Webmaster Friday: WordPress Basics – die Grundeinstellungen

Infografik: Der WordPress MasterplanHeute mache ich seit langem mal wieder beim Webmaster Friday (der wöchentlichen Blogparade von Martin Missfeldt) mit. Das Thema der Woche lautet: “WordPress Basics – Grundeinstellungen eines WP-Blogs“. Dabei geht es verallgemeinert gesagt darum, welche Grundeinstellungen wir (die Teilnehmer des Webmaster Friday) beim Aufbau eines neuen WordPress Blogs setzen. An welchen Schrauben wir drehen, welches Theme wir nehmen und welche Plugins wir für unabdingbar halten.

Grundsätzlich habe ich das Theme im Januar schon bildlich in Form einer Infografik erschlagen. Diese Infografik, meinen sogenannten WordPress-Masterplan, möchte ich deshalb auch noch einmal hier auf der rechten Seite des Artikels einblenden. (Wenn ihr Probleme mit der Lesbarkeit der Infografik habt, dann öffnet die Grafik entweder mit einem Rechtsklick in einem neuen Tab, speichert sie euch auf der Festplatte ab oder klickt in der Lightbox ein zweites Mal auf die Grafik, dann wird sie auch größer.)

Nichtsdestotrotz ist so eine Infografik natürlich nur ein Überblick, sodass ich nachfolgend noch ein paar Worte zu der Eingangsfragestellung verlieren möchte.

Grundeinstellungen

Prinzipiell verstelle ich nach der WordPress-Installation nicht viel an den Standardeinstellungen. Was ich jedoch immer mache, ist Folgendes:

  • Umwandlung von ;-) in Smiley-Grafiken deaktivieren
    (Einstellungen -> Schreiben -> Haken bei “Wandle Emoticons wie :-) und :-P in Grafiken um.” rausnehmen)
  • Liste mit Ping-Services erweitern
    (Einstellungen -> Schreiben -> “Update Services” Liste um weitere Dienste erweitern)
  • Volltext RSS-Feeds aktivieren
    (Einstellungen -> Lesen -> “Zeige im Newsfeed” auf “ganzen Text” setzen)
  • Die Permalink-Struktur anpassen
    (Einstellungen -> Permalinks -> “Tag und Name” auswählen)

Mehr verstelle ich grundsätzlich nicht an den Standardeinstellungen. Die Kommentare lasse ich im Normalfall immer offen.

Das Theme

Beim Theme tue ich mich immer schwer. Da bin ich sehr wählerisch. Mit dem Standtheme von WordPress habe ich noch keinen Blog betrieben und werde es vermutlich auch in Zukunft nicht. Das ist mir einfach nicht individuell genug.

Meistens greife ich auf kostenlose Themes zurück, die auf diversen Webseiten vorgestellt werden oder versuche mein Glück einfach mit einer Suchanfrage wie “Top free WordPress Themes 2014”. Da kommen dann meist ein paar Blogartikel raus, die wiederum wirklich ansehnliche Themes vorstellen.

Je nach Projekt und Budget kaufe ich aber auch ganz gerne mal ein Theme bei Themeforest oder Mojo Themes.

Plugins

Wie in dem allgemeinen Artikel zu meinen Lieblings-WordPress Plugins und dem Artikel zu meinen Lieblings-WordPress SEO-Plugins schon beschrieben, nutze ich gerne und auch recht viele Plugins in meinen Blogs. Die Auswahl hängt aber vom jeweiligen Blog und Projekt ab. Ein paar Plugins die jedoch in eigentlich jedem meiner Blogs Anwendung finden sind Folgende:

  • BWP Google XML Sitemaps, welches automatisch die Sitemap-XMLs generiert und viele Einstellungsmöglichkeiten bietet.
  • Antispam Bee als Spam-Filter. Ja, Askimet kann das auch und wird direkt von WordPress mitgeliefert. Bessere Erfahrungen habe ich jedoch mit Antispam Bee gemacht.
  • BackWPup Free zur Absicherung, sprich zum automatischen Anlegen von Backups, des Blogs. Läuft stabil, ist einfach zu bedienen und dennoch recht mächtig im Funktionsumfang.
  • OrangeBox als Lightbox Plugin. Light Boxen, spricht diese netten Overlays, in denen man sich Bilder größer anzeigen lassen kann, gibt es wie Sand am Meer. Mit OrangeBox fahre ich jetzt jedoch schon seit Jahren gut.
    Die Vorteile? Relativ wenig Code, klein, schnelle Ladezeiten und vor allem bisher zu allen meinen anderen Plugins kompatibel. Viele andere Lightbox Plugins haben immer wieder Kompatibilitätsprobleme gehabt. Mit der OrangeBox hatte ich das bisher nicht.

