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WordPress Ladezeiten verbessern durch Lazy Load Plugin

Lazy Load Image Heute möchte ich den WordPress-Bloggern unter euch einen kleinen Tipp geben. Es geht um das kostenlose WordPress Plugin Lazy Load, dass dazu dienen soll, die Ladezeiten eures WordPress-Blogs zu verringern. Wie das gehen soll?

Lazy Load macht sich die jQuery Sonar Erweiterung zunutze und lädt Bilder erst dann, wenn sie in den Viewport kommen. Das heißt im Klartext, Bilder werden erst geladen, wenn Sie im sichtbaren Bereich eures Webbrowser sind. Je mehr Bilder ihr in einem Artikel/auf eurer Startseite habt, umso mehr Zeit könnt ihr demnach mit dem Lazy Load Plugin einsparen.

Stattdessen der Besucher warten muss, bis alle Grafiken geladen sind, damit er ohne Hakeln, Ruckeln oder sonstige Einschränkungen auf eurer Seite scrollen kann, kann der Besucher nun wesentlich schneller loslegen. Erst wenn er in einen Bereich hineinscrollt, in dem sich weitere Grafiken befinden, werden diese nachgeladen. (Daher stammt übrigens auch der Name des Plugins. “Lazy Loading” ist ein Begriff aus der IT und beschreibt, dass Objekte erst initialisiert (vereinfacht: geladen/erstellt)  werden, wenn Sie benötigt werden.)

Ein kleiner Hinweis am Rande: Auch wenn das Plugin offiziell zur Zeit nur bis zur WordPress Version 3.3.4 kompatibel sein soll, funktioniert es einwandfrei mit der aktuellen WordPress Version 3.4.

Zum Schluss gilt mein Dank Caschy, über dessen Blog ich auf das Plugin aufmerksam geworden bin und der mir wie immer schnell und hilfsbereit per Twitter Auskunft darüber gegeben hat. Nutzt ihr selber vielleicht auch schon ein Lazy Load Plugin und wenn ja, welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?
 
Viele Grüße,
Raffi

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WordPress 3.4 “Green” ist veröffentlicht (inkl. deutscher Version)

Wordpress 3.4 IconEs gibt mal wieder ein Update für das beliebte Blogsystem “WordPress”, dass unter anderem auch in diesem Blog hier Verwendung findet. Das aktuelle Release ist ein Major-Release mit der Versionsnummer 3.4 und horcht auf den Spitznamen “Green” (in Anlehnung an den Jazzmusiker Grant Green).

 

 

Zu den größten Neuerungen zählt:

  • Die Live-Vorschau bei Änderungen am Theme
  • Das Einbinden von Tweets durch einfaches einfügen eines Links zu einem Tweet in einen Artikel. WordPress bindet den Tweet dann automatisch optisch aufgewertet in den Post/die Seite ein (inkl. Retweet-Button, etc.).
  •  Überarbeitung der WordPress XML-RPC-Schnittstelle (Infoseite zur API)
  • Überarbeitung der wp_querys um Posts, etc. schneller laden/anzeigen zu können
  • Bildbeschriftungen (Captions) können mit HTML gestaltet werden

Eine komplette Übersicht der Neuerungen findet ihr an dieser Stelle auf den Seiten von WordPress. Den Download der aktuellen Deutschen Version findet ihr hier: Download WordPress 3.4 De

Alternativ könnt ihr euer WordPress aber auch wie gewohnt über das Backend updaten. Wie immer gilt – egal für welche Methode ihr euch entscheidet – nicht vergessen vorher ein Backup eurer Datenbank, wenn möglich sogar vom kompletten Blog, anzulegen.

Wer nicht lesen mag, kann sich auch das Video zur neuen Version anschauen.

Und nun wünsche ich viel Spaß mit der neuen Version. Was mich zum Schluss noch interessieren würde. Wer von euch macht das Update und wer macht es nicht (und wenn ja, aus welchen Gründen)?
 
