerrand zu blicken, was Linzaufbau angeht. Denn ohne ein gutes Backlinkprofil wird es auch nichts mit der gut laufenden Webseite, die die Basis für weitere Einnahmen ist. Die anderen Inhalte auf seinem Blog sind sicherlich auch einen Blick wert. Zum Backlink-Plan
  • Die Artikelserien zum Webseitenaufbau von Danosch sind eine weitere gute Quelle. Auf seinem Blog “eine-million-verdienen.de” dokumentiert er seinen Versuch im Internet eine Million Euro zu verdienen. (Er macht bisher gute Fortschritte.) Zu den Artikelserien
  • Alles wissenswerte zur Gewerbeanmeldung findet ihr z.B. auf den Seiten von “für-gründer.de”, die mit ihrem Webangebot eine riesige Datenbank mit Fachwissen rund um die Themen “Firmengründung”, “Gewerbeanmeldung” und “Steuern” geschaffen haben. Zur Wissensdatenbank
  • WordPress & SEO – Allgemeine Fragen lautet der Titel der Facebook-Gruppe die ich euch noch mit an die Hand geben möchte. Wer in freundlichem Ton fragt, dem wird auch geholfen. Und das nicht nur schnell, sondern auch sehr kompetent. Zur Facebook-Gruppe

Gedrucktes – Buchempfehlungen

Wer den Geruch frisch bedruckten Papiers bevorzugt, wird vielleicht in folgender Bücherliste fündig. Alle nachfolgend verlinkten Bücher habe ich im laufe der letzten beiden Jahre gelesen und kann sie uneingeschränkt weiterempfehlen.

  • Das Slow-Grow-Prinzip (Svenja Hofert) ruft dazu auf Existenzgründer zu werden. Es versucht die Angst vor der Gründung zu nehmen und plädiert für eine Gründung nach der Slow-Grow-Methode. Konkret heißt das, dass man eben nicht sofort mit zweistelligem Wachstum gründen muss, sondern dass es auch langsamer und dafür nachhaltiger gehen kann. Zum Buch
  • Die 4-Stunden-Woche (Timothy Ferriss) beschreibt, wie man ein Geschäft aufbauen kann, dass mit 4 Stunden Arbeit pro Woche soviel Geld abwirft, dass man davon Leben kann. Persönlich glaube ich, dass dies nur mit viel Glück möglich ist, dennoch empfehle ich das Buch, da der Grundgedanke (das Reduzieren von unnötigen Aufgaben und die Steigerung der Effizienz) an und für sich sehr gut ist. Zum Buch
  • Kopf schlägt Kapital (Günter Faltin) fordert zum unkonventionellen Denken auf. Er beschreibt anhand mehrere Praxisbeispiele wie es möglich ist Firmen zu gründen, zu besitzen und daran zu verdienen, ohne die Firmen aktiv zu betreuen. Viel mehr geht es um die Gründung als Tätigkeit. Zum Buch
  • Der blaue Ozean als Strategie (Renée Mauborgne; W. Chan Kim) beschäftigt sich mit der Frage nach der Schaffung von neuen Märkten, den sogenannten “blauen Ozeanen”. Es geht darum durch definierte Konzepte und Fragestellungen neue Märkte zu entdecken und mit seinem Unternehmen zu erobern. Zum Buch

Fazit und andere Stimmen

Geld verdienen im Internet ist möglich. Definitiv und ganz legal. Sogar soviel Geld, dass man davon leben kann. Aber eines darf man dabei nie vergessen. Es ist und bleibt Arbeit. Wer anständig und seriös Geld im Internet verdienen möchte, wird nicht darum kommen, erst einmal viel Zeit und Arbeit in sein Geschäft zu stecken.

Fast alle Möglichkeiten, die ich vorgestellt habe, setzen voraus, dass man eine erfolgreiche Webseite/Blog/Forum hat, über dass man dann mittels der verschiedenen Angebote Umsätze generieren kann. Es ist nicht unmöglich solch eine Basis zu schaffen. Wer jedoch auf das schnelle Geld aus ist, sollte seine Zeit lieber gleich in ein anderen Hobby investieren.

Aber warum sollte ich dann überhaupt mein Geld im Internet verdienen?

Wenn es also schwer und zeitaufwändig ist, warum sollte ich dann überhaupt mein Geld im Internet verdienen und mir nicht gleich einen Job in der Offline-Welt suchen? Das ist eine gute Frage. Deshalb zum Abschluss noch zwei, drei Vorteile, die mich bisher immer motiviert haben, es weiterhin im Internet zu versuchen.

