PHP Workaround – file_get_contents() ohne allow_url_fopen nutzen
Ich gebe zu, der Titel ist etwas irreführend. Die PHP-Funktion file_get_contents(), die dazu genutzt werden kann Dateien aus dem Internet in einen String zu lesen, um sie weiterzuverarbeiten, funktioniert bei deaktiviertem allow_url_fopen einfach nicht. Daran wird auch dieser Artikel nichts ändern.
Entwickelt man jedoch eine Anwendung/ein Script, das auf möglichst vielen Serverumgebungen funktionieren soll, so wie zum Beispiel ein WordPress-Plugin, so gibt es einen guten Workaround, um Nutzer, auf dessen Webservern allow_url_fopen deaktiviert ist, nicht auszuschließen.
Und genau dieses kleine Snippet möchte ich euch heute zeigen und erklären.
$datei = "http://www.beispiel.de/meine_seite.php";
if (function_exists('curl_version'))
{
$curl = curl_init();
curl_setopt($curl, CURLOPT_URL, $datei);
curl_setopt($curl, CURLOPT_RETURNTRANSFER, 1);
$content = curl_exec($curl);
curl_close($curl);
}
else if (file_get_contents(__FILE__) && ini_get('allow_url_fopen'))
{
$content = file_get_contents($datei);
}
else
{
echo 'Sie haben weder cURL installiert, noch allow_url_fopen aktiviert. Bitte aktivieren/installieren allow_url_fopen oder Curl!';
}
Zuerst wird überprüft, ob auf dem Server die cURL Erweiterung zur Verfügung steht. Wenn dies der Fall ist, wird die Datei per cURL geladen.
Steht cURL nicht zur Verfügung, so wird überprüft, ob allow_url_fopen aktiviert ist. Ist dies der Fall, wird die Datei per file_get_contents() geladen.
Stehen beide Möglichkeiten nicht zur Verfügung, wird eine Fehlermeldung ausgegeben, was den Endanwender vor etwaigen, für ihn “kryptischen”, Fehlermeldungen bewahren soll.
Falls ihr euch fragt, warum ich cURL den Vorzug gegenüber file_get_contents() gebe, so liegt das daran, dass ich die Erfahrung gemacht habe, dass cURL, bezogen auf diesen Anwendungsfall, etwas performanter ist.
Abschließend lässt sich sagen, dass ihr bei Verwendung der hier aufgezeigten Methode, die Chance darauf, dass euer Script bei möglichst vielen Usern läuft, verdoppeln könnt. Das ist doch schon mal was, oder?
Was haltet ihr von meinem Snippet? Würdet ihr es genauso umsetzen oder haltet ihr davon eher nichts? Wie geht ihr mit der “Problematik” allow_url_fopen um?
Viele Grüße,
Raffi
GrooveDown – Grooveshark Downloader
Gerade bei Caschy gesehen und mal eben für euch getestet – GrooveDown – ein Downloadhelper für Grooveshark. Für diejenigen, die Grooveshark noch nicht kennen, hier noch schnell eine kurze Einführung:
Grooveshark ist eine Mischung aus Simfy und Youtube. Musik zum streamen, ohne Video, in guter Qualität und bereitgestellt durch die User und Musikfirmen.
Downloaden könnt ihr GrooveDown an dieser Stelle. Zur Installation sei jedoch gesagt, dass ihr unbedingt die “Custom” Installation wählen solltet, es sei denn, ihr seid scharf auf eine neue Startseite und Standardsuchmaschine in eurem Browser des Vertrauens. Also einfach die Häkchen weg machen. (Siehe nachfolgender Screenshot)
Wenn die Installation erst einmal überstanden ist, kann’s losgehen. Suchwort eingeben, Songs mit einem Klick auf das “+”-Zeichen zur Downloadliste hinzufügen und warten.
So weit, so gut. Die Downloads an sich klappen einwandfrei. Die Downloadgeschwindigkeit ist auch mehr als akzeptabel. Wo jedoch noch Nachbesserungsbedarf besteht, ist die Übersicht der Suchergebnisse. Die farbliche Unterlegung der Zeile beim Überfahren der Suchergebnisse hakt öfters, oder markiert falsch.
Nach der Beendigung eines Downloads und/oder einer Neusortierung der Suchergebnisse werden bereits gedownloadete Songs (eigentlich grün hinterlegt) demarkiert und andere, noch gar nicht geladene Songs, fälschlicherweise markiert.
Sieht man von diesen optischen/geringfügigen Mängeln und der etwas undurchsichtigen Installation ab, so ist GrooveDown dennoch ein praktisches Stück Software und seinen Zweck erfüllt es alle mal.
Und was haltet ihr davon? Seht ihr es als Konkurrenz zu meinem Cloud Downloader oder haltet ihr von Software dieser Art generell vielleicht gar nichts?
Viele Grüße,
Raffi
Android DiskUsage – wie groß ist welcher Ordner?
Heute ist mal wieder App-Day! Na gut, es gab hier eigentlich noch nie einen “App-Day”, aber ich dachte schon wieder einen Artikel mit “Heute gibt es mal wieder eine App…” zu beginnen, wäre auf die Dauer ein wenig eintönig. Also heißt’s heute “App-Day”. Punkt.
Worum es geht? Die richtig fiesen Speicherfresser auf euren Android-Geräten zu finden!
Vor ein paar Tagen wurde ich nämlich damit konfrontiert, dass meine Speicherkarte voll sei. Leider konnte ich mir weder vorstellen, was so viel Speicherplatz verbrauchen würde, noch war ich gewillt irgendetwas auf “gut Glück” zu löschen.
Also musste eine App her. Wie immer am besten kostenlos. Und hier ist sie – DiskUsage – mein Fundstück des Tages.
Mit DiskUsage könnt ihr euch visualisieren lassen, welcher Ordner wie viel Speicher verbraucht. So bekommt man blitzschnell einen Überblick darüber, wo die wahren “Speicherfresser” liegen.
Nach dem Start der App müsst ihr zuerst auswählen, welches Speichermedium analysiert werden soll. Ihr habt die Wahl zwischen dem internen (Geräte-)Speicher und der/den SD-Card(s).
Habt ihr euch für einen Speicherpfad entschieden, beginnt die App alle Ordner, beginnend von dem Obersten in der Hierarchie an, zu analysieren. Dies kann einen Moment dauern. Also habt Nachsicht. Die Geduld zahlt sich schließlich aus.
Nach dem die Analyse abgeschlossen ist, bekommt ihr eine Übersicht über die Ordnerstruktur und die Größe der einzelnen Ordner. Mit einem Klick auf einen Ordner könnt ihr in diesen “hereinzoomen”, sprich deren Unterordner genauer betrachten.
Habt ihr einen “Speicherfresser” gefunden und wollt euch guten Gewissens von dieser Altlast befreien, reicht ein Klick auf die Menütaste eures Gerätes. In dem sich öffnenden Dialog könnt ihr den gewählten Ordner mit einem Klick entfernen. (Ok, eigentlich sind es zwei. Es gibt natürlich noch eine Sicherheitsabfrage à la “Möchten Sie diesen Ordner wirklich löschen?” Aber ansonsten geht das Ganze wirklich geschmeidig. Da könnt ihr mir einfach mal vertrauen.)
Und, konnte ich euch überzeugen? Dann ab in den Android Market. DiskUsage findet ihr hier.
Was haltet ihr von der App? Habt ihr sie vielleicht sogar schon einmal benutzt, oder nutzt eine Alternative?
Viele Grüße,
Raffi


















Finde mich!