Viele Grüße,
Raffi

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TagKeywordFinder – ein kostenloses WordPress SEO Plugin

Letztens beim stöbern stieß ich auf ein WordPress Plugin namens wpSuggest. Dieses verknüpft Googles Autocomplete-Funktion (das Teil nennt sich Google Suggest und sorgt dafür, dass ihr schon beim tippen der Suchanfrage Vorschläge bekommt) mit dem Titelfeld im WordPress Editor. Wenn ihr also einen Artikel im WordPress Backend verfasst und den Titel eintippt, macht euch wpSuggest auomatisch Vorschläge.

Die Art und Weise wie Google Suggest hier verwendet wurde gefiel mir wirklich gut. Jedoch fand ich, dass die Kombination aus Google Suggest und dem Eingabefeld für die Schlagwörter/Tags viel mehr Sinn machen würde.
So habe ich kurzerhand auch ein kleines WordPress Plugin entwickelt, den TagKeywordFinder. Dieses Plugin arbeitet ähnlich wie das oben genannte wpSuggest, mit dem kleinen Unterschied, dass es beim Taggen der Artikel zum Einsatz kommt. Und so sieht’s aus:


(Wem die Installation egal ist, der sollte zu 1:00 skippen.)
Wenn ihr anfangt einen Tag für euren Artikel zu vergeben, schlägt mein Plugin mögliche Tags vor, die ihr mit einem Klick übernehmen könnt. Da dies mein erstes WordPress Plugin ist, bitte ich bei eventuelle Bugs zu entschuldigen. (Solltet ihr welche finden, schreibt mir einfach einen Kommentar.)

tagkeywordfinder_aktion_1 tagkeywordfinder_aktion_2 tagkeywordfinder_aktion_4
Den Download gibt es diesmal in zwei Varianten. Einmal als Direktlink – sprich anklicken und los geht’s. Und einmal als Link mit Werbung. (Es wird euch 5 Sekunden lang eine Werbung angezeigt, bevor der Download startet.)
Da ich niemanden zwingen möchte sich Werbung anzugucken, gibt es den Direktdownload. Solltet ihr mir aber einen Gefallen tun wollen, so solltet ihr euch für den werbebasierten Link entscheiden. Es liegt in eurer Hand. ;)

TagKeywordFinder – Direktdownload

TagKeywordFinder – Sag-dem-Entwickler-Danke-Download (mit Werbeeinblendung)

 
So, und da ich letztens schon ein, zwei mal gefragt wurde, gibt’s hier für die ganz großen Samariter noch den Paypal Spenden Button.





 
Das war’s dann auch erst mal wieder. Ich hoffe euch gefällt das Plugin. Wenn ihr noch Fehler findet, oder Verbesserungsvorschläge habt, dann schreibt mir doch einfach einen Kommentar.

Viele Grüße,
Raffi 

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PHP Workaround – file_get_contents() ohne allow_url_fopen nutzen

php_artikel_logoIch gebe zu, der Titel ist etwas irreführend. Die PHP-Funktion file_get_contents(), die dazu genutzt werden kann Dateien aus dem Internet in einen String zu lesen, um sie weiterzuverarbeiten, funktioniert bei deaktiviertem allow_url_fopen einfach nicht. Daran wird auch dieser Artikel nichts ändern.

Entwickelt man jedoch eine Anwendung/ein Script, das auf möglichst vielen Serverumgebungen funktionieren soll, so wie zum Beispiel ein WordPress-Plugin, so gibt es einen guten Workaround, um Nutzer, auf dessen Webservern allow_url_fopen deaktiviert ist, nicht auszuschließen.
Und genau dieses kleine Snippet möchte ich euch heute zeigen und erklären.