  1. Wenn man erst einmal eine erfolgreiche Webseite hat, dann kommen die Einnahmen (zumindest über CPC und Affiliate) “von alleine”. Wenn man einen Tag nicht an der Webseite arbeitet, gibt es trotzdem Geld. Das geht in der Offline-Welt nicht so einfach. (Merke: Das Geld kommt nicht von alleine, sondern weil man vorher viel Arbeit in die Webseite gesteckt hat.)
  2. Es besteht die Chance den Glückstreffer zu landen und richtig abzukassieren. Klar ist das ein Spiel mit dem Glück. Manche trifft es, manche nie. Aber allein schon, dass die Möglichkeit besteht, dass jeder Internetnutzer mit einem Klick mein Kunde werden könnte, erhöht die Chance. (Dass jeder Weltbürger Kunde eines lokalen Geschäfts werden würde, ist dahingegen er unwahrscheinlich.)
  3. Es zählt nicht wer du bist, sondern was du machst und kannst. Das klingt vielleicht philosophisch, aber im echten Leben, würde ein Geschäftsmann vielleicht nicht einmal auf eure Anfrage antworten. Im Internet findet er euch über Google, wegen eures Wissens, eurer Artikel oder Produkte und ist von euch begeistert.
  4. Man braucht nur einen Internetanschluss und einen PC/Notebook. Wenn ich in die Heimat fahren will, fahre ich dahin. Wenn ich in der Bahn sitze, kann ich trotzdem arbeiten. Das faszinierende am Online-Job ist (zumindest für mich) die Flexibilität bei der Standortwahl.

Und last but not least, die Beiträge der anderen Blogparaden-Teilnehmer:

 

Die Artikelbilder stammen von stevendepolo und SEOPlanter und stehen unter CC-Lizenz.

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9 SEO-Trends für 2015

SEO Trends 2015Knapp über eine Woche ist seit dem Jahreswechsel nun vergangen und wieder liegt ein neues Jahr vor uns. Bis zur nächsten “Jahresrückblicks-Epidemie” haben wir also wieder gut 10 Monate Ruhe.

Zeit also einmal einen Blick in die Zukunft zu werfen und zu schauen, was das Jahr 2015 aus SEO-Sicht mit sich bringt. Sicherlich handelt es sich nur um Prognosen, die per Definition nicht zu 100% eintreten müssen, jedoch haben sich ein paar relativ klare Trends für dieses Jahr abgezeichnet, auf die ich im Folgenden eingehen möchte.

Deshalb folgen nun die Top 9 Trends zum Thema Suchmaschinenoptimierung für 2015.

1# Mobile First & Mobile Usability

Die Revolution der mobilen Endgeräte wie Smartphones und Tablets ist nicht mehr aufzuhalten. Und auch wenn die Anzahl der Geräte nicht mehr so rasant steigt, so steigt dennoch der Anteil der Webseitenbesucher, die diese von unterwegs mittels eines mobilen Endgeräts aufrufen.

Immer mehr Traffic, günstigere Mobilfunkverträge und eine besser werdende Netzabdeckung begünstigen dieses Phänomen.

Je nach Studie, Webseite und Quelle der Datenerhebung wird so davon gesprochen, dass über 30% aller Sales in eines Online-Shops über mobile Endgeräte getätigt werden.

Die Optimierung des Nutzererlebnisses für mobile Endgeräte sollte deshalb eines der primären Ziele für die eigene SEO-Strategie sein.

2# Negative SEO

Früher reichte es ein paar Hundert spammige Blogs aufzusetzen, von dort aus auf die eigene Seite zu linken, um dann letztendlich seine Position in den Suchergebnissen stark anzuheben. Diese Strategie wird von Google jedoch längst enttarnt und mit Rankingeinbußen empfindlich abgestraft.

Leider finden solche Methoden immer noch Anwendung. Nun jedoch im umgekehrten Sinne. Gehandelt wird nach dem Motto: “Wenn ich meine Seite nicht auf die ersten Plätze bekomme, dann hole ich die ersten Plätze halt von Ihrem Thron.”

Hierbei setzen dubiose SEO z.B. spammige Links auf die Seiten der Konkurrenz, um zu erwirken, dass diese von Google abgestraft werden.

