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Blogparade: “Fernsehen ist irgendwie so 1995″

Fernsehen ist totDer nachfolgende Artikel ist im Rahmen des aktuellen Webmasterfridays entstanden, bei dem jede Woche eine Blogparade zu einem vorgegebenen Thema gestartet wird. Das aktuelle Thema lautet: “Fernsehen in der Blog-Ära – Was schaut Du noch?“. Da ich das Thema ganz spannend finde, mache ich diese Woche auch mal mit.

Wie der Titel schon erkennen lässt, hat Fernsehen keinen sonderlich hohen Stellenwert für mich. Warum ich 1995 als Vergleich genommen habe? Man könnte vermuten, dass ich das Fernsehen als so “altbacken” abstemple und damit würde man gar nicht so falsch liegen. Noch viel mehr möchte ich damit aber auch ausdrücken, wie lange es (gefühlt) her ist, dass ich das letzte mal regelmäßig und aktiv Fernsehen geschaut habe.

Mittlerweile sehe ich kaum noch fern. Die Woche über bin ich gut mit Arbeit, Haushalt und Studium ausgelastet, sodass ich meine freie Zeit lieber mit bloggen, RSS-Feed lesen und telefonieren verbringe. Der Fernseher läuft somit im Normalfall während der Woche gar nicht. Am Wochenende ist er dann schon eher mal an, jedoch meistens um Filme über eine angeschlossene Festplatte zu schauen. Richtiges Fernsehen läuft auch dann nur selten. Ich behaupte max. 2-3 Stunden pro Wochenende.

Wenn ich das meiner Familie und Freunden erzähle, werde ich meistens erst mal komisch angeschaut. Zumindest die Nachrichten würden doch dazugehören. Und auch das verneine ich, denn meine Nachrichten lese ich im Internet. Das hat zwei Gründe. Zum einen kann ich meine Nachrichten genau dann lesen, wenn ich Lust darauf habe und zum anderen kann ich mir das raussuchen, was mich interessiert und was ich für wichtig halte. Das kann mir die Tagesschau nicht bieten.

Das restliche Fernsehprogramm interessiert mich zum Großteil noch weniger. Castingshows, “Assi-TV” und die 200.te Doku über Hitler, die Titanic und den Weltübergang auf N24 oder dem liebevoll umbenannten “Hitlory Channel” interessieren mich einfach nicht. Ich nutze meine Zeit dann lieber, um Technik-, SEO-, oder Programmiertutorials zu lesen oder einfach einen neuen Blogartikel zu schreiben.

Manchmal bereue ich fast schon, vor anderthalb Jahren nochmal gut 400€ für einen LCD-Fernseher ausgegeben zu haben. Die Zeit, die er läuft, ist das Geld fast nicht wert. Zum Filme gucken hätte auch das Notebook gereicht. Aber ganz trennen und auf den Fernseher als Gerät verzichten kann ich bisher dennoch nicht. Die Vorstellung, gar keinen Fernseher im Haus zu haben, ist dann doch eher befremdlich.

Wobei ich mir jedoch ganz sicher bin, ist, dass ab spätestens 2014 RTL aus meiner Programmauswahl fliegen wird. Denn ab dann wird die RTL Sparte nicht mehr per DVB-T ausgestrahlt. Und mir nur für diese “Schundsender” extra eine Sat-Schüssel zu montieren oder auf irgendeine bezahlte Lösung wie Kabel- oder IP-TV umzusteigen, kommt für nicht nicht in Frage.

So, nun erst mal genug von mir! Wie sieht das bei euch aus? Fernsehen – top oder flop?

(Titelbild: Rob Bateman, www.nukomp.com)

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Warum Whatsapp Fluch und Segen zugleich ist

Whatsapp CC LogoWhatsapp, der in Deutschland am meisten genutzte Messenger für mobile Geräte, dürfte den meisten sicherlich ein Begriff sein. Ich selbst nutze Whatsapp schon seit gut anderthalb Jahren und bin bisher immer zufrieden gewesen. Ich hatte nie Probleme mit verspäteten Nachrichten oder Ähnlichem. Auch Geld musste ich als Androidnutzer bisher noch nicht bezahlen. Und da ich durch meinen Mobilfunkvertrag sowieso eine Internetflatrate habe, stellt Whatsapp bei mir eine kostenlose alternative zur SMS da, die ich ungern missen möchte.

