Duales Studium – ein kleiner Erfahrungsbericht
Heute möchte ich hier im Blog mal ein bisschen über die Vorzüge und Nachteile eines Dualen Studium berichten.
Warum ich das mache? Weil ich selbst seit August letzten Jahres (08/2011) ein Duales Studium mache, und ich finde, dass während meiner Schulzeit viel zu wenig über die Möglichkeit des Dualen Studiums informiert wurde.
Vorneweg solltet ihr euch allerdings klar machen, dass das hier ein subjektiver Bericht ist – sprich ich kann halt nur aus meiner Erfahrung berichten. Mit dem im Hinterkopf kann’s dann aber auch schon losgehen.
Was ist überhaupt ein Duales Studium?
Für alle, die mit dem Begriff “Duales Studium” noch gar nichts anfangen können, zwei Worte vorneweg. Ein Duales Studium zeichnet sich dadurch aus, dass man zeitgleich einen Abschluss einer klassischen Ausbildung, sowie einen Studienabschluss anstrebt.
Die Ausbildungen decken sich normalerweise inhaltlich. So wäre das für meinen Fall zum Beispiel die Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung und ein Studium der Wirtschaftsinformatik.
Wann studiere ich und wann bin ich im Ausbildungsbetrieb?
Wie genau diese gleichzeitige Ausbildung abläuft, unterscheidet sich wesentlich. Bei meiner Suche nach einer dualen Ausbildung stieß ich gefühlt auf so viele verschiedene Ausbildungsvarianten, wie es Ausbildungsbetriebe gibt.
So ist es zum Beispiel möglich, Ausbildung und Studium immer blockweise zu absolvieren.
Das heißt konkret zum Beispiel 3 Monate (Vollzeit-)Universität, 3 Monate Ausbildungsbetrieb und Berufsschule, 3 Monate Uni und so weiter.
Eine andere Möglichkeit ist zum Beispiel, dass man sich 2 Tage die Woche seiner Ausbildung widmet und 3 Tage die Woche der Uni.
Es geht aber auch noch anders, so wie in meinem Fall. Ich mache eine ganz normale Ausbildung mit Block-Berufsschulunterricht. Das heißt, ich gehe ganz normal 5 Tage die Woche, knapp 8 Stunden pro Tag, in meinen Ausbildungsbetrieb bzw. zur Berufsschule. (Das wechselt sich ab. Immer 4 Wochen im Ausbildungsbetrieb und dann 2 Wochen Berufsschule/Berufskolleg.)
Mein Studium läuft dann abends ab. Sprich zusätzlich und parallel zur Ausbildung gehe ich an durchschnittlich 2-4 Tagen die Woche abends von 18:00-21:15 zur Uni.
1-2 Mal im Monat gesellt sich dann auch noch ein Samstag dazu. (Meist von 9:30 bis 12:30 bzw. 15:45.)
Wie ihr seht, es gibt wirklich viele verschiedene Modelle. Die Wahl des Modells hängt im Normalfall vom Arbeitgeber ab. Das heißt, ihr solltet beim Bewerbungsgespräch immer genau nachhaken, wie Studium und Ausbildung aufgeteilt sind, denn das geht aus den gegebenen Erstinformationen/Stellenausschreibungen meist nicht hervor.
Staatlich oder privat? Universität oder Fachhochschule?
Ob ihr in einer staatlichen oder einer privaten Bildungseinrichtung studiert, und ob dies eine Universität oder eine Fachhochschule ist, hängt, genau wie der Ausbildungszeitplan, in den meisten Fällen vom Ausbildungsbetrieb ab.
Wie ihr darauf gegebenenfalls dennoch Einfluss nehmen könnt, werde ich später im Artikel erklären, wenn es um die Stellensuche geht.
Kosten und Vergütung
Einer der oft erwähnten Vorteile eines Dualen Studiums ist jener, dass ihr im Normalfall neben dem Studium noch die gewöhnliche Ausbildungsvergütung bekommt. (Das heißt das entsprechende Azubigehalt.) Manche Firmen setzen im Falle eines Dualen Studiums teilweise sogar noch einen oben drauf und erhöhen das Gehalt ein wenig im Vergleich zu denjenigen, die nur eine Ausbildung machen.