Die Betroffenen erleiden meist finanzielle Einbußen und auch die Erholung nach der Abstrafung und die Klärung des Vorfalls mit Google kostet nicht unerheblich Zeit und Nerven. Don’t do that!

3# Social Signs / Social Signals

Auch dieses Jahr legt Google weiterhin gesteigerten Wert auf Social Signs als Rankingfaktor. Was ich jemandem empfehle, das muss gut sein. Schließlich verbürge ich mich mit meinem Namen und meiner Online-Identität dafür.

Durch die immer detaillierter werdenden Online-Profile der User entspringt eine immer weiter wachsende Reputation, die einem Like/+1/Tweet Glaubwürdigkeit verleiht.

4# Linkprofil und Werbekennzeichnung

Wer mit Werbung auf seiner Webseite arbeitet oder gegen Bezahlung Werbung schaltet, sollte auf die entsprechende Kennzeichnung achten.

Zwar ist die Werbung immer noch Googles stärkstes Zugpferd, gesehen wird Sie von Google aber am liebsten nur auf den eigenen Webangeboten.

Mutet man seinen Besuchern zu viel Werbung zu oder verkauft Links, so können Abstrafungen durch Google erfolgen. Selbst bei Verwendung von geschützen Handelsplattformen zum Linktausch kommt Google dem Linkkauf mittlerweile auf die Schliche. So erfolgten zum Ende des letzten Jahres noch einige eklatante Abstrafungen betroffener Webmaster.

5# Local Search

Local Search und Local SEO werden ebenfalls ein Thema in 2015 werden. Kurz und knapp geht es um geo-basierte Suchergebnisse. Dies trifft zum einen auf teilkonkrete Suchanfragen wie “Gib mir den Bäcker in Düsseldorf” als auch auf ortsbasierte Anfragen wie “Zeig mir den nächsten Bäcker in meiner Nähe” zu.

Durch die steigende Nutzung von mobilen Endgeräten und mobiler Suche, wird der Standort eines Nutzers immer relevanter. Durch die Verwendung von Smartphones lässt sich dieser ermitteln und in die Suchanfrage mit einbringen.

Nun ist es an den SEOs die Webseiten auf diese Art von Suchanfragen hin zu optimieren. Gezielte Landingpages für einzelne Orte, Eintragungen in Google+/Maps aber auch zielgerichtete Longtail-Keywords sind nur einige der möglichen Maßnahmen.

6# Voice Search & Longtail

Voice Search ließe sich fast mit Punkt 5 in unserer Liste kombinieren. Ebenfalls getrieben durch die stärkere Nutzung von Smart Devices steigt auch die Anzahl der Suchanfragen per Spracheingabe.

Hierbei formuliert der Nutzer seine Anfragen jedoch üblicherweise anders, als wenn er diese tippen würde. (Der Umfang der Suchanfrage nimmt zu. Fragen werden nicht mehr so knapp formuliert.) Durch diese geänderten Umstände lässt sich aller Voraussicht nach über Longtails neuer Traffic erobern.

7# Structured Data

Google wird immer direkter. Egal, ob man nach Geburtstagen von Persönlichkeiten, den Fußballergebnissen oder Öffnungszeiten fragt. Google antwortet direkt. Das heißt konkret, noch vor dem ersten organischen Suchergebnis blendet Google komprimiert die gewünschten Informationen ein. Der Suchende findet seine Informationen also direkt bei Google und wechselt im schlechtesten Fall nicht einmal auf die eigene Webseite.

In vielen Fällen klickt der Nutzer jedoch auch auf die Infobox und gelangt darüber auf die Seite, auf der Google die Informationen gefunden hat.

Durch die Verwendung von Structured Data erleichtert man Google das parsen von relevanten Informationen und erhöht somit die Chance in den Infoboxen aufzutauchen, was wiederum einen erhöhten Trafficfluss verspricht.

8# App-SEO / ASO

App-SEO oder auch App Store Optimization (kurz: ASO) wird ein immer wichtigeres Thema, was in den letzten Jahren viel zu wenig Beachtung fand.

Bei ASO geht es darum zu analysieren, warum die eigene App in den App Stores nicht (oder nicht gut genug) gefunden und gelistet wird. Hierbei wird die Konkurrenz identifiziert, analysiert und darauf hin die Präsentation der eigenen App im Store optimiert.

