Greencell USV an Synology: Wenn NAS und USV nicht miteinander reden
Heute verabschieden wir uns von meiner USV. Meine alte APC Back-UPS 700 hat nach gut sechs Jahren mit einem piependen Dauerton den Dienst quittiert. Weil mein Homelab inzwischen gewachsen ist, sollte die nächste USV mehr Akku und mehr Ausgabeleistung in Watt mitbringen.
In diesem Artikel zeige ich, wie ich die neue Green Cell USV 2000VA, 1200W, Hersteller-Modell UPS05, trotzdem mit meinem NAS zusammenbringe. Das NAS erkennt das Gerät zwar, liest aber kaum brauchbare Werte aus. Die Lösung ist ein kleiner Umweg: Die USV hängt per USB an einem Mini-PC, ein NUT-Server in einem Docker-Container liest sie aus und stellt den Status über das Netzwerk bereit. Die Synology liest dann die Werte der USV per Netzwerk.
Nach den Schritten kennt die NAS den Zustand der USV wieder und kann sich rechtzeitig herunterfahren. Die Messwerte kannst du dir bei Bedarf zusätzlich in PeaNUT ansehen.
Warum die neue USV an der NAS fast nichts liefert
Die alte […]
Der erste Artikel zu meinem Homeserver ist nun auch schon wieder eine Weile her. Nichtsdestotrotz hatte ich versprochen, dass Weitere folgen würden und somit folgt nun der zweite Artikel meiner Serie zu meinem Homeserver. Einer der Schritte zum Aufbau des Homeserver war die Erweiterung des Arbeitsspeichers (RAM). Standardmäßig kommt der HP N54L mit 2 bzw. 4 GB RAM daher. (Je nachdem in welcher Variante man den Server bestellt hat.) Da ich den Server jedoch zur Virtualisierung von mehreren Maschinen nutzen möchte, ist dies etwas knapp bemessen.
Die Tage kam ich mit einem meiner Kollegen zum Thema Homeserver ins Gespräch, weil wir beide auf der Suche nach einer brauchbaren Lösung waren, unsere Dateien im Heimnetzwerk verfügbar zu machen. In der Diskussion spielten immer wieder folgende Punkte eine Rolle: Preis-Leistungs-Verhältnis, Rechenleistung, Speicherplatz, Sicherheit, Performance, Stromverbrauch (bzw. Betriebskosten) und Flexibilität.