Trotzdem sollte man auch nicht die Kosten aus den Augen verlieren. So müsst ihr vorher abklären, ob es an der Hochschule, die ihr besuchen wollt/sollt Studiengebühren gibt, wie hoch diese dann gegebenenfalls sind, und ob der Arbeitgeber diese übernimmt. (Das bekommt vor allem eine besondere Bedeutung, wenn im Rahmen des Ausbildungsplans angedacht ist, dass ihr ein Abendstudium an einer privaten Hochschule absolviert. Denn dort kann ein Studium schon mal gut und gerne 300-400€ pro Monat, nicht pro Semester, kosten.)
Und selbst, wenn der Arbeitgeber die Studiengebühren übernimmt, solltet ihr euch bewusst sein, dass es sich auch mit einem Azubigehalt nicht in “Saus und Braus” leben lässt. Die Kosten für eine eigene Wohnung (in den meisten Fällen steht mit Beginn der Ausbildung ja auch ein Auszug aus dem elterlichen Haushalt an.), Bücher und Material für die Uni und den Lebensunterhalt, solltet ihr keines Falls unterschätzen!
Dennoch hoffe ich euch jetzt nicht den Mut genommen zu haben. Leben lässt es sich auf jeden Fall. Man sollte halt nur nicht zu euphorisch an die Sache gehen.
Muss ich mich an der Uni oder beim Ausbildungsbetrieb bewerben?
Grundsätzlich gilt, dass ihr euch beim Ausbildungsbetrieb auf den jeweiligen Ausbildungsplatz bewerbt. Setzt ihr euch im Bewerbungsgespräch durch und erhaltet den Ausbildungsplatz, habt ihr die Studienbewerbung schon in der Tasche, da der Studienplatz normalerweise mit dem Ausbildungsplatz verbunden ist.
Sprich, Bewerbungen gehen im Normalfall an den Ausbildungsbetrieb und dieser meldet euch beim Bestehen in den meisten Fällen dann auch an der Uni/Fachhochschule an. (Dennoch gibt es auch Ausnahmen – informieren solltet ihr euch trotzdem in jedem Fall.)
Wo und wie finde ich Ausbildungsplätze?
Ausbildungsplätze lassen sich an vielen Stellen im Internet finden. So ist die Jobbörse der Arbeitsagentur zum Beispiel eine sehr gute Anlaufstelle. Um dort Duale Ausbildungsplätze zu finden, genügt es bei “ich Suche” – “Ausbildungsplatz” anzugeben und als Suchbegriff “Duales” zu verwenden. (Siehe Screenshot, links)
Des Weiteren kann ich euch noch Hochschule-Dual und die Seiten von Ausbildungsplus ans Herz legen.
Eine weitere Möglichkeit ist es, den umgekehrten Weg zu gehen. Sprich nicht nach Firmen zu suchen, sondern nach Universitäten. Viele Universitäten bieten Informationen und Listen an, welchen Ihr entnehmen könnt, welche Betriebe ein Duales Studium in Kooperation mit der jeweiligen Uni anbieten.
Wenn ihr also eine bestimmte Universität präferiert, ist das auch ein guter Weg, um die entsprechenden Ausbildungsbetriebe zu finden.
Die dritte Möglichkeit, die mir spontan noch einfällt, ist der Weg das direkte Gespräch mit Ausbildungsbetrieben zu suchen, die eigentlich/offiziell kein Duales Studium anbieten. Mit ein wenig Glück lassen sich die Betriebe von euch überzeugen und bieten euch letztendlich doch die Möglichkeit.
Genau diesen Weg meinte ich auch, als ich weiter oben im Artikel sagte, dass es in bestimmten Fällen möglich sei, die Wahl der Hochschule zu beeinflussen.
Fazit
Das war es auch schon mit meinem kleinen Erfahrungsbericht. Alles in allem kann ich ein Duales Studium nur jedem empfehlen, der die Chance dazu hat. Sicher sollte man sich bewusst sein, dass das Ganze einen ziemlichen Arbeitsaufwand bedeutet und es sicher auch nicht möglich ist, noch seine 3-4 Hobbys dabei weiterzuführen, aber im Endeffekt macht sich die Arbeit später bezahlt.
