code-bude.net ab jetzt mehrsprachig

code-bude.net multilingual

Ich habe schon seit längerer Zeit vorgehabt, meinen Blog zweisprachig zu führen. Hierfür hatte ich mich in der letzten Zeit ausgiebig informiert, welche Möglichkeiten bestehen, ein WordPress-Blog mehrsprachig zu betreiben.  Zwar existieren sehr viele Plugins hierfür, jedoch taugen die meisten mehr oder weniger nichts bzw. genügen nicht meinen Ansprüchen.

Wichtig bei der Wahl des Plugins war mir, dass die Mehrsprachigkeit keine Probleme mit Google bringt. So fallen Plugins die Originaltext sowie Übersetzung in einem Blogtext vorhalten und nur jeweils ein- und ausblenden schon mal weg. Denn Keywords und Metainformation ließen sich somit nicht übersetzen.

So hatte ich meine Auswahl auf zwei Plugins beschränkt. WPML und Multilingual Press. Beide haben ihre Vor- und Nachteile. So existiert WPML schon wesentlich länger als Multilingual Press, dafür gibt es eben dieses aber auch noch als kostenlose Variante. Weiter setzt Multilingual Press auf eine Multisite-Variante von WordPress. Es nutzt also für jede Sprache einen eigenen Blog. Das war letztendlich auch der Grund, warum ich mich für Multilingual Press entschieden habe. Sollte es irgendwann mal ein WordPress-Update geben und das Plugin nicht mehr laufen, so bleiben mir alle Übersetzungen weiterhin erhalten, da beide Blogs inklusive Übersetzungen weiterhin bestehen bleiben und auch ohne Plugin laufen. Bei der WPML-Variante hätte ich in diesem Fall ein echtes Problem.

Was die bestehenden Artikel angeht, so werde ich diese nach und nach übersetzen. Neue Artikel versuche ich von nun an, direkt inklusive Übersetzung, zu veröffentlichen. Die englische Variante dieses Blogs ist auch direkt über http://en.code-bude.net zu erreichen.

Viele Grüße,
Raffi

code bude.net ab jetzt mehrsprachigÜber den Autor: Dieser Artikel, sowie 363 andere Artikel auf code-bude.net, wurden von Raffael geschrieben. – Seit 2011 blogge ich hier über Programmierung, meine Software, schreibe Tutorials und versuche mein Wissen, so gut es geht, mit meinen Lesern zu teilen. Zudem schreibe ich auf derwirtschaftsinformatiker.de über Themen meines Studiums.  //    •  • Facebook  • Twitter


7 Kommentare

  1. Habe mich ebenfalls mit der Mehrsprachigkeit bei WordPress herumgeschlagen. Ich verstehe nicht warum WordPress selbst nicht die Erstellung von mehrsprachigen Seiten nativ unterstützt. Das herumschlagen mit Multisite und Plugins finde ich doch etwas verbesserungsbedürftig.

  2. Hallo Raffi, vielen Dank für Deine Hilfe. Ich probiere es einmal dieses Wochenende.
    Hoffentlich schaffe ich die Installation – natürlich mit Kaffee und Schweiß :)

    • Eines würde mich noch interessieren – darf man fragen, um welchen Blog es sich handelt? Der Edelstahlshop ist ja kein WordPress, oder?

      • Der Edelstahlshop läuft mit einem kleinem Fertigshop-System von DataBecker – den betrifft es aber nicht. Ich habe aber auch einige WordPress-Blogs laufen. Testen möchte ich das Mehrsprachen-Plugin auf http://www.gartentalk.net und http://www.der-garten.eu .
        Programmieren kann ich nicht, gröbere Installations-Arbeiten kriege hin.
        Meine Stärke liegt mehr in Richtung Marketing – ich betreibe diese Geschichte schon einige Jahre und das klappt recht gut. Zu dem Thema helfe ich dir gerne weiter, schreibe mich einfach per Email an.

      • Interessante Ansichten zu der Bloginstallation. Muss ich mal schauen wie ich das verwirkliche…

        MfG Uli

  3. Hallo Raffi!
    Ich spekuliere auch schon längere Zeit über einen mehrsprachigen Blog, konnte mich aber wegen der Google-Problematik noch für kein Plugin entscheiden. Wenn ich deinen Artikel richtig verstanden habe, laufen die unterschiedlichen Sprachen jeweils auf einem extra WordPress-Blog auf einer Subdomain. Bekommt man das als normaler Blogbetreiber vom einrichten her hin?

    P.S.: ich habe dich über “SiN” unter meinem Kommentar über Spenden-Buttons gefunden.

    • Hallo Peter,

      ich wusste doch gleich das mir der “Edelstahlrohrshop” irgendwie bekannt vorkommt. Ob man das als normaler Blogbetreiber hinbekommt, hängt davon ab, was du als eben jeden definierst. Wenn du es aber hinbekommen hast, einen WordPress-Blog eigenständig auf einem Webspace/Server aufzusetzen, dann sollte das klappen. Das Übersetzungsplugin lässt sich so einfach wie jedes andere Plugin installieren.
      Grundlage ist jedoch, dass dein Blog als Multisite eingerichtet ist. Wie das geht, ist in diversen Blogs beschrieben und ist mittlerweile eine Sache von 5-15 Minuten. Also nicht die Arbeit.
      Ist die Multisite eingerichtet (ich empfehle mit Subdomains, statt Pfad, denn so bleiben die Links zu bestehenden Artikeln für Google erhalten), musst du dir für jede Sprache einen neuen Blog anlegen.
      Das geht ziemlich schnell. Da du jetzt jedoch einen neuen Blog hast, musst du dort alle deine Plugins wieder einrichten und dein Design/Theme gestalten. Das ist erstmal ganz gut Arbeit. Der Vorteil ist aber, dass Google beide Blogs als eigenständige Seiten sieht und dadurch, dass es eben eigenständige Blogs sind, du alles übersetzen kannst. Somit hast du weder Probleme mit falschen Metatags, noch mit unvollständig übersetzten Themes.
      Ist das alles geschehen, kannst du das Übersetzungsplugin (in meinem Fall die kostenlose Variante von Multilingual Press) installieren. In diesem verknüpfst du nun die Blogs deiner Multisite (=Blognetzwerk) und legst deren Sprachen fest. Wenn du nun einen Artikel schreibst oder einen bestehenden bearbeitest, kannst du einen Haken setzen, dass eine Übersetzung angelegt werden soll.
      Danach gehst du in den anderen Blog und wirst den Artikel in der Ausgangssprache als Entwurf vorfinden. Inklusive Bildern und allem was du im Ausgangsartikel eingebunden hast. Diesen kannst du nun übersetzen und veröffentlichen.
      Mittels des mitgelieferten Widgets vom Übersetzungsplugin, wird automatisch der passende Link zum Bloggegenstück eingeblendet (sofern schon eine Übersetzung existiert).

      Ich habe mich auch lange davor gestreubt, aber nun bin ich bisher echt mehr als zufrieden mit der Lösung. Ich hoffe der Kommentar hier hilft dir ein wenig weiter. Wenn du noch Fragen hast, schreib mir einfach einen weiteren Kommentar.

      Bei allem solltest du aber eines nicht vergessen – leg dir, bevor du loslegst, in jedem Fall ein Backup von deinem Blog an! (Es kann immer mal was schiefgehen.)

      Viele Grüße,
      Raffi

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