Nun dürfte mittlerweile ja auch bekannt sein wie das Bezahlmodell von Whatsapp aussieht. iOS Nutzer zahlen einmalig für die App. Nutzer der anderen Systeme, also zum Beispiel Android, Blackberry & Windows Phone, bekommen die App kostenlose, werden aber nach gut einem Jahr zur Kasse gebeten. Die jährliche Nutzungsgebühr beträgt dann knapp 1€. Auch damit könnte ich gut leben. Sobald man pro Monat auch nur eine SMS einspart, hätte man das schon wieder raus.

Was mich jedoch wirklich stört, ist die Tatsache, dass die bisherige Bezahlmöglichkeit Paypal nun für Androidnutzer aus dem Programm genommen wurde. Von der aktuellen Version an kann nur noch per In-App-Kauf bezahlt werden. Und dafür ist das hinterlegen einer Kreditkarte in Goolgles Playstore nötig. Jedoch besitze ich keine Kreditkarte und habe auch nicht vor mir eine Kreditkarte anzulegen. Ich bin bisher sehr gut ohne ausgekommen. Apps kann man auch in alternativen Stores wie zum Beispiel dem von Androidpit einkaufen. Dort erhält man sogar ein 24-stündiges Rückgaberecht. Bisher befinde ich mich noch in der kostenlosen Testphase. Was danach geschieht, muss ich mir noch überlegen.

Ein weiteres Problem mit Whatsapp ist die Sicherheit. Mehrmals wurde diese öffentlich in Frage gestellt und kritisiert. Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich das eher als geringeres Problem sehe, da ich keine sensiblen Daten über Whatsapp austausche. Sicher kann man sagen, dass dies eine ziemlich laxe Einstellung ist, aber ich handle schließlich weder Bankgeschäfte noch sonst welche sensiblen Dinge über Whatsapp ab.

Dennoch wäre ich nicht abgeneigt, meinen Standardmessenger auszutauschen. Alleine schon wegen der eingeschränkten Bezahlmöglichkeiten. Doch bisher schrecke ich davor zurück. Nicht, dass es keine brauchbaren Alternativen gäbe, jedoch nutzen ziemlich alle Personen, mit denen ich in regelmäßigem Kontakt stehe, Whatsapp. Selbst wenn ich den Wechsel schaffe, ist es nur schwer bis gerade zu unmöglich alle meine Kontakte davon zu überzeugen ebenfalls zu einem anderen Messenger zu wechseln. Und was bringt einem der beste Messenger, wenn niemand dort ist, dem man schreiben kann.

Und so gehe ich davon aus, dass ich auch die nächste Zeit nicht weiter bei Whatsapp bleiben werde. Auch wenn ich gerne zum nächsten Messenger weiterziehen würde.

Wie sieht das bei euch aus? Welchen Messenger nutzt ihr und wie schätzt ihr die oben beschriebene Problematik ein?

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Update: HNBK.plan 1.0.8 veröffentlicht

hnbk.plan-1.0.8_screenshotDas letzte Update für die HNBK.plan App ist auch schon wieder ein paar Monate her. Nun gibt es ab sofort die Version 1.0.8.  Großartige Neuerungen sind jedoch nicht eingezogen. Es wurde lediglich ein Bug entfernt, der durchs neue Jahr entstanden ist. Die aktuelle Version findet ihr unter folgendem Link im Hauptartikel zur App.