Und ganz ehrlich, zumindest ich für meinen Teil kann sagen, dass Informatik immer mein Traum war, und mir das Studium einfach nur Spaß macht.
Viele Grüße,
Raffi
Musik auf Android Geräte streamen
Heute gibt es mal wieder einen Beitrag ohne Linux. Naja, zumindest ohne Linux Mint. Android ist ja genau genommen auch ein Linux. Aber kommen wir zur Sache. Überall wird schon seit Jahren von Streaming und mittlerweile mehr und mehr von der Cloud gesprochen. Mich hat das Ganze bisher eher kalt gelassen, weil die Lösungen, die ich ausprobierte meistens nicht ohne Komplikationen funktionierten.
Doch in den letzten Wochen habe ich mich mit einer Streaming-Lösung innerhalb meiner vier Wände sehr gut angefreundet. Und diese möchte ich euch heute vorstellen.
Zur Ausgangslage. Ich gestehe, ich bin leidenschaftlicher Hörspiel-Fan. Am liebsten sind mir “Die drei Fragezeichen”. (Manche meiner Freunde lästern, ob ich nicht zu alt dafür sei, aber lasst euch gesagt sein, für Die drei Fragezeichen ist man nie zu alt!). Wie dem auch sei. Abends höre ich gerne noch eine Folge. Mir jedes Mal die digitalisierte Form (Mp3) meiner Kassetten auf mein Handy zu kopieren ist mir aber zu umständlich. Den PC dafür laufen zu lassen, zu ungemütlich und im Sinne des Strom sparens völlig daneben.
Jedoch besitze ich eine Fritzbox 7320 (der sogenannte 1&1 Homeserver). Diese verfügt über einen USB-Anschluss und diverse Streamingverfahren. Also habe ich meine externe Hörspiel-Festplatte an die Fritzbox geschlossen und streame nun die Hörspiele direkt auf mein Android-Smartphone. Das geht schnell, einfach und ohne jede Zeitverzögerung. Und wie das genau abläuft, will ich euch mittels der nachfolgenden Screenshots zeigen.
Mediastreaming – Schritt für Schritt
Zuerst schließt ihr die Festplatte an eure Fritzbox und schaltet Sie ein. Nun loggt ihr euch im Webinterface (http://fritz.box) eurer Fritzbox ein.

Im Menüpunkt Speicher (NAS), welches ein Unterpunkt von Heimnetz ist, sollte euch nun eure Festplatte als “USB-Speicher” angezeigt werden.

Die Option “Mediaserver”, welche sich weiter unten auf der Seite befindet, braucht ihr nicht aktivieren, da wir das Streaming über das normale Dateisystem realisieren. Eine Lösung über das Mediaserververfahren (Stichworte: UPNP, DLNA) ist zwar auch möglich, brachte bei mir aber keine zufriedenstellenden Ergebnisse, da sich der Fritzbox Mediaserver immer wieder aufhing und teils die ganze Fritzbox zum Absturz brachte.
Das war es auch schon an Konfiguration seitens der Fritzbox. Doch wie kommt die Musik nun auf das Android-Smartphone? Vor allem wie, wenn doch der Mediaserver nicht aktiviert ist?
An dieser Stelle kommt eine kostenlose App namens ES Datei Explorer (ES File Explorer) ins Spiel. Mit dieser ist es nicht nur möglich das komplette Dateisystem des Smartphones/Tablets oder dessen SD-Karte zu durchsuchen, sondern auch das WLAN-Netzwerk, in dem sich das Gerät befindet zu durchsuchen. Wie das geht, entnehmt ihr am besten wieder den nachfolgenden Screenshots.

Nachdem ihr die App gestartet habt, drückt ihr auf das Pfadmenü ganz oben in der Mitte. Wählt danach den Punkt “LAN” aus.

Klickt nun auf die Menütaste eures Gerätes, dann auf Neu und dann auf Server. Danach solltet ihr den Dialog sehen, welcher im obigen Screenshot dargestellt ist. Gebt als Netzwerkpfad nun fritz.box an. Bei “Anzeigen als” könnt ihr eingeben, was ihr wollt.