9# Content

Die meisten werden es nicht mehr hören können, aber guter Content ist und bleibt King. Lediglich über das “gut” vor Content sollte man für 2015 noch einmal nachdenken.

Denn ein 100% WDF*IDF optimierter Text muss nicht das Optimum sein. Guter Content ist Content, der dem Suchenden das bietet, was er will.

Ein Beispiel dazu: Text A ist zu 100% nach allen Regeln der SEO-Kunst optimiert. Der Suchende kommt, stellt aber fest, dass der Artikel seine Fragen nur zu 70% beantwortet. Nach 20 Sekunden verlässt er die Seite und klickt das zweite Ergebnis an. Hier findet er einen Text der zwar aus technischer Sicht nicht hundertprozentig SEO-optimiert ist, jedoch alle seine Fragen beantwortet. Er bleibt über 5 Minuten auf der Seite und bringt am Ende sogar noch einen Sale. Welcher Text ist wertvoller?

 

Das Artikelbild stammt von Sean McGrath und steht unter der CC-Lizenz.

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[Sponsored Post] Kostenloses CRM-Whitepaper von Salesforce CRM

Salesforce LogoWir befinden uns ständig im Wandel – sowohl gesellschaftlich als auch wirtschaftlich. Der Wettbewerb in den Märkten steigt stetig und Produkte werden immer ähnlicher. Hinzu kommt, dass die Kunden illoyaler werden. Der Bezug des Kunden zum Unternehmen an sich rückt in Hinsicht auf den niedrigsten Preis und das “bessere Angebot” zunehmend in den Hintergrund.

Um diesen Entwicklungen als Unternehmen entgegenzuwirken, ist ein Umdenken nötig. In Zeiten, in denen sich kaum ein Unternehmen allein durch seine Kernleistung positionieren kann (bedingt durch die Ähnlichkeit der Produkte und Dienstleistungen zur Konkurrenz), ist es nötig die Kunden bestmöglich zu kennen und managen zu können, um sie mittels “Added Values” (AVs; Zusatznutzen für die Kunden) an das eigene Unternehmen zu binden.

Der Kunde beziehungsweise dessen Management rückt also vermehrt in den Vordergrund. Abhilfe aus der IT schaffen hierbei CRM-Systeme. Sind diese bei Konzernen längst Gepflogenheit, so sieht es bei den kleinen und mittelständischen Systemen (KMU) in den meisten Fällen noch ganz anders aus.

Was sind die 10 wichtigsten Funktionen von CRM Lösungen?

Oftmals fehlt den Unternehmen des Mittelstands noch der Überblick über die CRM-Landschaft. Was kann so ein System, was lässt sich abbilden, wie führe ich meine Daten zusammen, welche Ansprüche darf ich an ein CRM haben und kann ich den Wartungsaufwand überhaupt stemmen? Das sind nur einige der Fragen, die sich vor Einführung eines CRM-Systems stellen können (und sollten).

Einen ersten Überblick über die wichtigsten Funktionen finden interessierte Entscheider zum Beispiel in dem kostenlosen Whitepaper der Salesforce, dass unter dem Titel “Die 10 wichtigsten Funktionen von CRM-Lösungen für kleine und mittelständische Unternehmen” erschienen ist.

CRM als SaaS in der Cloud

Zu den grundlegenden Fragen vor der Wahl eines CRM-Systems gehören sicherlich auch jene, die sich auf die technischen bzw. IT-Aspekte beziehen. Muss ich als Unternehmen Hardware kaufen? Wie sieht es mit Wartung, Updates, Sicherheitspatches und Verfügbarkeitszusicherung aus?

Eine Möglichkeit dieser Fragestellung aus dem Weg zu gehen, ist es, sich für ein CRM-System nach dem SaaS-Modell zu entscheiden. SaaS steht hierbei für “Software as a Service”, was bedeutet, dass das Unternehmen nur die funktionsfähige Software kauft oder mietet. Um die Hardware sowie alle Updates kümmert sich der SaaS-Betreiber.

Ein Beispiel hierfür ist die Sales Cloud von Salesforce, welche dadurch, dass sie auf der Cloud basierend ist, nicht nur die Betriebs- als auch Personalkosten (für IT-ler) senkt, sondern auch ortsunabhängig und über diverse Geräteplattformen hinweg genutzt werden kann. Das Unternehmen kann sich voll und ganz auf seine Kernkompetenzen konzentrieren, während Salesforce alle technischen Aspekte des CRMs betreut.

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