Warum Whatsapp Fluch und Segen zugleich ist

Whatsapp CC LogoWhatsapp, der in Deutschland am meisten genutzte Messenger für mobile Geräte, dürfte den meisten sicherlich ein Begriff sein. Ich selbst nutze Whatsapp schon seit gut anderthalb Jahren und bin bisher immer zufrieden gewesen. Ich hatte nie Probleme mit verspäteten Nachrichten oder Ähnlichem. Auch Geld musste ich als Androidnutzer bisher noch nicht bezahlen. Und da ich durch meinen Mobilfunkvertrag sowieso eine Internetflatrate habe, stellt Whatsapp bei mir eine kostenlose alternative zur SMS da, die ich ungern missen möchte.

Nun dürfte mittlerweile ja auch bekannt sein wie das Bezahlmodell von Whatsapp aussieht. iOS Nutzer zahlen einmalig für die App. Nutzer der anderen Systeme, also zum Beispiel Android, Blackberry & Windows Phone, bekommen die App kostenlose, werden aber nach gut einem Jahr zur Kasse gebeten. Die jährliche Nutzungsgebühr beträgt dann knapp 1€. Auch damit könnte ich gut leben. Sobald man pro Monat auch nur eine SMS einspart, hätte man das schon wieder raus.

Was mich jedoch wirklich stört, ist die Tatsache, dass die bisherige Bezahlmöglichkeit Paypal nun für Androidnutzer aus dem Programm genommen wurde. Von der aktuellen Version an kann nur noch per In-App-Kauf bezahlt werden. Und dafür ist das hinterlegen einer Kreditkarte in Goolgles Playstore nötig. Jedoch besitze ich keine Kreditkarte und habe auch nicht vor mir eine Kreditkarte anzulegen. Ich bin bisher sehr gut ohne ausgekommen. Apps kann man auch in alternativen Stores wie zum Beispiel dem von Androidpit einkaufen. Dort erhält man sogar ein 24-stündiges Rückgaberecht. Bisher befinde ich mich noch in der kostenlosen Testphase. Was danach geschieht, muss ich mir noch überlegen.

Ein weiteres Problem mit Whatsapp ist die Sicherheit. Mehrmals wurde diese öffentlich in Frage gestellt und kritisiert. Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich das eher als geringeres Problem sehe, da ich keine sensiblen Daten über Whatsapp austausche. Sicher kann man sagen, dass dies eine ziemlich laxe Einstellung ist, aber ich handle schließlich weder Bankgeschäfte noch sonst welche sensiblen Dinge über Whatsapp ab.

Dennoch wäre ich nicht abgeneigt, meinen Standardmessenger auszutauschen. Alleine schon wegen der eingeschränkten Bezahlmöglichkeiten. Doch bisher schrecke ich davor zurück. Nicht, dass es keine brauchbaren Alternativen gäbe, jedoch nutzen ziemlich alle Personen, mit denen ich in regelmäßigem Kontakt stehe, Whatsapp. Selbst wenn ich den Wechsel schaffe, ist es nur schwer bis gerade zu unmöglich alle meine Kontakte davon zu überzeugen ebenfalls zu einem anderen Messenger zu wechseln. Und was bringt einem der beste Messenger, wenn niemand dort ist, dem man schreiben kann.

Und so gehe ich davon aus, dass ich auch die nächste Zeit nicht weiter bei Whatsapp bleiben werde. Auch wenn ich gerne zum nächsten Messenger weiterziehen würde.

Wie sieht das bei euch aus? Welchen Messenger nutzt ihr und wie schätzt ihr die oben beschriebene Problematik ein?

Warum Whatsapp Fluch und Segen zugleich istÜber den Autor: Dieser Artikel, sowie 363 andere Artikel auf code-bude.net, wurden von Raffael geschrieben. – Seit 2011 blogge ich hier über Programmierung, meine Software, schreibe Tutorials und versuche mein Wissen, so gut es geht, mit meinen Lesern zu teilen. Zudem schreibe ich auf derwirtschaftsinformatiker.de über Themen meines Studiums.  //    •  • Facebook  • Twitter


3 Kommentare

  1. Dirksays:

    Falls die Kreditkarte ein Problem für viele sein sollte hier ein Tipp. Habe letztens an der Tanke gesehen, dass es Prepaid- Kreditkarten gibt. Da sollte es mit der Sicherheit kein Problem geben.

  2. Ilonasays:

    Ich würde mich sehr auf einen skype messenger freuen. Ich finde whatsapp wegen der Zahlungsmodalitäten nicht so toll und finde die app nicht seriös.

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