Jetzt sollte euch eure Fritzbox, wie in meinem Screenshot zu sehen, angezeigt werden. Navigiert nun mittels ES Datei Explorer in den Ordner in dem sich die gewünschten Musikdateien befinden.

Mittels des Mehrfachauswahl-Buttons (der zweite von links) könnt ihr nun alle Dateien auswählen, die ihr abspielen wollt.

Wenn ihr nun lange auf eine Datei drückt, öffnet sich folgendes Menü. Hier wählt ihr bitte “Musik” und danach “Wiedergeben/Abspielen” aus.

Wenn ihr alles richtig gemacht habt, seht ihr nun die Musicplayer-Ansicht des ES Explorers und die Musik wandert direkt von eurer Festplatte über die Fritzbox auf euer Gerät.
Ich hoffe der Artikel hilft dem ein oder anderen von euch weiter. Streamt ihr auch Musik auf eure Androidgeräte? Wenn ja, wie? Hinterlasst mir einen Kommentar.
Viele Grüße,
Raffi
Linux Mint voraus!
Heute gibt es mal wieder ein bisschen Privates. Kein Tutorial, kein Download, kein Linktipp – quasi Offtopic.
Letzte Woche habe ich mir nämlich mal wieder eine Linux Distribution auf meinen Laptop installiert. Bisher hatte ich von Fedora, über Ubuntu bis hin zu Suse Linux doch schon einige Distributionen zwischen den Fingern. Wirklich warm geworden mit Linux bin ich dennoch nicht. Zumindest bisher. Nun habe ich auf Empfehlung in Caschys Artikel Linux Mint 12 installiert. Und was soll ich sagen? Das sieht nicht nur verdammt gut aus, sondern lässt sich im Großen und Ganzen auch wirklich gut bedienen.
Dennoch stoße ich natürlich täglich immer wieder auf neue Probleme. Aber Probleme sind ja bekanntlich zum Lösen da. Und genau hierauf wollte ich in diesem Artikel hinaus. Demnächst wird es in diesem Blog also ein paar Linux Artikel geben.
Sicherlich keine komplette Reihe à la “Linux Mint 12 für Umsteiger“, aber schon den einen oder anderen Artikel zu Problemen und dessen Lösungen, vor denen ich bei meinem aktuellen Einstieg in die Linuxwelt stand.
Und nun wünsche ich euch ein schönes Restwochenende.
Viele Grüße,
Raffi
Post aus Fernost – Zubehör für das Samsung Galaxy S2 zum Spottpreis
Heute kam das lang ersehnte Paket an – doch alles der Reihe nach…Seit einiger Zeit bin auch ich stolzer Besitzer eines Samsung Galaxy S2. Und damit mein Schmuckstück auch noch länger eines bleibt, habe ich mir vor gut einer Woche auf Ebay einen ganzen Schwung an Zubehör gekauft.
Eigentlich wollte ich ja nur eine Tasche, aber beim Durchstöbern kam dann einfach der Sparfuchs in mir durch und kurzerhand habe ich folgendes Paket bestellt. (Für den Fall, dass der Link nicht mehr geht, weil das Angebot so nicht mehr verfügbar ist, habe ich euch auch noch einen Screenshot gemacht.)
Das Paket enthielt folgende Dinge:
- 3x Displayschutzfolie
- 1x Kfz-Ladegerät
- 1x USB-Verbindungskabel
- 1x Kfz-Halterung (mit Saugnapf)
- 2x Eingabestift (natürlich für kapazitive Displays)
- 4x Silikon-Hülle
- 1x Silikon-Hülle mit integriertem Standbein
- 1x gerasterte Gummi-Schale (Hülle)
- 1x Flipcase (Hülle mit Klappdeckel)
- 1x Armband mit Tasche (zum Beispiel für Sport)
- 2x Ersatzakku
- 1x Akkuladegerät (inkl. USB-Anschluss, um z.B. Handy parallel zum Akku zu laden)
Wenn ihr euch jetzt nicht unter jedem Artikel etwas vorstellen könnt, ist das nicht so schlimm. Über den Beitrag hinweg habe ich noch einige Fotos vom Paket und den einzelnen Teilen eingefügt.