$datei = "http://www.beispiel.de/meine_seite.php";
if (function_exists('curl_version'))
{
	$curl = curl_init();
	curl_setopt($curl, CURLOPT_URL, $datei);
	curl_setopt($curl, CURLOPT_RETURNTRANSFER, 1);
	$content = curl_exec($curl);
	curl_close($curl);
}
else if (file_get_contents(__FILE__) && ini_get('allow_url_fopen'))
{
	$content = file_get_contents($datei);
}
else
{
	echo 'Sie haben weder cURL installiert, noch allow_url_fopen aktiviert. Bitte aktivieren/installieren allow_url_fopen oder Curl!';
}

Zuerst wird überprüft, ob auf dem Server die cURL Erweiterung zur Verfügung steht. Wenn dies der Fall ist, wird die Datei per cURL geladen.
Steht cURL nicht zur Verfügung, so wird überprüft, ob allow_url_fopen aktiviert ist. Ist dies der Fall, wird die Datei per file_get_contents() geladen.
Stehen beide Möglichkeiten nicht zur Verfügung, wird eine Fehlermeldung ausgegeben, was den Endanwender vor etwaigen, für ihn “kryptischen”, Fehlermeldungen bewahren soll.

Falls ihr euch fragt, warum ich cURL den Vorzug gegenüber file_get_contents() gebe, so liegt das daran, dass ich die Erfahrung gemacht habe, dass cURL, bezogen auf diesen Anwendungsfall, etwas performanter ist.

Abschließend lässt sich sagen, dass ihr bei Verwendung der hier aufgezeigten Methode, die Chance darauf, dass euer Script bei möglichst vielen Usern läuft, verdoppeln könnt. Das ist doch schon mal was, oder?

Was haltet ihr von meinem Snippet? Würdet ihr es genauso umsetzen oder haltet ihr davon eher nichts? Wie geht ihr mit der “Problematik” allow_url_fopen um?

Viele Grüße,
Raffi

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wpSuggest – die richtigen Keywords für die Titel von WordPress-Artikeln finden

Google SuggestHeute möchte ich euch mal wieder ein WordPress Plugin vorstellen. Doch bevor es so weit ist, gibt’s erst mal eine kleine Einleitung.

Googles Autocomplete-Funktion namens Google Suggest dürfte mittlerweile jeder kennen, der Google auch nur ab und zu benutzt. (Und das dürften ja wohl die meisten sein.)
Ist ja auch wirklich praktisch, wenn man seine Suchphrase nicht zu Ende tippen muss, weil Google einem schon vorschlägt, was man eigentlich schreiben/suchen wollte.

Doch Google Suggest bietet noch mehr Mehrwert. Denn wenn man nicht weiß, welche Suchworte man genau verwenden muss, oder wissen will was populär ist, so tippt man einfach nur ein paar Buchstaben ein, oder ein Stichwort, und Google schlägt einem dann passende bzw. relevante Suchphrasen vor. Und genau hier kommen wir zu dem WordPress Plugin, das ich euch heute vorstellen will.

Uwe Ramminger von seo4wp.de hat nämlich ein kleines WordPress Plugin namens wpSuggest entwickelt, welches sich genau die eben beschriebene Google Suggest Funktion zunutze macht.
Wenn ihr einen Artikel schreibt und Wörter in das Artikel-Titel-Feld eingebt, führt wpSuggest eine Googleanfrage aus und gibt euch Googles Vorschläge direkt unter der Titelzeile aus.

wpSuggest WordPress Plugin

Wie wpSuggest in Aktion aussieht, könnt ihr dem obigen Screenshot entnehmen. (Zum Vergrößern bitte auf den Screenshot klicken.)

In meinen Augen ist das Plugin eine kleine, aber sehr nützliche Erweiterung im Alltag mit WordPress. So hilft es nicht nur bei Wortfindungsschwierigkeiten, sondern auch die passenden Artikeltitel zu finden, mit denen man bei Google wiederum vernünftig gefunden wird.

Zu haben gibt es das Plugin nicht im wordpresseigenen Verzeichnis, sondern nur auf Uwes Blog. Einen Download ist es in meinen Augen aber dennoch alle mal wert.

Und wie seht ihr das? Nötig oder nur eine Spielerei?

Viele Grüße,
Raffi