wpSuggest – die richtigen Keywords für die Titel von WordPress-Artikeln finden
Heute möchte ich euch mal wieder ein WordPress Plugin vorstellen. Doch bevor es so weit ist, gibt’s erst mal eine kleine Einleitung.
Googles Autocomplete-Funktion namens Google Suggest dürfte mittlerweile jeder kennen, der Google auch nur ab und zu benutzt. (Und das dürften ja wohl die meisten sein.)
Ist ja auch wirklich praktisch, wenn man seine Suchphrase nicht zu Ende tippen muss, weil Google einem schon vorschlägt, was man eigentlich schreiben/suchen wollte.
Doch Google Suggest bietet noch mehr Mehrwert. Denn wenn man nicht weiß, welche Suchworte man genau verwenden muss, oder wissen will was populär ist, so tippt man einfach nur ein paar Buchstaben ein, oder ein Stichwort, und Google schlägt einem dann passende bzw. relevante Suchphrasen vor. Und genau hier kommen wir zu dem WordPress Plugin, das ich euch heute vorstellen will.
Uwe Ramminger von seo4wp.de hat nämlich ein kleines WordPress Plugin namens wpSuggest entwickelt, welches sich genau die eben beschriebene Google Suggest Funktion zunutze macht.
Wenn ihr einen Artikel schreibt und Wörter in das Artikel-Titel-Feld eingebt, führt wpSuggest eine Googleanfrage aus und gibt euch Googles Vorschläge direkt unter der Titelzeile aus.
Wie wpSuggest in Aktion aussieht, könnt ihr dem obigen Screenshot entnehmen. (Zum Vergrößern bitte auf den Screenshot klicken.)
In meinen Augen ist das Plugin eine kleine, aber sehr nützliche Erweiterung im Alltag mit WordPress. So hilft es nicht nur bei Wortfindungsschwierigkeiten, sondern auch die passenden Artikeltitel zu finden, mit denen man bei Google wiederum vernünftig gefunden wird.
Zu haben gibt es das Plugin nicht im wordpresseigenen Verzeichnis, sondern nur auf Uwes Blog. Einen Download ist es in meinen Augen aber dennoch alle mal wert.
Und wie seht ihr das? Nötig oder nur eine Spielerei?
Viele Grüße,
Raffi
Lightbox Plugin für WordPress 3.3
Heute möchte ich euch auf ein Plugin für WordPress hinweisen, dass ich seit ein paar Tagen auch hier auf meinem Blog verwende. Es heißt Lightbox Plus und dient hauptsächlich zur Anzeige von Fotos. Ich hatte schon einige Lightbox Plugins in meinem Blog eingebaut aber keines wurde all meinen Anforderungen gerecht…
(Alle die sich bis jetzt noch nichts unter dem Begriff “Lightbox” vorstellen können, sollten einmal kurz auf das kleine Bild oben-links im Artikel drücken. Wie ihr sehen werdet, öffnet sich das Bild nicht in einem neuen Fenster, sondern legt sich über die Webseite und der Hintergrund wird abgedunkelt/ausgegraut. Hier für ist das Lightbox Plugin zuständig.)
Mit Lightbox Plus habe ich nun ein Lightbox Plugin gefunden, was wie Faust auf’s Auge zu meinen Anforderungen passt. Es ist kostenlos, kompatibel mit WordPress 3.3, hat viele Einstellungsmöglichkeiten und vor allem passt es übergroße Bilder in den Bildschirm ein. Das heißt, wenn ein Bild eine höhere Auflösung als der Monitor hat, so wird es automatisch verkleinert. Was ihr dafür einstellen müsst, möchte ich euch nachfolgend kurz zeigen.
Zuerst müsst ihr die Einstellungsseite des Plugins öffnen. Diese findet ihr in der linken Sidebar in der WordPress Admin-Ansicht unter Design => Lightbox Plus.
Damit eure Bilder automatisch an die Bildschirmauflösung des Besuchers angepasst werden, müsst ihr nun noch die maximale Breite, sowie die maximale Höhe festlegen und dem Plugin sagen, dass es die Bilder gegebenenfalls in der Größe anpassen soll. Das macht ihr wie folgt.
Das sind erstmal die wesentlichen Einstellungen. Mit den restlichen könnt ihr ja selbst ein wenig herumexperimentieren. ;)
Viele Grüße,
Raffi
Gzip-Komprimierung in WordPress aktivieren
Bisher habe ich mir über die Ladezeiten meiner Seite noch keine großen Gedanken gemacht. Bisher war ich auch der Überzeugung, dass WordPress von sich aus die Gzip-Komprimierung nutzen würde. Wie gesagt, bisher. Heute musste ich feststellen, dass WordPress genau jenes eben nicht tut.