Doch nun noch ein paar Worte zum Preis und der Qualität. Für 18,99€ für alle Teile bzw. 27,98€ für alles inkl. Versand kann man schon mal nichts sagen. Obwohl ich bei Käufen über Ebay von Ware aus Hongkong und anderen Standorten dieser Region immer etwas misstrauisch bin, wurde ich positiv überrascht. Die Ware war genau 7 Tage nach Bezahlung hier in meiner Wohnung. Per Luftpost für 8,99€ Versand. Zollgebühren kamen auch nicht mehr dazu. Das kann sich meiner Meinung sehen lassen und an dieser Stelle möchte ich auch ein Lob an der Ebay Verkäufer aussprechen und androidcellphone hiermit weiterempfehlen.
Zur Qualität lässt sich sagen, dass diese dem Preis mehr als angemessen ist. Die Akkus halten das, was auf Ihnen draufsteht (1800 mAh), die Silikon-Hüllen sind passgenau und die Ladegeräte funktionieren auch einwandfrei. Lediglich das Flipcase hat nicht zu 100% saubere Nähte und das Clipsystem der Kfz-Halterung hat minimal Spiel. Die Stifte funktionieren hingegen wieder tadellos sind jedoch auch nicht genauer als die Eingabe mit dem Finger. Hier sollte man sich halt klar machen, dass diese eher für den Einsatz im Winter mit Handschuhen angedacht sind, als für die Nutzung als Grafikdesigner-Eingabegerät.
Der Großteil der Produkte ist aber wie gesagt wirklich sehr gut. Schaut man nun, was nur ein Ersatzakku im Saturn, oder ein Kfz-Ladegerät und eine Hülle im Mediamarkt kosten, so finde ich kann man bei dem Preis von 18,99€ für alles zusammen gut über die kleinen, wenigen Mängel der Bestellung hinwegsehen.
Ich für meinen Teil würde definitiv jederzeit wieder zu greifen. (Hab ich mittlerweile auch. Gerade ist ein 11-teiliges Zubehör-Set für das Sony Ericsson Xperia ray meiner Freundin unterwegs. Ob dies dem Lob dieses Beitrags standhalten kann, werde ich bei Zeiten auch hier im Blog vertexten.)
So und nun seid ihr dran? Was sagt ihr zum meinem Schnapp? Habt ihr Fragen oder vielleicht selber ein Samsung Galaxy S2 und seid auf der Suche nach Zubehör?
Viele Grüße,
Raffi
1 & 1 – ein Ende in Sicht?
Und schon wieder Neuigkeiten in meiner 1 & 1 Angelegenheit.
11.10.2011 – Es wird gesocialt!
Kurz nach Veröffentlichung meines zweiten Blogposts hat sich doch tatsächlich der 1 & 1 Social-Media-Mensch bei mir per Twitter gemeldet. Ganz ohne mein zutun. Ein paar Direktnachrichten (inklusive erneuter Entschuldigung) später, versprach man mir einen schnellen Abschluss meiner Problematik und die Wiederaufnahme meiner Störungsmeldung.
12.10.2011 – Twitter die Zweite…
Am gestern, am 12.10., gab es dann noch zwei weitere Direktnachrichten auf Twitter, in denen mir mitgeteilt wurde, dass meine Störungsmeldung schon geschlossen worden war, da angeblich kein Fehler zu erkennen sei. Da man seitens 1 & 1 meine Beschwerden jedoch weiterhin nachvollziehen kann, wurde meine Störungsmeldung wieder eröffnet.
13.10.2011 – alles gut?
Am heutigen Morgen erhielt ich eine SMS, dass alle Probleme behoben seien und meine Störungsmeldung geschlossen wurde. Klang an sich ja schon mal gut.