Download: HNBK.plan 1.0.8

 

Für die Nerds gibt’s noch was zum  schmunzeln. Der Fehler, der sich eingeschlichen hatte, war mal wieder einer, um den Kopf auf den Tisch zu hauen. Sprich – zu einfach, um daran zu denken. Aber seht selbst…

Alte Zeile:

String planUrl = "http://217.78.137.198:64004/c/" +kw + "/c" + createClassPath() + ".htm";

Neue Zeile:

String planUrl = "http://217.78.137.198:64004/c/" + (((kw + "").length() == 1) ? "0"+kw : kw) + "/c" + createClassPath() + ".htm";

Viele Grüße,
Raffi

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code-bude.net ab jetzt mehrsprachig

code-bude.net multilingual

Ich habe schon seit längerer Zeit vorgehabt, meinen Blog zweisprachig zu führen. Hierfür hatte ich mich in der letzten Zeit ausgiebig informiert, welche Möglichkeiten bestehen, ein WordPress-Blog mehrsprachig zu betreiben.  Zwar existieren sehr viele Plugins hierfür, jedoch taugen die meisten mehr oder weniger nichts bzw. genügen nicht meinen Ansprüchen.

Wichtig bei der Wahl des Plugins war mir, dass die Mehrsprachigkeit keine Probleme mit Google bringt. So fallen Plugins die Originaltext sowie Übersetzung in einem Blogtext vorhalten und nur jeweils ein- und ausblenden schon mal weg. Denn Keywords und Metainformation ließen sich somit nicht übersetzen.

So hatte ich meine Auswahl auf zwei Plugins beschränkt. WPML und Multilingual Press. Beide haben ihre Vor- und Nachteile. So existiert WPML schon wesentlich länger als Multilingual Press, dafür gibt es eben dieses aber auch noch als kostenlose Variante. Weiter setzt Multilingual Press auf eine Multisite-Variante von WordPress. Es nutzt also für jede Sprache einen eigenen Blog. Das war letztendlich auch der Grund, warum ich mich für Multilingual Press entschieden habe. Sollte es irgendwann mal ein WordPress-Update geben und das Plugin nicht mehr laufen, so bleiben mir alle Übersetzungen weiterhin erhalten, da beide Blogs inklusive Übersetzungen weiterhin bestehen bleiben und auch ohne Plugin laufen. Bei der WPML-Variante hätte ich in diesem Fall ein echtes Problem.

Was die bestehenden Artikel angeht, so werde ich diese nach und nach übersetzen. Neue Artikel versuche ich von nun an, direkt inklusive Übersetzung, zu veröffentlichen. Die englische Variante dieses Blogs ist auch direkt über http://en.code-bude.net zu erreichen.

Viele Grüße,
Raffi

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Facebook AdRemover – Werbung in Facebook entfernen

Facebook AdRemover ArtikelbildHeute gibt es mal wieder eine kleine Eigenentwicklung von mir. Diesmal handelt es sich um ein Userscript, also ein kleines Script, welches als eine Art
“Erweiterung” in den gängigsten Browsern läuft und das Surferlebnis verändern kann.

Mein Script, das ich Facebook AdRemover by www.code-bude.net getauft habe, macht nicht mehr oder weniger, als die Werbung in der Seitenleiste sowie Sponsored-Posts in der Timeline von Facebook auszublenden. Sponsored Posts werden jedoch nicht komplett ausgeblendet, sondern nur minimiert und gekennzeichnet. So ist es möglich, diese bei Bedarf, mit nur einem Klick, wieder ein- und auszublenden.

Facebook AdRemover installieren

Um das Facebook AdRemover Script zu installieren, braucht ihr, sofern ihr noch keines habt, zuerst ein Browser-Addon, um Userscripts ausführen zu können. Für Firefox wäre das zum Beispiel Greasemonkey und für Google Chrome wäre Tampermonkey eine Möglichkeit. Opera-Nutzer sollten Userscripts ohne Plugin ausführen können.

Danach ruft ihr die Userscript-Seite meines Scripts auf und klickt auf den Button “Install”, welcher sich in der rechten oberen Ecke der Seite befindet. Greasemonkey/Tampermonkey sollte nun das Script installieren.

Von nun an solltet ihr werbefrei auf Facebook surfen können.

Screenshots

Facebook mit Werbung  Facebook ohne Werbung  Facebook Werbung kann bei Bedarf eingeblendet werden
(Screenshots zum Vergrößern bitte anklicken.)

Video

Feedback

Solltet ihr Fragen, Kritik oder Anregungen haben, schreibt mir einfach hier im Blog einen Kommentar oder benutzt die Discussion- bzw. Issues-Unterseite der Userscripts-Projektseite.

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