Für all jene, die nichts mit Gzip anfangen können, noch eine schnelle Erklärung. Gzip ist ein Kompressionsverfahren, um die Größe einer Datei zu minimieren. Am populärsten ist es heutzutage auf Unix-Systemen. Verwendung im Webseitenbereich findet es, wenn es darum geht, die vom Server an den Nutzer zu sendenden Daten zu verkleinern. So wird der beim Aufruf entstehende Traffic vermindert, was gleichzeitig eine Verringerung der Ladezeit der Webseite mit sich bringt.
Langer Rede, kurzer Sinn. Wie bekomme ich denn nun die Gzip-Komprimierung in WordPress aktiviert? Eine Option in der Einstellungsseite von WordPress gibt es dafür leider nicht. Es bleiben also zwei Möglichkeiten. Zum einen die Nutzung eines Plugins wie z.B. GZippy oder zum anderen die manuelle Aktivierung. Zweites bevorzuge ich persönlich, da ich gegebenenfalls nicht auf die Aktualisierung eines Plugins warten muss und der Einbau in Falle der GZip-Komprimierung wirklich schnell vonstatten geht.
Zum manuellen Aktivieren müsst ihr in der WordPress Sidebar auf den Menüpunkt Editor im Gruppenmenü Design klicken. Öffnet nun die Datei functions.php und fügt ganz oben unter dem einleitenden PHP Tag folgenden Befehl ein.
ob_start("ob_gzhandler");
Das war’s auch schon. Von nun an wird euer Blog per Gzip ausgeliefert. (Natürlich nur solange der Browser des Besuchers dies auch unterstützt.)
Viele Grüße,
Raffi
Probleme mit Youtube Videos in WordPress 3.1.x
Aus gegebenem Anlass gibt es heute mal einen Artikel bezüglich WordPress. Bisher bloggte ich mit WordPress 2.x und habe ab und zu auch mal Videos von Youtube eingebunden. Bisher stellte das auch alles kein Problem dar. Doch nun, nach dem Update auf WordPress Version 3.1.x musste ich feststellen, dass sich Youtube Videos nicht mehr einfach so einbinden lassen. (Zumindest nicht, ohne nachzuhelfen.)
Das Ganze ist anscheinend ein offizieller Bug in der aktuellen Version und auch Daniel hat sich an dieser Stelle schon ein paar Gedanken dazu gemacht.
Was noch funktioniert:
- Das simple Einfügen von Videos. Hierzu muss man einfach nur einen Youtube-Link in eine einzelne, eigene Zeile im Artikel einfügen. WordPress bindet das Video dann automatisch ein. Dies bringt jedoch den Nachteil mit sich, dass man das Video weder ausrichten, vergrößern, verkleinern, noch irgendwie konfigurieren kann.
Was nicht mehr funktioniert:
- Embed-Codes von Youtube verwenden (egal, ob Iframe oder alter Einbettungscode)
- WordPress eigene Shortcodes für Youtube Videos
Eine mögliche Lösung:
Es gibt mehrere Wege, dem Disaster aus dem Weg zu gehen. Der meiner Meinung nach beste ist die Nutzung eines Plugins. An dieser Stelle möchte ich euch das Smart Youtube Plugin nahelegen, mit welchem unter anderem auch das unten stehende Video eingebunden wurde. Über dieses Plugin könnt ihr konfigurieren, wie die eingebundenen Videos aussehen sollen. Einbinden könnt ihr die Videos, nach der Konfiguration des Plugins, einfach durch Einfügen eines Youtubelinks mit dem entsprechenden Parameter. (Die Parameter werden euch im Plugin-Backend erklärt.)
Den einzigen Minuspunkt, den ich an dieser Lösung sehe, ist die Tatsache, dass man sich auf diese Art und Weise an ein Plugin bindet. Sollte die Entwicklung des Plugins irgendwann eventuell eingestellt werden und WordPress eine neue, inkompatible Version herausbringen, so müsste man alle Youtube Videos neu, von Hand aus, einbinden.
Betrachtet auf die Alternative und den jetzigen Zustand von WordPress, denke ich aber, dass das Plugin eine gute Lösung ist.
Wie seht ihr das? Habt ihr auch Probleme mit dem Einbinden von Youtube Videos? Nutzt ihr dafür eh schon ein Plugin und wenn ja, welches? Immer her mit euren Antworten!
Viele Grüße,
Raffi