Das sind jetzt nur vier Plugins. In der Praxis setze ich wesentlich mehr ein. Das hängt dann aber, wie bereits gesagt, vom Projekt, dem Themenbereich und dem zur Verfügung stehenden Server oder Webspace ab, denn manche meiner Plugins benötigen auch bestimmte Voraussetzungen was den Server angeht.

Andere Meinungen

Soviel zu meinen “WordPress Basics”. Nun würde mich interessieren, wie ihr vorgeht, wenn ihr einen neuen Blog anlegt. Decken sich einige meiner Empfehlungen und Arbeitsschritte mit euren oder verfolgt ihr einen ganze anderen Ansatz?

Nachfolgend noch ein paar Leseempfehlungen zu den anderen Teilnehmern des dieswöchigen Webmaster Fridays:

  • Alex geht in seinem Artikel auf den Editor, CommentLuv zur Beteiligungssteigerung und Widgets ein.
  • Karls Ansatz deckt sich in erstaunlich vielen Punkten mit meinem. Mit dem Jetpack-Plugin konnte ich mich jedoch bisher nicht anfreunden.

Webmaster Friday: WordPress Basics die GrundeinstellungenÜber den Autor: Dieser Artikel, sowie 363 andere Artikel auf code-bude.net, wurden von Raffael geschrieben. – Seit 2011 blogge ich hier über Programmierung, meine Software, schreibe Tutorials und versuche mein Wissen, so gut es geht, mit meinen Lesern zu teilen. Zudem schreibe ich auf derwirtschaftsinformatiker.de über Themen meines Studiums.  //    •  • Facebook  • Twitter


6 Kommentare

  1. Das Bild ist klasse!
    Ich bin schon am längeren am überlegen einen Blog aufzusetzen, werde gleich mal eine Grafik ein wenig einstudieren. Da musst du dir ja richtig viel Mühe gegeben haben…! Hut ab.

  2. Schöne Auflistung. Ich würde aber das Yoast Plugin empfehlen. Dort gibt es direkt den erweiterten Ping Service und Sitemap.

    • Hallo Gaio,

      danke für deinen Kommentar. Das YOAST-Plugin setze ich bewusst nicht mehr ein. Seitdem sich die Macher auf die Premiumvariante konzentrieren, wird das kostenlose Plugin in letzter Zeit etwas vernachlässigt. Auch die Fehlermeldungen tauchen mittlerweile im Stundentakt auf – siehe hier: http://wordpress.org/support/plugin/wordpress-seo

  3. Hi Raffi,
    danke für den tollen Artikel und für die Verlinkung zu Techniksurfer.de :) Also ich ändere auch die Sachen, die du hier oben erwähnt hast. Es geht um die Permalinks, PingServices und ein paar andere Einstellungen sowie Optionen.

    Ich schaue mich gerne nach einem neuen Theme um, um dem Blog eine individuelle Note zu verpassen. Bei den Plugins, so habe ich meine kleine Auswahl aus ca. 10-20 Plugins, die ich unbedingt an Bord meines WordPress haben möchte. Ansonsten setze ich schon mal um die 30 Plugins auf meinen WordPress-Blogs ein.

  4. hallo raffi,
    das ist mal eine infografik, wie ich sie mag: nicht nur aufgeblähte statistiken, sondern ganz konkrete handlungsanweisungen! (der einzig wichtige schritt der mit noch fehlt: “verbiete suchmaschinen die indizierung” – ausschalten… oder ist das standardmäßig aus?)
    für einsteiger eine geniale übersicht im blog-installations-jungle!
    viele grüße!
    frank

    • Standardmäßig aktiviert/sichtbar ist der Blog nicht direkt. Wenn ich mich nicht irre wird die Frage nach der Indexierung/Sichtbarkeit direkt während der Installation gestellt. Der Nutzer kommt im Prozess “Blog erstellen” also so oder so nicht an dieser Entscheidung vorbei.

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