Gegen Mittag wurde es dann noch besser. Ich erhielt einen Anruf seitens 1 & 1 und dem man mir sagte, man hätte sowohl meine Tweets als auch meine Blogpostings wahrgenommen und würde den Verlauf meiner DSL-Geschichte sehr bedauern. Als Entschädigung bot man mir an, eine Monatsrate (29,99€) zu übernehmen. Als ich nach den mir versprochenen 40€ (siehe erster Blogbeitrag, Abschnitt 06.09.) fragte, sagte man mir, dass davon nichts im Abrechnungssystem stehen würde. Nach kurzer Erläuterung der Geschehnisse vom 06.09. konnte man sich jedoch erinnern und bat mich um etwas Geduld, während man diese „neue Erkenntnis“ mit einer höher gestellten Person im Unternehmen abklären wolle.
15 Minuten später erhielt ich einen weiteren Anruf und bekam die 29,90€ sowie die 40€ zugesprochen. Das nenne ich doch mal Trostpflaster. An dieser Stelle ein wirklich ernst gemeintes, herzliches Dankeschön. Die Leute wissen, wie Sie mich gnädig stimmen können.
Getoppt wurde die ganze Situation nur noch durch die Tatsache, dass der zweite Anruf durch einen DSL-Ausfall (und somit auch Telefon per VoIP) unterbrochen wurde. Als der Mitarbeiter mich zurückrief und ich ihm verständlich machte, dass nicht ich, sondern mein DSL-Anschluss „aufgelegt“ hatte, konnte ich mir ein Lachen nicht verkneifen.
Das Zähneknirschen und den roten Kopf des Mitarbeiters konnte ich übrigens super per Telefon erkennen. Ganz klar. Ohne Abbruch.
Also Kommando wieder zurück. 69,90€ Gutschrift wurden festgehalten und meine Störmeldung wieder eröffnet.
13.10.11 – mysteriöse SMS
Anscheinend scheine ich langsam wirklich im „Kunden, bei denen es so richtig fackelt“-Team angekommen zu sein, denn schon um 16:30 erhielt ich eine SMS mit weiteren Neuigkeiten. Die Jungs und Mädels von 1 & 1 haben sich heute echt in’s Zeug geschmissen.
Das einzig merkwürdige an der SMS war, dass dort drin stand, man hätte erfolglos versucht mich telefonisch zu erreichen, da man mir ein neues Hardwarepaket zusenden wolle. Da ich jedoch nicht erreichbar war, hätte man mir bereits eine Email mit allen Infos geschickt. Das klingt nicht merkwürdig? Doch, man muss dazu einfach nur wissen, dass ich weder einen verpassten Anruf, noch eine Email erhalten habe.
Leicht verwirrt bemühte ich also ein weiteres mal die 1 & 1 Hotline, mit dem Ergebnis, dass man sich das mit den Anrufen auch nicht erklären könnte und die Email – nach kurzer Nachforschung – tatsächlich noch nicht verschickt sei, da sie noch von einem Mitarbeiter hätte gegengelesen werden müssen.
Kurzerhand erklärte man mir die Sachlage am Telefon. Ich bekäme in den nächsten Tagen ein Paket mit dem kompletten Router-Gedöns (in meinem Fall eine Fritzbox 7320) zugeschickt. Mittels des beigelegten Rücksendescheins möge ich dann meine alte Fritzbox zurücksenden und danach sollten sich dann alle Probleme erledigt haben. Ich bin gespannt. Das wäre irgendwie zu einfach gewesen, aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.
13.10.11 – Sie haben Post!
Es ist 20:11Uhr und die Email ist da. Ja, genau die Email, die vor der SMS da sein sollte, die heute um 16:30 kam. ;)
Fazit
Wir werden sehen, was die Zukunft bringt. Was ich jedoch heute schon weiß, dass mich der Support in den letzten drei Tagen positiv überrascht hat. Sicherlich sollte es nicht die Norm sein, dass man erst ein paar Blogartikel schreiben muss, um die nötige Aufmerksamkeit zu bekommen, dennoch war die Betreuung danach wirklich super. Also liebe 1 & 1 Mitarbeiter, falls ihr den Artikel hier auch lest, könnt ihr euch für die letzten drei Tage Support bitte einmal kräftig in meinem Namen auf die Schulter klopfen.












